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Trennung wegen Misstrauen/ mangelnder Unterstützung

Magda123

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Hallo zusammen,

ich würde gern über die Geschichte mit meinem Ex-Freund berichten. Seit ein paar Tagen hat er zum bereits 4. Mal mit mir (nun endgültig) Schluss gemacht. Er 25, ich 27 sind vor einem Jahr zusammengekommen, haben viele Gemeinsamkeiten, gleiche Branche waren auf der gleichen Uni und haben sehr viele schöne und romantische Momente. Er ist ein sehr charmanter, smarter und freundlicher Mensch und hat einen großen Freundeskreis und ist sehr beliebt. Wir lieben uns sehr (beide nach wie vor trotz Trennung) und haben uns das auch sehr oft gesagt. Für ihn war ich auch die erste Freundin, mit der er sich sicher war, dass wir heiraten und Kinder kriegen wollen, die er allen Freunden vorgestellt hat, in den Urlaub zum ersten mal gefahren ist.
Nun zu den Problemen: er setzt mich mit seinem Misstrauen sehr unter Druck und wollte viel über meine Vergangenheit mit Männern wissen. Des Weiteren wird er beim Streit aggressiv und ich habe Angst, Dinge falsch zu machen. Er hatte für sein Alter mit vielen Frauen geschlafen, auch viele ONS aber auch Beziehungen und ich schäme mich eher für meine Vergangenheit, da ich mich immer zu schnell auf Männer eingelassen hatte, jedoch eigentlich immer auf der Suche nach einer Beziehung war, aber letztendlich sehr wenige hatte und früher deshalb nicht ernst genommen wurde.
Ich habe am Anfang unserer Beziehung, aus Angst, dass er sich abwendet, meine Vergangenheit etwas beschönigt und ihm gesagt, normalerweise würde ich mich nicht so schnell auf jmd. einlassen, obwohl wir erst nach dem 6. Date miteinander geschlafen haben. Das war natürlich nicht so 100% ehrlich, aber ich konnte zu meiner Vergangenheit in dieser Anfangsphase nicht so wirklich stehen. Er sagte im Nachhinein, ich hätte ihm damit die Entscheidung abgenommen sich für mich zu entscheiden, und es sei ihm nichts wichtiger als Ehrlichkeit, wichtiger als die Liebe selbst. Er hat mir zu verstehen gegeben, dass er von Frauen, die viele Männer hatten, nichts hält (bei Männern sehe er das anders). Er hat mich ständig über Männer ausgefragt, die ihm zB über soziale Medien über den Weg liefen, oder die mir manchmal schrieben (zwecks Job) und fragte mich bei vielen, ob und was da was war, teils im Detail. Manchmal hatte er mich sogar mitten in der Nacht geweckt, um mich Dinge bzgl Männer zu fragen, ob ich die Wahrheit gesagt hätte. Auch hatte er mich dann nach der Anzahl meiner vorherigen S.Partner gefragt, ich konnte ihm erst darauf keine Antwort geben, und er sagte, was die Leute wohl denken würden, wenn er ja mit so einer S*** zusammen ist.
Dazu muss man sagen, dass ich auch eifersüchtig bin, allerdings war ich eher traurig und ängstlich, wenn er beispielsweise feiern war mit Frauen in einem Jungs Urlaub oder wenn er sich mit einer Bekannten getroffen hatte, auf die ich dann sehr eifersüchtig war. Wir haben darüber geredet und ich habe mich in dieser Hinsicht geändert, bis darauf, dass ich nicht wollte, dass er sich zu 2. mit einem Mädchen privat trifft, was er bei mir allerdings auch nicht wollte.
Sein Misstrauen hat sich so weit gesteigert, dass er "Beweisfotos" haben wollte, wenn ich auf Geschäftsreise war oder, wenn wir im Club waren und ein vergangener Typ da war, fragte er mich ob ich mit ihm geredet hätte und ich solle die Wahrheit sagen, es komme sowieso raus und er würde seine Freunde vorsichtshalber nochmal fragen. Sein Misstrauen hat er damit begründet, dass ich ihm ja teils Dinge aus meiner Vergangenheit verschwiegen habe, und er deshalb Grund hat, so misstrauisch zu sein.
Er war auch auf einen Arbeitskollegen sehr eifersüchtig, weil ich sagte er sei cool und wollte nicht dass ich mit ihm telefoniere (geschäftlich). Er sagte es herrscht ein Ungleichgewicht in unserer Beziehung, da ich in meinem Job nur von Männern umgeben bin, er allerdings nicht von Frauen und sagte, dass er sich deshalb auch mal mit weiblichen bekannten treffen wollte, um für Ausgleich zu sorgen. Ich war jedes mal eingeschüchtert und ängstlich und habe mich unter Druck gesetzt gefühlt.
Ich habe ihm, bis auf meine anfängliche Beschönigung meiner Vergangenheit mit Männern und dass ich ihm manchmal nicht alles im absoluten Detail erzählen wollte, keinen Anlass für Misstrauen gegeben. Habe mich nicht mit Kollegen alleine getroffen und hatte keine männlichen privaten Kontakte.
