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Trennung mitten in einer gesundheitlichen Krise

L

liliene
Mitglied

Beiträge:
4
Themen:
1
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9
Mitglied seit:
Ich muss das einfach alles mal herausschreiben, weil ich im Moment völlig am Ende bin und meine Gedanken nur noch kreisen. Mein Ex und ich sind beide 23. Bevor wir zusammenkamen, waren wir ein Jahr lang beste Freunde. Ich habe extra gewartet, bis wir es offiziell machen, weil ich viel Trauma aus meiner Vergangenheit mitbringe. Am Anfang dachte ich wirklich, er wäre der Richtige.
Schon nach zwei Monaten wollte er das erste Mal Schluss machen, weil er Angst hatte, dass ich ihm „seine Hobbys wegnehme“. Wir haben geredet, er hat es bereut und wir blieben zusammen. Danach wurde es aber nur noch schlimmer. Er ist mit Kumpels in den Party-Urlaub geflogen, die vorher offen gesagt haben, dass sie nur auf der Suche nach Sex sind. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich damit nicht wohlfühle, aber er ist trotzdem gegangen.
An Halloween ist die Situation dann völlig eskaliert. Ich nehme wegen meiner Panikattacken starke Schlafmedikamente. Wenn ich die vergesse, bekomme ich heftige körperliche Entzugsearcheinungen. Wir waren auf einer Party, ich hatte etwas Alk. getrunken, konnte nicht schlafen und bekam eine heftige Panikattacke. Seine Mutter hat daraufhin den Krankenwagen gerufen, was meine Familie total wütend gemacht hat, weil sie fanden, man hätte zuerst sie anrufen müssen. Seine Mutter fing danach an, mich zu hassen und meinte, ich würde sein Leben ruinieren. Wochenlang hatte er nicht den Mut, sich gegen sie durchzusetzen, und hat unsere Beziehung vor ihr verheimlicht.
Mitten in diesem ganzen Drama ist meine Gesundheit komplett zusammengebrochen. Ich habe die Diagnosen Bluthochdruck, eine schwere chronische Erkrankung und Nierenversagen bekommen. Ich musste operiert werden und lag auf einem riesigen Berg von Medikamenten. Da meine eigene Familie extrem toxisch und missbräuchlich ist, wollte ich einfach nur ein sicheres Zuhause mit ihm aufbauen. Ich habe alles überstürzt, habe uns eine Wohnung gesucht und ihm sogar einen Job besorgt. Aber er war nie zufrieden. Ständig hat er sich beschwert – die Wohnung sei zu klein oder zu weit weg. Alles, was ich wollte, war etwas Zuneigung und Liebe. Ich wurde dann auch distanzierter, weil von ihm einfach gar nichts mehr kam. Er hat Dates geplant, ohne die Öffnungszeiten zu prüfen, sodass jedes Restaurant geschlossen hatte. Zu mir nach Hause wollte er nie, obwohl ich meine kleine Schwester nicht mit meinen Eltern allein lassen wollte. Er wusste das alles schon vor der Beziehung. Er hat mir hoch und heilig versprochen, dass er eine Therapie macht, sich ändert und ich auf ihn warten soll.
Am nächsten Tag hat er eiskalt Schluss gemacht. Er hat mir nicht mal die Chance gegeben, überhaupt darüber zu reden. Eine Woche später hatten wir noch mal Intimität, weil ich ihn so schrecklich vermisst habe und ihm einfach nah sein wollte. Danach hat er mich behandelt wie Dreck, hat mich nachts auf der Straße weggeschubst und mich allein im Dunkeln stehen gelassen.
Ich fühle mich so unendlich weggeworfen, manipuliert und kaputt.

x 3 #1


Worrior
😳

#2


A


Trennung mitten in einer gesundheitlichen Krise

x 3


HeavyDreamy
@liliene Hey

Ich kann dir hier jetzt nur ans Herz legen, dich Morgen bei der Caritas oder Diakonie telefonisch zu melden.
Die sind für alle Lebensbereiche da.

