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Sonnenschein62
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Möchte mal versuchen, meine Situation zu schildern, und würde mich über einen Rat sehr sehr freuen:
Nach 21 Jahren Ehejahren habe ich mich in einen anderen Mann verliebt, und dann auch noch in einen Bekannten meines Mannes.
Da wir so nicht weitermachen konnten und mein Mann so sehr verletzt war, zog ich im September 2006 aus unserem gemeinsamen Haus aus und wohne seitdem in einer eigenen kleinen Wohnung.Wir einigten uns, dass es für uns beide besser wäre, erst einmal Abstand zu bekommen.
Ich habe den Kontakt zu dem anderen Mann abgebrochen.
Mein Mann und ich haben einen guten Umgang aber rein freundschaftlich und leider können wir immer noch nicht über dieses Thema reden, ohne dass er total negativ und ablehnend mir gegenüber reagiert. Ich habe ihm sooft gesagt, dass ich das sehr bereue, aber er meint, er brauche Zeit. Inzwischen hat er mir sogar, dass es für ihn unvorstellbar sei, mit mir noch einmal zusammenleben zu können.
Inzwischen sind 4 Monate vergangen und "er" (mein Freund)hat wieder Kontakt zu mir aufgenommen, wollte wissen wie es mir nun geht und wir trafen uns wieder, um einfach nur zu reden. Dies tat mir natürlich in meiner Traurigkeit sehr gut. Wir verbringen nun hin und wieder Zeit miteinander, obwohl ich in Gedanken nur bei meinem Mann bin. Dies habe ich "ihm" fairerweise mitgeteilt und auch dafür hat er Verständnis, da er mich ja immer noch so sehr liebt, wie er sagt.
Ich fühle mich total unwohl, habe mir doch irgendwie den einfachsten Weg gesucht, obwohl ich genau weiß, dass ich so nicht vorankomme. Freunde wiederum haben mir jedoch zugestimmt und meinen, ich soll es doch genießen, dass ich bei "ihm" auf Verständnis für meine Situation stoße und den Trost doch erst einmal annehmen. Aber ich glaube, dass es so erst recht keinen Weg zurück gibt.
Ich bereue alles so sehr, was passiert ist.
Vielleicht sollte ich nochmal kurz schildern, wie unser Eheleben abgelaufen ist:
Mein Mann und ich heirateten ziemlich zeitig und er war die Liebe meines Lebens. Ich bin auch die gewesen, die damals um ihn geworben hat und es hat lange gedauert, bis wir zueinander gefunden haben. Wir gingen zusammen zur Schule und für mich stand schon immer fest, dass er für mich der Traummann ist.
Wir haben uns mit Anfang 20 schon ein Häuschen ausgebaut und erfüllten uns alle unsere Wünsche, wie es die finanzielle Situation erlaubte. Wir waren ein gutes Team, wie mein Mann immer sagte. Von Liebe war bei ihm nie viel die Rede. Das ist alles Kinderkacke sagte er oft, wichtig für ihn war, Zuverlässigkeit, Vertrauen und sich eine Basis fürs Alter schaffen. Unsere Freunde sagten oft,das läuft alles zu perfekt, zu organisiert.
Unser Leben hat leider meine schwere Krankheit begleitet. Vielleicht hat uns das auch dazu bewogen, das Leben so "sinnvoll" wie möglich zu gestalten und tiefere Gefühle nicht zuzulassen. Ich weiß es nicht, auf jeden Fall geht es mir immer noch ganz gut, obwohl die Ärtze mir damals schon sagten, dass ich nicht sehr alt werde.
Mein Mann hat mich sehr bewundert, wie ich mit dieser Situation umgehe und stand mich auch immer zur Seite, wenn ich wieder in ein Loch abrutschte. Ich bin ihm so dankbar dafür.
Ich hatte all die Jahre immer solche Angst, ihn zu verlieren, dass er sich eine andere sucht, weil ich vieles nicht mehr so mitmachen konnte. Und dann passiert mir das.