Des Weiteren hatte ich ziemlich viele Probleme in Praktika und in der Uni, da ich mich schlecht anpassen kann und die Beziehung immer an erste Stelle setze. Aus dem Grund hatte ich auch Probleme mit Kommilitonen und deshalb gesundheitliche Probleme, häufig Rückenschmerzen und mein Freund war da aber immer für mich da. Das hat er mir nun auch vorgehalten, dass er mich doch viel mehr unterstützt hat als ich ihn, dabei habe ich ihn in seinem Job auch unterstützt aber in seinen Augen nicht ausreichend/ gut genug. ZB hatte ich einmal angeboten Fotos für seine Oma als Weihnachtsgeschenk auszudrucken und habe es erst beim 3. mal geschafft, die richtige Größe zu drucken. Er wirft mir dann vor, dass es mir "sch.gal" wäre, was richtig zu machen, wenn es für ihn ist, und er hätte mich doch so wahnsinnig unterstützt (zB habe ich ein Praktikum nur seinetwegen bekommen).
Er hat dann häufig im Streit mir genau das vorgehalten, dass ich nichts auf die Reihe kriegen würde, einfach wenig abliefer im Leben und der Albtraum jedes Arbeitgebers wäre Dass er sich gut vorstellen könne wie ich es geschafft hätte eine ganze Uni auf die Nerven zu gehen etc. und dabei noch immer denke, dass ich die Größte bin und die Tollsten Jobs bekomme. Ich bin nach wie vor auch sehr ehrgeizig und stelle mich so dar, aber deshalb umso enttäuschter, dass meine Leistung wegen meiner Angst in Beziehungen leidet. Was er allerdings nur sieht, ist, dass ich weniger schaffe, als ich mir vornehme/ sage und das regt ihn so sehr auf.
Ich habe so gekämpft für die Beziehung, habe eine Paartherapiesitzung alleine bezahlt, ihm Geschenke gemacht, aber er sagte, das wolle er alles gar nicht, er wolle nur, dass ich die Verhaltensweisen die ihn so stören, lasse. Das letzte mal nach der Trennung hatte er mir schon eine neue Chance gegeben. Die Eifersuchtsthematik hatten wir einigermaßen in Griff bekommen seit der letzten Trennung vor einem Monat, obwohl er trotzdem ein weiteres Mal nach jmd. fragte und hat mir befohlen, ich solle "sofort antworten"
Vor seinem endgültigen Schlussmachen hatten wir einen Abend zuvor noch über Kinder geredet und er hat mich so liebevoll behandelt. Er sagte aber, das sei falsch gewesen dass er noch so lieb war und er sei einfach zu optimistisch gewesen, obwohl er nicht mehr glücklich mit mir war. Er komme mit meiner Art einfach nicht zurecht (zB manchmal kleinere Zickereien). Wir hatten uns auch die letzte Zeit vor der Trennung ab und zu gestritten, aber weil er sich immer sehr über Kleinigkeiten aufregt (die in seinen Augen gravierend sind). Er hatte extreme Wutausbrüche im Streit, hat mit Tellern geschmissen, meine Gegenstände durchs Zimmer geworfen, mich beleidigt und ich wäre behindert und krank.
Am Trennungstag saß ich im Wohnzimmer, er kam rein und sagte lass uns doch die Wäsche aufhängen, die ich für uns gewaschen habe. Ich wohnte in der Zeit für 2 Wochen in seiner WG, wo ich mich immer versucht habe an die Regeln zu halten (sonst waren wir fast immer bei mir). Ich hatte 2 Tage zuvor von alleine das Bad geputzt, aber in dem Moment hatte ich keine Lust die Wäsche aufzuhängen. Das war dann der Auslöser dafür, dass er sagte ich mache immer nur Dinge wenn es mir passt und nicht wenn sie gemacht werden müssen (er ist ein sehr disziplinierter Mensch). Das wurde nochmal darin bestätigt, dass ich einen Tag zuvor mich auch nicht ausreichend an einer gemeinsamen WG-Sache beteiligt habe (Sachen rüberräumen wegen Rohrbruch) und dann sagte ich, weil ich einfach nicht mehr wollte/ konnte, dass ich doch nicht "seine Sachen tragen muss". Daraufhin hat er mich als F**** beschimpft, geschubst und mich final rausgeschmissen.
Vorher hatte er mich auch schon sehr oft in meinem Verhalten kritisiert, etwa wenn ich Karten geschenkt bekomme und diese dann einlöse und dann nicht ein 2. Mal Danke gesagt habe.
Er sagte zum Schluss er wolle mich ja gar nicht verändern und es passe einfach nicht, da wir uns die Köpfe einschlagen und ihm das nicht guttut. Er hat sich auch für seine Wutausbrüche entschuldigt, aber mir immer wieder gesagt, dass ich ihn einfach so zur Weißglut bringe und mir die Verantwortung dafür gegeben.
Ich habe es nicht geschafft, mich so zu verhalten, dass ich die Beziehung retten konnte und verstehe die Welt nicht mehr. Die guten Momente kommen immer wieder hoch, und das waren sehr sehr viele, auch wenn ich nur die schlechten geschildert habe.

