Rosenrot2000
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er war die ganze Beziehung über die fast zwei Jahre lang ging arbeitslos, und ich habe eigentlich alles finanziert. wenn es Streit gab, hat er mich oft beleidigt (z.B. als H***). gewalttätig, wurde aber nicht. er hat auch einfach Sachen von meinen Eltern genommen (ich wohne bei diesem mit dem Haus in einer Einliegerwohnung). er hat mehrmals gesagt, er macht es nicht mehr, aber er hat es trotzdem noch häufiger getan. er hat auch meiner Meinung nach relativ viel getrunken.
wir sind beide Menschen, die eigentlich an der konservative Beziehung möchten und auch beide Kinder wollten. ich hätte aber erst mal Angst, wie es sein wird, mit ihm Kinder zu haben, weil er teilweise extreme Ansichten hat (Impfen, Politik etc.). Wenn er zu mir gekommen ist, kam er eigentlich fast immer zu spät und manchmal dachte ich mir so ja vielleicht kommt er doch erst morgen und ich hab mich manchmal nicht wirklich gefreut, dass er kommt. er hat doch häufiger gesagt, dass ich mich in die
Opferrolle stecke und ich toxisch wäre. er sei emotional sehr intelligent.
Als wir Sex hatten hab ich auch mal geweint.
ich hab jetzt auch nach der Trennung als ich meiner Familie erzählt hab wie die Beziehung wirklich war (ich habe die Beziehung sehr schön geredet) erfahren, dass sich viele eigentlich Sorgen um mich gemacht haben und gemerkt haben, dass er mir nicht gut tut.
Wir hatten schon öfters Streits, aber wir haben uns wieder vertragen. und dadurch dass jetzt eben meine Familie Bescheid weiß, gibt es jetzt auch kein Zurück mehr. Meine Familie steht für mich immer mein erster Stelle.
ich habe jetzt trotzdem ein extrem schlechtes Gewissen und mach mir irgendwie auch Sorgen um ihn, weil ich mich halt die ganze Zeit über um ihn gekümmert habe (ich hab ihn zum Beispiel von der Arbeit aus angerufen teilweise um 13 14:00 Uhr damit der rechtzeitig zu Terminen aufsteht etc.).
ich habe jetzt zum Beispiel auf einem gemeinsamen Account gesehen gehabt, dass er traurige Lieder gehört hat.
Ich denke mir manchmal vielleicht hätte sich geändert, wenn er wieder ein Job hätte. Vielleicht hätte ich einfach noch abwarten sollen.
ich muss auch dazu sagen, dass ich psychisch erkrankt bin mit Depressionen. er war meine erste richtige Beziehung und ich wollte davor immer unbedingt ne Beziehung haben, weil ich nicht mehr alleine sein wollte. Jetzt hab ich dieses Gefühl, dass ich vor der Beziehung hatte auch wieder. ich bin jetzt bald 28 und weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll weil mein Ziel war, eigentlich immer früh in der Familie zu gründen. und es war auch eigentlich jetzt unser Plan gewesen, im nächsten Jahr Kinder zu bekommen. er meinte aber jetzt auch nach der Trennung, dass ich seine Zeit verschwendet hab. ich fühle mich jetzt irgendwie als würde ich von null anfangen.
mein ganzes Umfeld sagt mir, dass es die richtigen Entscheidung war aber ich fühl mich einfach jetzt gerade so alleine. ich bin vom Typ halt auch eher ein introvertierter Typ. Ich geh nicht gerne raus. Ich bin lieber zu Hause. und mir fällt es schwer, neue Leute kennen zu lernen. und ich dachte halt mit ihm hätte ich jetzt jemanden gefunden.
bei mir kommen häufiger diese Gedanken, ob es vielleicht doch richtig gewesen wär, es niemanden zu erzählen und zu schauen, dass es halt besser wird, wenn er einen Job hat. ich hab halt auch eben diese extrem schlechte Gewissen weil ich mir so denke es sitzt jetzt auch bei sich zu Hause. Er hat eben nicht so viel Geld und vermisst mich vielleicht auch.