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Trennung & gemeinsame Wohnung, ich kann nicht mehr

I
Hallo Zusammen,

ich kann einfach nicht mehr, in vergangenen Monaten hat sich mein Mann immer mehr von mir zurück gezogen, hat auch wieder Kontakt zur Ex Frau aufgenommen, viel heimlichtuerei etc. Zog sich immer mehr von mir zurück, wollte auch nicht darüber reden.

Lange rede kurzer Sinn, die Trennung ist da, aber keiner kann sich eine eigene Wohnung leisten. Ich liebe ihn immer noch und es macht mich kaputt zu sehen das er sein eigenes Leben lebt und mich ausgeschlossen hat.
Ihn jeden Tag zu sehen, die Kälte, er redet nur das notwendigste mit mir.
Ich zerbreche daran und kann nichts dagegen tun.Ich habe Tabletten verschrieben bekommen doch auch das hilft nicht.
Ich habe keine Freundin oder Eltern bei denen ich vorübergehend unterkommen könnte.

Ich weiss einfach nicht mehr weiter

Ich komme mit dieser Situation einfach nicht klar, wäre so dankbar für hilfreiche Tips.

LG

13.03.2012 17:11 • #1


A
willkommen ivvy

so miteinander zu leben, frisst noch mehr auf.
gehe zum amt, lasse dir eine wohnungsberechtigungsschein ausstellen, dir steht eine angemessene wohnung zu, notaflls wirst du wohngeld und anderes erhalten, das deinen lebensunterhalt sichert, sofern du und dein mann, an den sie sich auch halten werden, nicht genügend mittel zur verfügung hast.

notfalls kannst du dich erstmal um ein nettes zimmer in einer WG kümmern - da hast du gleich anschluss.

versuche den kontakt auf ein minimum zu reduzieren, machen einen plan, was du erreichen willst, lenke dich ab, treffe dich mit freunden, hole dir alles hilfe und unterstützung, die du brauchst und bekommen willst.

alles geht weiter - selbst grosser schmerz wird langsam besser, dafür viel glück und alles gute!

13.03.2012 17:27 • x 2 #2


A


Trennung & gemeinsame Wohnung, ich kann nicht mehr

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M
Hallo

Ich weis nicht ob das der beste Tipp ist aber hast du darueber nachgedacht in stationaere Behandlung zu gehen?

Dein Arzt hat dir sowieso schon Tabletten verschrieben was nicht gerade Ideal ist als Mittel zur Trauerbewaeltigung.

Es haette den Vorteil das du erstmal aus der Situation raus bist und Menschen in deiner naehe hast die dich (hoffentlich) aufbauen koennen. Bringt dir ja nichts wenn es dir jeden Tag schlechter geht und du irgendwann so richtig zusammen brichst :/

Das hat auch nichts mit aufgeben zu tun ganz im Gegenteil und haettest du die Moeglichkeit einfach zu einer Freundin zu gehen wuerde ich sofort sagen machs! aber in dieser Situation waere das zumindest eine Moeglichkeit.

Viele Gruesse,

marth

13.03.2012 17:27 • x 1 #3


I
Zitat von marth:
Hallo

Ich weis nicht ob das der beste Tipp ist aber hast du darueber nachgedacht in stationaere Behandlung zu gehen?

Dein Arzt hat dir sowieso schon Tabletten verschrieben was nicht gerade Ideal ist als Mittel zur Trauerbewaeltigung.

Es haette den Vorteil das du erstmal aus der Situation raus bist und Menschen in deiner naehe hast die dich (hoffentlich) aufbauen koennen. Bringt dir ja nichts wenn es dir jeden Tag schlechter geht und du irgendwann so richtig zusammen brichst :/

Das hat auch nichts mit aufgeben zu tun ganz im Gegenteil und haettest du die Moeglichkeit einfach zu einer Freundin zu gehen wuerde ich sofort sagen machs! aber in dieser Situation waere das zumindest eine Moeglichkeit.

