PC1
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Eigentlich war nach viel Chaos unser Leben endlich einmal schön, ruhig, harmonisch, freundschaftlich, liebevoll. Seit sicher 10 Jahren.
Nun hat er mich wieder betrogen, belogen und hintergangen. Bei F. . mit der Anderen kam ich unabsichtlich, und ungeplant, in sein Büro. Ich war life dabei. Er hat eine Paartherapie allein gemacht und will die Ehe aufrecht erhalten. Die Affäre wäre nie für unsere Ehe gefährlich gewesen, nach seiner Aussage.
Er wirft mir immer vor, dass ich nicht verzeihen könne. Damit würde ich zeigen, dass ich nicht mehr will und meine Schwäche offenbaren. Ich lebe neben ihn, allein, bin keiner Handlung fähig, in 5 Jahren ist das jüngste Kind aus dem Haus. Fünf Jahre! Was tuen. Durchhalten? Aufgeben? Wir streiten uns nicht, arbeiten viel. Sehen uns wenig. Gespräche will er nicht. Wird sofort sauer. Artet aus. Ich hasse Nörgeleien und Vorwürfe.
Was ist schlimmer: den Kindern eine wunderbare Kindheit zu nehmen? Die Kinder sind völlig ahnungslos, da wir nie streiten. Oder durchhalten, wenn auch emotionslos. Wenigstens bis die jüngste 16 ist. Ich habe viele Bekannte, die sich getrennt haben. Die Kinder haben alle einen Schaden erlitten. Finanziell bin ich unabhängig. Vor dem Alleinsein habe ich keine Angst. Ich habe Angst, die Kinder zu verlieren. Vorwürfe von ihnen, warum ich ihren geliebten Papa verlassen habe. Warum hier bei Trennungsschmerz? Viel schlimmer als eine Trennung, die auch räumlich ist, ist eine innere Kündigung ohne räumliche Trennung. Es gibt kein Ende des Endes. Eine immerwährende Hoffnungslosigkeit. Ich versuche, wunschlos zu sein, keine Gefühle zu invertieren oder zu fordern- eben wunschlos. Ich versuche nicht zu hoffen, nicht zu spüren. Ich versuche zu lächeln und meine Pflicht zu erfüllen. Noch 5 Jahre.
Bitte sagt mir nicht, welch ein Albtraum. Das weiß ich selber. Ich benötige Hilfe!
Bleibt diese Hoffnunglosigkeit auch nach der Trennung. Was ist, wenn die Kinder beim Vater bleiben. Ist der Schmerz nicht schlimmer die Kinder zu verlieren?
Der Vater droht mir, nicht unverhohlen, aber deutlich.