Ich würde mich freuen über Kommentare vielen lieben Dank!

26.03.2020 23:36 • x 1 #1


Lebensfreude

Lebensfreude


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ich habe nicht alles gelesen, weil ich es schlimm finde, wenn einPartner Wutausbrüche bekommt, kontrolliert etc.

Er darf ein Vorleben haben, Du nicht?

Lauf so schnell du kannst. Solche Typen sind einfach nur sehr krank.

Du brauchst dich für deine Vergangenheit nicht zu schämen. Ausserdem geht es keinen etwas an.
Man muß dem Partner nicht alle vorherigen Beziehungen beichten/beschreiben.

Du hast jemanden verdient, der dich wertschätzt und liebt und wie ein erwachsener Mensch mit dir redet.

26.03.2020 23:45 • x 4 #2



Trennung wegen Misstrauen/ mangelnder Unterstützung

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Butterkrümel

Butterkrümel


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Zitat von Magda123:
Er hat mir zu verstehen gegeben, dass er von Frauen, die viele Männer hatten, nichts hält (bei Männern sehe er das anders).


Mehr musst du doch gar nicht wissen. Er misst mit zweierlei Maß. Das wird nicht der einzige Bereich sein, wo er dich nicht auf Augenhöhe anerkennt. Und die Begründung >für Männer ist das ok, die sind nun Mal so< ist praktisch ein Freibrief für Untreue, Aggression und Machtgetue. Immer alles unter dem Deckmantel, für Männer sei das ja ok.

