Timche
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total unüblich von mir, wo ich sowas sehr gut alleine verarbeiten kann, aber irgendwie bin ich innerlich noch nicht bei den 100% Überzeugung angekommen. Worum es geht?:
Ich (männlich, 22) hatte vor 3 Monaten ein wirklich fabelhaftes Mädchen kennengelernt (20). Verstanden haben wir uns auf einer intellektuellen Ebene sehr gut, konnten generell über alles reden und hatten viel Spaß. Vor circa 2 Wochen rief sie mich heulend an und hinterfragte Ihre Gefühle für mich. Ich bin daraufhin zu Ihr gefahren und wir hatten gesprochen. Sie sagte, Ihr sei das alles wichtig genug, Sie wolle weitermachen.
Dann, vor einer Woche am Dienstag, hatte Sie noch nie dagewesene Kopfschmerzen und generell schon länger ungewöhnliche Bauchschmerzen, woraufhin ich Ihr Thomapyrien gebracht habe. Sie wollte unbedingt das ich bleibe.
Zwei Tage später hatte ich dann schon ein komisches Gefühl, da wir Mittwoch Nachmittags nicht kommuniziert hatten. Donnerstag rief ich Sie dann an, und es stellte sich raus, dass sie meint zu wenig zu fühlen, als dass Sie weiterhin mit mit in einer Beziehung bleiben kann.
Jetzt hatten wir ab und an Kontakt, weil Sie sagte ich sei Ihr wichtig und Sie will mich nicht aus dem Leben haben. Normalerweise ignoriert Sie "Typen", wenn Sie kein Interesse mehr hat. Bei mir war alles anders. Respekt, Ehrlichkeit, Zuneigung haben unsere Beziehung ausgemacht. Gestern hab ich es nicht ausgehalten und Sie angerufen und wir haben zwei Stunden geredet, weil es mir so sch. ging.
Sie sagte, dass Sie mich nicht vermisse, das es Ihr so besser geht.
Anschließend hab ich noch mit Ihr geschrieben und auch Ihrer besten Freundin gequatscht , und es stellte sich so langsam heraus, dass Sie doch Gefühle für mich hatte. Ihre Mutter ist gestorben als Sie jung war, Ihre Stiefmutter war eine Hexe, Ihre Exfreunde haben Ihr schlimme Flausen über sich einreden lassen, Sie hat Ihr ganzes Leben lang Mauern aufgebaut, damit Sie mit dem Schmerz klar kommt.
Ich habe Ihre Entscheidung, anders als sonst, akzeptiert und denke auch, dass für Sie es gerade am besten ist, wenn Sie alleine ist (wohnt auch alleine). Aber ich möchte für Sie das beste und habe Angst, dass Sie für immer hinter Ihren Mauern bleibt. Meine Ex hatte mir noch einen Screenshot geschickt von ihrer besten Freundin, bei dem die BF erzählt, dass Ihr neuer Freund es langsam schafft Ihre Mauer zu durchbrechen und dass es mit Ihm wahrscheinlich funktioniert, aber dass Sie dann eigentlich nur wegrennen will und vielleicht auch wird. Darauf meinte meine Ex "das trifft es auf den Punkt".
Meine Ex hat mich also abgeschossen, als Sie gemerkt hat, dass Sie für mich empfindet, aber nicht so viel wie für Ihre erste große Liebe, und dann bevor Ich Ihre Mauern runter reißen kann, lieber alleine in Ihrer "glücklichen" Welt bleiben möchte. Sie sagte auch, dass Sie weiß, dass das dumm ist, aber dass Sie mit dem öffnen der Mauern, falls überhaupt möglich, so viel Schmerz in Ihr Leben kommen wird, dass Sie es nicht möchte, dass Sie Angst hat.
Jetzt leide ich sehr unter dem Thema, verlassen worden zu sein, obwohl alles da war für einen echte, langfristige Beziehung. Normalerweise verarbeite ich das dann 3-5 Tage, und gehe dann ans leichte Verdrängen, dann bin ich in 6 Wochen komplett frei. Aber ich möchte gar nicht Frei sein, ich möchte Ihr helfen und da sein wenn Sie mich braucht und Sie in den Schlaf kuscheln und und und.
Natürlich stelle ich meinen Egoismus hinter Ihren, aber ich weiß nicht, was ich tun soll. Vergessen? Sie in Ruhe lassen aber nicht vergessen? Mit ihr scheiben, egal wie hart es ist, obwohl sie mich nicht vermisst? Ihr würdet sofort wissen, dass das mit uns echt war und Sie wirklich verliebt war, ich möchte aber auch nicht Wochenlang bewusst Schmerz und Trauer zulassen, damit Sie vielleicht irgendwann "bereit" wäre, wobei es so unwahrscheinlich ist, dass Sie das schafft, da Sie echt so viel Schmerz in sich trägt.
Ich bin verzweifelt und weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Seit gestern habe ich Ihr gesagt, dass ich Sie in Ruhe Ihren Weg gehen lasse, wenn Sie das für sich braucht. Was soll ich tun.