Viele Gruesse,

marth


Danke euch, ich kriege es gerade nicht hin ohne Zitat zu antworten..
Ja also mein Arzt meinte auch ob es nicht besser wäre das ich stationär bleibe.
Bis ich eine Wohnung gefunden habe die angemessen ist können Monate vergehen und ich weiss nicht ob ich es bis dahin aushalten werde.
Wenn wir wenigstens normal miteinander umgehen könnten, aber es kommt mir vor als hasst er mich.
Das ganze hat mich psychisch so kaputt gemacht, ich wiege nur noch 46kg, vor 2 Tagen war unser erster Hochzeitstag

Danke für eure antworten

13.03.2012 17:44 • #4


A
Zitat von ivvy:
Danke euch, ich kriege es gerade nicht hin ohne Zitat zu antworten..
Ja also mein Arzt meinte auch ob es nicht besser wäre das ich stationär bleibe.

Das ganze hat mich psychisch so kaputt gemacht, ich wiege nur noch 46kg, vor 2 Tagen war unser erster Hochzeitstag

Danke für eure antworten


lasse dich doch stationär einweisen - dort gibt es kommetente soziale dienste die dich darin unterstützen können - auch wohnungsmäßig können sie dir weiterhelfen. versuche alles mögliche, damit du nicht weiter runter in den keller gehst - du wirst deine kraft brauchen.

13.03.2012 17:48 • #5


I
Bis Freitag bin ich noch krank geschrieben, aber mir geht es immer schlechter, bin in eine Depression rein gerutscht, ich kann es einfach nicht glauben das die Liebe meines Lebens mir sowas antut. Es tut so verdammt weh wenn man einfach so weg geschmissen wird.
Ohne Antworten, nur Ausagen wie es bist nicht du, es liegt an mir, ich bin beziehungunfaehig etc, und das fällt ihm ein nach der Hochzeit?

Er macht auch Anspielungen das ich raus soll aber wohin, ich bin in Teilzeit als Kassiererin tätig, Geringverdienerin.
Ich bin nur noch am weinen, kann nicht einschlafen bis in die Morgenstunden, fühle mich so verlassen und alleine. Habe noch nie in meinem ganzen Leben so gelitten wie jetzt.

Wenn ich stationär sagen wir mal 2 Woche in Behandlung bin und entlassen werde, muss ich sowieso wieder hier her zurück dann geht ja alles von vorne los, ob das das richtige dann ist? Möchte auch nicht gerade in einem Obdachlosenheim landen.

Ich weiss nicht mehr weiter

14.03.2012 03:02 • #6


A
hallo ivvy

hole dir überall unterstützung, der psychosoziale dienst, das wohnungsamt kann dir weiterhelfen. gibt es bei euch eine notruf-beratungsstelle ?
notfalls hole dir die addis aus dem telefonbuch-sie alle können dir weiterhelfen,
damit du wohnung, zimmer und geld zum lebensunterhalt dazu bekommst. natürlich ist es auch angesagt andere arbeit zu suchen - vielleicht kannst du bei euch deine zeiten aufstocken.
es gibt für alles lösungen auch für deine situation!
es braucht niemand auf der strasse leben oder im obdachlosenasyl landen - du musst nur rechtzeitig schritte unternehmen.
mache dich auf den weg. ein ziel nach dem anderen abstecken,
dann hast du bald mehr sicherheit!
drücke dir die daumen ! du schaffst das!

14.03.2012 03:15 • #7


V
Hallo Ivvy,

nein Du wirst nicht im Obdachlosenasyl landen und auch nicht auf der Strasse. Und bevor das passieren würde, stellen wir Dir ein Gästebett in mein Wohnzimmer und dann wohnst Du da. Das verspreche ich Dir. Ich wohne allerdings in Berlin. Ich weiß nicht, ob das hilft. Ich meine ja nur, dass Du niemals auf der Strasse landen wirst.

