Zitat von Catalina:Das ist schon ein ziemliches Brett und für dich eine ziemliche Herausforderung, damit umzugehen. Für deinen (Ex-)Partner ebenso. Bist du in ...
Ich bin in medikamentösen und therapeutischer Behandlung seit mehreren Jahren.
Borderline ist sicherlich für Jeden der mit Erkrankten oder dieser Krankheit zu tun hat eine Belastung und ich weiß das durchaus.
Sowohl mein (Ex?) Verlobter als auch alle mit denen ich zu tun hab (inkl. Arbeitgeber) wissen davon und ich versuche immer offen damit umzugehen. Schließlich sollte sich jeder aussuchen können ob er sich sowas ans Bein binden möchte.
Bestimmt bin ich nicht die neutralste Quelle aber insbesondere seit 2-3 Jahren fühle ich mich wesentlich stabiler, sicher auch durch die richtige Medikation. Weder ihn noch meine Familie, meine Freunde oder Andere aus meinem Umfeld sehe ich als Therapeuten oder Sündenbock für meine Launen. Gewiss ist es für meinen Partner niemals leicht gewesen mit mir und genau deswegen finde ich Kommunikatio so schrecklich wichtig, damit beide Seiten aneinander arbeiten können.
Sich über Dinge aufregen zu können, Probleme anzusprechen und sich Probleme des Anderen genauso anzuhören und daran zu arbeiten, gehört für mein Empfinden zu einer Beziehung ob partnerschaftlich oder Freundschaftlich dazu. Dies nur um das Thema Borderline und Depression und die dabei angesprochen Punkte zu erläutern.
Einige Kommentare waren leider etwas verletzend aber ich kann verstehen dass es sicher für den Ein oder Anderen auf Grund der Erkrankung ein vorbelastetes Thema ist.
Ja, ich muss immer noch an mir arbeiten und das mache ich Tag für Tag, egal wie schwer es fällt.
Ja, Kinder wären in der jetzigen Situation unverantwortlich aber falls eine stabile Grundlage irgendwann bestehen würde, wünsche ich es mir nunmal.
Auch wenn einige Kommentare sicher den ein oder anderen Wunden Punkt getroffen habe, lese ich sie und nehme sie ernst um auch selbstreflektierend zu sein.
Ich möchte für Eure Rückmeldungen danken und nehme jede davon sehr ernst. Vielen Dank