Dass er aggressiv ist, hat er dir durch seine Wut bereits gezeigt. Die vielen S. Erfahrungen, die er für sich selbst ok findet, kennst du auch. Und seine ständigen Fragen zu deiner Vergangenheit und deren Bewertung und seine Ansichten und Regeln zu deinem Verhalten, sind nichts anderes, als der Versuch, dich und dein Handeln zu kontrollieren.

Möchtest du, dass er bestimmt, wie deine Moral zu sein hat? Wenn du nicht glücklich mit deinen vergangenen Entscheidungen bist, ok, dann kannst du ja in der Zukunft etwas ändern.

Aber doch hoffentlich nicht, weil da so ein aus den 50er Jahren entflohener Möchtegern- Pascha drauf besteht oder?

27.03.2020 00:10 • x 3 #3


Magda123


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Vielen Dank für die lieben Antworten.
Er ist ein sehr ehrlicher und treuer Partner gewesen, und deshalb gibt er sich doch keinen Freibrief für Untreue?
Er sagt allerdings, dass er durch meine Verheimlichungen bzgl der Vergangenheit kein Vertrauen mehr zu mir hat.
Für ihn ist wie gesagt Ehrlichkeit das wichtigste in einer Beziehung.
Das war allerdings auch gar nicht der Trennungsgrund in diesem Fall, das hatten wir nach der letzten Trennung ja behoben und er sagte, er hat auch kein Problem mit meiner Vergangenheit...obwohl ich das so nicht ganz glauben kann
Er war auch sehr schockiert über seine Wutausbrüche, hat sich teilweise nichtmal mehr dafür entschuldigt sondern war eher schockiert, dass er die Kontrolle verliert und sagt dann, dass es eben an meinem Verhalten liegt, dass ich ihn so sehr aufrege, wenn ich mal "ihn anmache" (Beispiel: als ich ihn bat, mir bei einer Aufgabe vor einer Klausur zu helfen, dies auch machte und sich aber erst einlesen muss; ich ihm den Anfang erklären wollte, er es nicht gleich versteht und ich dann nervös werde und ihn dann frage warum er das jetzt nicht versteht. Das ist für ihn wahnsinnig verletzend in dem Moment und "respektlos". Ich entschuldige mich, aber er sagt, es hätte ihn eine Frau noch nie so "schlecht behandelt".)
Ich war allerdings nie sauer auf ihn, wenn er Wutausbrüche hatte, da diese immer aus meinem Verhalten resultierten laut ihn. Anderes Beispiel: Dinge in seinen Augen nur dann mache wenn "es mir passt" (siehe Wäsche).
Ich fühle mich trotzdem häufig dann so unterdrückt und fertig gemacht und bereue es, mich so zu verhalten, dass er wieder ausrastet.

27.03.2020 11:16 • #4


Liesel


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Wenn jemand Ausrastet und sein Verhalten nicht unter Kontrolle hat, liegt die Ursache in ihm begründet und nicht im Gegenüber. Es gibt keinerlei Rechtfertigung für irgendwen, einen anderen Menschen fertig zu machen. Er dürfte es auch nicht, wenn du ihn betrogen hättest, von der banalen Wäsche ganz zu schweigen. Ich kann nicht auf jemand verbal einprügeln, nur weil der sich nicht so verhält wie ich es möchte. Menschen sind frei. Es steht ihm frei sein Missfallen ruhig und klar zu äussern oder jederzeit zu gehen, aber mies behandeln darf er dich deswegen noch lange nicht.

27.03.2020 11:29 • x 1 #5


blumenfrau


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Das hört sich nach einem destruktiven Persönlichkeitsstil an. Er hat seine Impulse nicht unter Kontrolle, wirkt aggressiv, paranoid und misst mit zweierlei Maß. Während er ausrasten darf, erwartet er von dir absolute Anpassung. Er hat eine Vergangenheit, dir wirft er deine vor.