Ich glaube, dass du jetzt in dieser schweren Zeit mit deiner Gesundheit auch, Beistand brauchst, die dich unterstützen, da auch deine Familie selber, dir nicht gut tut.

Mensch, du bist noch sehr jung und hast es jetzt schon sehr schwer - hoffe, du lässt dir helfen.

🤗

x 3 #3


Winza
@liliene
Bist du jetzt allein in der Wohnung oder ist er noch da?

x 1 #4


Ouabain
@liliene ,

Puh. Das klingt alles ganz furchtbar. Da weiß man vor lauter Schock gar nicht, was man sagen soll.

Zitat von liliene:
Danach hat er mich behandelt wie Dreck, hat mich nachts auf der Straße weggeschubst und mich allein im Dunkeln stehen gelassen.


Was für ein A.. Tut mir leid für Dich
Sowas verdient niemand . Und Du schon mal gar nicht. Aufmunternde Emojis

Dem Ratschlag meiner Vorschreiberin schließe ich mich an. Bitte wende Dich an eine Hilfsorganisation, damit Du Unterstützung bekommst.

Und schreib auch gerne weiter hier im Forum. Auch wenn unsere Möglichkeiten begrenzt sind - zumindest ist hier fast immer jemand, der ein offenes Ohr anbieten kann

x 3 #5


L
@Winza er ist zurück zu seine Mutter und ich bin bei meinen Eltern.

x 2 #6


Ouabain
Zitat von liliene:
@Winza er ist zurück zu seine Mutter und ich bin bei meinen Eltern.


Was ist mit der Wohnung, die Du beschafft hast? Musst Du Dich da um was kümmern?

Grundsätzlich klingt es gut, dass Du zu Deinen Eltern kannst. Nur hast Du geschrieben, dass Deine Familie toxisch ist. Deshalb weiß ich nicht, ob das nicht gleich wieder Grund zu weiterer Sorge ist.

Wie läuft es denn in diesem Haushalt für Dich, wo Du jetzt so geschwächt bist mit Liebeskummer und mieser Gesundheit?

x 2 #7


L
@Ouabain diese Wohnung ist auf seine Name da ich noch kein recht habe eigene Wohnung zu nehmen, ist wegen
aufenthaltsrechtliche Gründe. Ja meine Familie ist leider noch toxisch aber ich habe kein anderes Wahl außer zu warten bis die Sachen mit Aufenthalt sich ändern. Ich fühle mich echt einsam, wenn ich mein Gesundheit zu Eltern erwähne, die denken dass es nicht schlimm ist und dass ich fantasiere. Mein ex Freund war einzige Person der mich abgeholt hat wenn mir schlecht war und sich über mich interessiert hat. Ich weiß ich muss selber alles alleine schaffen. Als ich ins Krankenhaus war hat mich keiner besucht oder nachgefragt wie es mir geht…

x 3 #8


HeavyDreamy
@liliene

Genau deswegen wäre es gut, wenn du Dich bei der Caritas oder Diakonie (beides Kircheneinrichtungen) melden würdest. Google danach einfach in deiner Gegend Lachendes Gesicht

x 2 #9


L

VictoriaSiempre
Zitat von liliene:
Eine Woche später hatten wir noch mal Intimität, weil ich ihn so schrecklich vermisst habe und ihm einfach nah sein wollte. Danach hat er mich behandelt wie Dreck, hat mich nachts auf der Straße weggeschubst und mich allein im Dunkeln stehen gelassen.

Ich fang mal hiermit an: Das ist ganz schrecklich und sowas hat niemand verdient! Aufmunternde Emojis Aber - und damit will ich sein Verhalten überhaupt nicht entschuldigen! - hast Du gedacht und gehofft, dass er die Trennung rückgängig macht, wenn Du mit ihm schläfst?