Ich muss nun auch noch gestehen, dass ich vor 10 Jahren schon einmal eine Affäre begonnen habe. Mein Mann hat mir damals verziehen und wir konnten noch einmal von vorne beginnen.
Wir haben geredet und geredet und er hat so viel Verständnis gezeigt. Er sagte damals sogar, er kann mich verstehen. Er war den ganzen Tag arbeiten, ich war alleine zu Hause, da ich damals schon aufgrund meines eingeschränkten Gesundheitsheitszustandes nicht mehr voll arbeiten konnte.
Ja und nun passiert mir das zum 2. Mal.Ich weiß genau, dass mein Mann immer noch der Mann meines Leben ist. Er ist immer für mich da gewesen, er kann eben nur nicht so seine Gefühle zeigen.
Inzwischen habe ich mir auch psychologischen Rat geholt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, da ich scheinbar doch größere Probleme im Umgang mit der Erkrankung habe als ich zugeben konnte. Wir haben herausgefunden, dass ich viel Zuneigung brauche, die ich leider nicht in dem Maße bekommen habe. Ich habe nach außen auch immer viel Stärke gezeigt und nie viel über mich und meine Befindlichkeit erzählt.
Ich kann meinen Mann total verstehen, wenn er meint, es gibt jetzt kein Zurück mehr. Wie soll er mir noch vertrauen?
Ich habe versucht mit ihm zu reden, aber sein Schmerz sitzt zu tief. Er sagt, ich solle mein Leben allein anpacken, er kann mir nicht mehr helfen. Es tut so weh. Ich habe auch Angst, dass ich mich gesundheitlich erst recht verschlechtere.
Ich kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht vorstellen.
Ich schäme mich so für mein Verhalten und habe nun auch noch ein schlechtes Gewissen, dass ich wieder Kontakt zu meinem Freund habe.
Vielleicht gibt es ja hier jemanden, den es genauso ergangen ist und der mich vielleicht verstehen kann.
Nach 21 Jahren Ehejahren habe ich mich in einen anderen Mann verliebt, und dann auch noch in einen Bekannten meines Mannes.
Da wir so nicht weitermachen konnten und mein Mann so sehr verletzt war, zog ich im September 2006 aus unserem gemeinsamen Haus aus und wohne seitdem in einer eigenen kleinen Wohnung.Wir einigten uns, dass es für uns beide besser wäre, erst einmal Abstand zu bekommen.
Ich habe den Kontakt zu dem anderen Mann abgebrochen.
Mein Mann und ich haben einen guten Umgang aber rein freundschaftlich und leider können wir immer noch nicht über dieses Thema reden, ohne dass er total negativ und ablehnend mir gegenüber reagiert. Ich habe ihm sooft gesagt, dass ich das sehr bereue, aber er meint, er brauche Zeit. Inzwischen hat er mir sogar, dass es für ihn unvorstellbar sei, mit mir noch einmal zusammenleben zu können.
Inzwischen sind 4 Monate vergangen und "er" (mein Freund)hat wieder Kontakt zu mir aufgenommen, wollte wissen wie es mir nun geht und wir trafen uns wieder, um einfach nur zu reden. Dies tat mir natürlich in meiner Traurigkeit sehr gut. Wir verbringen nun hin und wieder Zeit miteinander, obwohl ich in Gedanken nur bei meinem Mann bin. Dies habe ich "ihm" fairerweise mitgeteilt und auch dafür hat er Verständnis, da er mich ja immer noch so sehr liebt, wie er sagt.
Ich fühle mich total unwohl, habe mir doch irgendwie den einfachsten Weg gesucht, obwohl ich genau weiß, dass ich so nicht vorankomme. Freunde wiederum haben mir jedoch zugestimmt und meinen, ich soll es doch genießen, dass ich bei "ihm" auf Verständnis für meine Situation stoße und den Trost doch erst einmal annehmen. Aber ich glaube, dass es so erst recht keinen Weg zurück gibt.