So, und ansonsten solltest Du wirklich den Tipps von Alena folgen.
Googel einfach mal Schlagworte wie Caritas (die haben tolle Lebensberater, in allen Städten und meist sofort Termine), Krisendienst, Telefonseeelsorge, und wie Alena sagt psychossoziale Dienste und Wohnungsamt.
Auch wenn Du Dich im Moment wahrscheinlich viel zu schwach dazu fühlst. Ich kenne das gut, ich bin schon stolz, wenn ich es schaffe mich anzuziehen und etwa alle 6-7 Tage mal die Wohnung zu verlassen, um mich zum Supermarkt zu schleppen.
Und auf Behördenkram und Wohnungssuche hat man da am wenigsten Lust. Aber es hilft nichts, Du musst raus aus eurer gemeinsamen Wohnung. Die Situation verletzt Dich sonst immer mehr und macht Dich immer depressiver. Nimm Dir doch wenigstens jeden Tag einen Anruf, bei einer der oben genannten Stellen vor. Du musst ja nicht gleich alles auf einmal lösen. Nimm Dir kleine Schrittchen vor.
Und Alena hat Recht, in deiner finanziellen Lage, bekommst Du einen Wohnberechtigungsschein. Parallel kannst Du Dir ja einen Platz in einer Klinik suchen. Von dort kommst Du ja wesentlich gestärkter und stabiler wieder zurück, und kannst dann vielleicht mit der Wohnungssuche beginnen.

Und die Idee mit der WG ist wirklich gut. Ich habe auch vor ein paar Jahren in einer WG gewohnt (eigentlich eher unpassend für mein Alter).
Es war schon ein großer Unterschied zum alleine wohnen, wenn man mal eine Krise oder Kummer hatte. Sowohl für mich als auch für meine Mitbewohnerin.

Ich wünsche Dir sehr viel Kraft, und versuch bitte regelmässig zu essen.
Du musst Dich nicht auch noch dafür bestrafen, dass dein Mann so ein unsensibler Mensch ist.

Liebe Grüße,

Evelyn

14.03.2012 04:32 • #8


I
Danke für eure Hilfe. Ich mag jetzt einfach nicht mehr.

15.03.2012 03:51 • #9


V
Hallo ivvy,

kannst Du Dich bitte nochmal melden, damit man sich wenigstens keine Sorgen machen muss, dass Du irgendwelche Dummheiten machst.
Habe Dich eben leider knapp verpasst.
Hab Dir auch ne PN mit meiner Telefonnummer geschickt.


Gruß Evelyn

15.03.2012 04:14 • #10


I
Sorry wollte niemanden erschrecken, ich bin heute nacht noch weg zu einem Arbeitskollegen und seiner Familie, die Frau von der Beratungstselle die wir heute morgen angerufen haben, sagte was ablauft Zuhause ist schon seelleische Grausamkeit und ich werde im Frauenhaus aufgenommen.
Ich hoffe das ich nun heilen kann, kaum bin ich nun weg schickt er mir ständig Nachrichten, bis jetzt blieb ich stark u habe nicht geantwortet, muss aber wohl noch einmal hin, um meine sachen zu holen, bin nur am weinen.

15.03.2012 14:14 • #11


S
Hallo ivvy,

ich kenne Deine Situation leider nur all zu gut bzw. schlecht. Ich lebe mit meinem Ex seit Oktober in der gemeinsamen Wohnung. Er unterschreibt mir die Kündigung nicht...................jetzt habe ich zumindest seine Unterschrift, dass ich ihm aus dem Mietvertrag rauslassen darf und die Schlösser auswechseln darf.

Es dauert leider sein Zeit, gib nicht auf. Ich war auch bei der Caritas und die haben mich ohne lange zu überlegen zur Opferberatungsstelle geschickt. Bei mir ging es um psychische NICHT um körperliche Gewalt. Ich habe da wirklich jede Menge gute Tipps bekommen auf die ich nicht mal ansatzweise gekommen bin. Sie haben auch selbst den Hörer in die Hand genommen und bei der Stadt nach freien Wohnungen angefragt (leider ohne Erfolg da ich eine 4 Raum Wohnung brauch, ich habe 2 Kinder.) Versuch doch bitte mal zu schauen ob es bei Dir eine Opferberatungsstelle gibt und hol Dir da Hilfe.

Ich wünsch Dir jede Menge Kraft dabei!

lg speedy

15.03.2012 19:24 • #12


A


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