Zitat von liliene:
Er hat mir hoch und heilig versprochen, dass er eine Therapie macht, sich ändert und ich auf ihn warten soll.

Ich habe jetzt nicht ganz verstanden, warum er eine Therapie machen sollte. „Jungspund mit @rschlochverhalten“ reicht ja nun erst einmal nicht als Diagnose Unwissender Smiley

Dagegen hoffe ich sehr, dass DU in Therapie bist, denn Dein psychischer und physischer Zustand braucht dringend professionelle Hilfe.

Zitat von liliene:
Ich nehme wegen meiner Panikattacken starke Schlafmedikamente. Wenn ich die vergesse, bekomme ich heftige körperliche Entzugsearcheinungen.

Welcher Arzt verschreibt Dir solche Medikamente, gar als Dauerlösung? 😳

Zitat von liliene:
Wir waren auf einer Party, ich hatte etwas Alk. getrunken, konnte nicht schlafen und bekam eine heftige Panikattacke.

Dauermedikation (gar evtl. Psychopharmaka) und Alk. vertragen sich meistens nicht.

Zitat von liliene:
Seine Mutter hat daraufhin den Krankenwagen gerufen, was meine Familie total wütend gemacht hat, weil sie fanden, man hätte zuerst sie anrufen müssen.

So, und da hört es für mich auf und mich würde interessieren, wie Du Dich zu Deiner Familie positioniert hast. Wenn ein Gast in meinem Haus eine Panikattacke hat (ich hatte selber schon welche und weiß, wie schrecklich man sich dabei fühlt) und ich als medizinischer Laie das nicht einordnen kann, dann rufe ich natürlich die 112 und telefoniere nicht (schon gar nicht nachts) irgendwelchen anderen Leuten hinterher.

Hier hättest Du das, was Du von Deinem Exfreund erwartest, selber praktizieren müssen: Nämlich Deine Familie in die Schranken zu weisen! Die Frau hat Dir geholfen bzw. wollte Dir helfen und muss sich dafür blöd anmachen lassen? Geht gar nicht!

Zitat von liliene:
Seine Mutter fing danach an, mich zu hassen und meinte, ich würde sein Leben ruinieren.

Gut, ein Grund zu hassen ist das nicht. Aber den Wunsch, dass mein Kind einen etwas unkomplizierteren Partner findet, kann ich nachvollziehen - auch, wenn ich den nie offen äußern und mich raushalten würde.

Zitat von liliene:
Ich habe alles überstürzt, habe uns eine Wohnung gesucht und ihm sogar einen Job besorgt.

Zitat von liliene:
Zu mir nach Hause wollte er nie, obwohl ich meine kleine Schwester nicht mit meinen Eltern allein lassen wollte.

Sollte Deine kleine Schwester denn mit einziehen?

Mir tut total leid, dass es Dir grade so schlecht geht und ich wünsche Dir ganz dringend Hilfe. Nur kann Dein Exfreund Dir diese Hilfe nicht geben. Dabei ist völlig egal, ob er nicht kann oder nicht will - ein Partner ist niemals Dein Therapeut.

Anscheinend habt Ihr beide, Du auf jeden Fall, große Baustellen, die Ihr jedoch separat angehen müsst. Dafür wünsche ich Dir alles Gute! 🍀

#11


Ouabain
Ach Menno,

Zitat von liliene:
Als ich ins Krankenhaus war hat mich keiner besucht oder nachgefragt wie es mir geht…

Zitat von liliene:
wenn ich mein Gesundheit zu Eltern erwähne, die denken dass es nicht schlimm ist und dass ich fantasiere.


Das ist übel.😕

Zitat von liliene:
passt werde ich machen danke <img draggable="false" class="emoji" alt="" src="https://cdn.jsdelivr.net/gh/twitter/twemoji@14.0.2/assets/72x72/2764.png">


Gut. 👍

#12


A


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