Ich bereue alles so sehr, was passiert ist.
Vielleicht sollte ich nochmal kurz schildern, wie unser Eheleben abgelaufen ist:
Mein Mann und ich heirateten ziemlich zeitig und er war die Liebe meines Lebens. Ich bin auch die gewesen, die damals um ihn geworben hat und es hat lange gedauert, bis wir zueinander gefunden haben. Wir gingen zusammen zur Schule und für mich stand schon immer fest, dass er für mich der Traummann ist.
Wir haben uns mit Anfang 20 schon ein Häuschen ausgebaut und erfüllten uns alle unsere Wünsche, wie es die finanzielle Situation erlaubte. Wir waren ein gutes Team, wie mein Mann immer sagte. Von Liebe war bei ihm nie viel die Rede. Das ist alles Kinderkacke sagte er oft, wichtig für ihn war, Zuverlässigkeit, Vertrauen und sich eine Basis fürs Alter schaffen. Unsere Freunde sagten oft,das läuft alles zu perfekt, zu organisiert.
Unser Leben hat leider meine schwere Krankheit begleitet. Vielleicht hat uns das auch dazu bewogen, das Leben so "sinnvoll" wie möglich zu gestalten und tiefere Gefühle nicht zuzulassen. Ich weiß es nicht, auf jeden Fall geht es mir immer noch ganz gut, obwohl die Ärtze mir damals schon sagten, dass ich nicht sehr alt werde.
Mein Mann hat mich sehr bewundert, wie ich mit dieser Situation umgehe und stand mich auch immer zur Seite, wenn ich wieder in ein Loch abrutschte. Ich bin ihm so dankbar dafür.
Ich hatte all die Jahre immer solche Angst, ihn zu verlieren, dass er sich eine andere sucht, weil ich vieles nicht mehr so mitmachen konnte. Und dann passiert mir das.
Ich muss nun auch noch gestehen, dass ich vor 10 Jahren schon einmal eine Affäre begonnen habe. Mein Mann hat mir damals verziehen und wir konnten noch einmal von vorne beginnen.
Wir haben geredet und geredet und er hat so viel Verständnis gezeigt. Er sagte damals sogar, er kann mich verstehen. Er war den ganzen Tag arbeiten, ich war alleine zu Hause, da ich damals schon aufgrund meines eingeschränkten Gesundheitsheitszustandes nicht mehr voll arbeiten konnte.
Ja und nun passiert mir das zum 2. Mal.Ich weiß genau, dass mein Mann immer noch der Mann meines Leben ist. Er ist immer für mich da gewesen, er kann eben nur nicht so seine Gefühle zeigen.
Inzwischen habe ich mir auch psychologischen Rat geholt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, da ich scheinbar doch größere Probleme im Umgang mit der Erkrankung habe als ich zugeben konnte. Wir haben herausgefunden, dass ich viel Zuneigung brauche, die ich leider nicht in dem Maße bekommen habe. Ich habe nach außen auch immer viel Stärke gezeigt und nie viel über mich und meine Befindlichkeit erzählt.
Ich kann meinen Mann total verstehen, wenn er meint, es gibt jetzt kein Zurück mehr. Wie soll er mir noch vertrauen?
Ich habe versucht mit ihm zu reden, aber sein Schmerz sitzt zu tief. Er sagt, ich solle mein Leben allein anpacken, er kann mir nicht mehr helfen. Es tut so weh. Ich habe auch Angst, dass ich mich gesundheitlich erst recht verschlechtere.
Ich kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht vorstellen.
Ich schäme mich so für mein Verhalten und habe nun auch noch ein schlechtes Gewissen, dass ich wieder Kontakt zu meinem Freund habe.
Vielleicht gibt es ja hier jemanden, den es genauso ergangen ist und der mich vielleicht verstehen kann.