Aus eigener Erfahrung kann ich von solch einem Mann nur abraten. Selbst die Beleidigungen im Streit sind die gleichen, die ich mir damals anhören musste.
Auch das häufige Schlussmachen als Sanktion. Schlimm.
Ich habe selbst viel zu lange gebraucht, um da raus zu kommen.

Das wird nur schlimmer, dein Selbstwert immer geringer. Du landest in einer emotionalen Abhängigkeit.

27.03.2020 11:49 • x 3 #6


DieSeherin

DieSeherin


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Zitat von Magda123:
Er war auch sehr schockiert über seine Wutausbrüche, hat sich teilweise nichtmal mehr dafür entschuldigt sondern war eher schockiert, dass er die Kontrolle verliert und sagt dann, dass es eben an meinem Verhalten liegt, dass ich ihn so sehr aufrege,


der kerl scheint alle schuld für alles, was an seinem verhalten so gar nicht in eine beziehung gehört, sofort dir zuzuschieben, was?

wenn ich so lese, wie du eure beziehung schilderst, höre ich wenig liebevolles raus, aber sehr viel an ungerechtigkeit, aggression, herablassung, beleidigungen usw. raus... möchtest du wirklich mit so einem menschen zusammen sein?

27.03.2020 12:36 • x 2 #7


Magda123


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Vielen Dank für die Antworten! Es fällt mir sehr schwer, da er eben auch sehr viele guten Seiten hatte und immer so lieb zu mir war, bis auf die Situationen im Streit. Ich hoffe, dass ihr Recht habt!

27.03.2020 22:43 • #8


Miricals

Miricals


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Hallo Magda,

Konntest du in der Beziehung DU sein? Oder hast du dich eher seinen Vorstellungen nur angepasst?

Lg miri

27.03.2020 22:58 • x 1 #9


Emma75

Emma75


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Liebe @magda123, ich lese aus Deiner Schilderung heraus, dass Du ein sehr unsicherer Mensch bist. Du wagst Dich nicht, einem Mann zu sagen, wie Dein Vorleben aussieht, obwohl es doch völlig OK ist und zu Dir gehört.
Du suchst oft die Schuld bei Dir, beschreibst Dich in manchen Situationen als 'ängstlich' und 'verunsichert'.
und ausgerechnet gerätst Du an einen Partner der diese Eigenschaften für Machtspielchen missbraucht. Deine Unsicherheit wegen dem 'schnellen Einlassen' - zack bist Du eine Sch lampe. Dein Ehrgeiz und Deine Enttäuschung darüber, Deine eigenen hohen Ansprüche nicht zu erfüllen - zack Du 'nervst' die ganze Uni und kannst nix.
Merkst Du was? Da ist ein Muster zu erkennen. Bitte führe diese Beziehung nicht fort. Sie macht Dich klein und kaputt. Arbeite statt dessen an Deinem Selbstvertrauen und formuliere Deine vermeintlichen Schwächen mal für Dich um: Du hast Dich manchmal schneller als laut Knigge erlaubt auf jemanden eingelassen - Du bist also leidenschaftlich und kannst genießen.
Du erfüllst manchmal Deine eigenen Ansprüche nicht - Du bist also sehr ambitioniert!
Deute diese Abwertung für Dich um und melde Dich bitte nicht wieder bei diesem Mann!

27.03.2020 22:59 • x 3 #10


Herzschmerzen


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Hey du, habe deine Nachricht gelesen und bin fest davon überzeugt, dass dieser mann dich nie und nimmer verdient hat! Lass ihn gehen, es gibt so viele tolle Männer auf der Welt und deiner ist einfach nur egoistisch! Wünsche dir alles gute, es kann nur besser werden:)

28.03.2020 00:53 • x 1 #11


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Zitat von Magda123:
Vielen Dank für die Antworten! Es fällt mir sehr schwer, da er eben auch sehr viele guten Seiten hatte und immer so lieb zu mir war, bis auf die Situationen im Streit. Ich hoffe, dass ihr Recht habt!

In Deinem Eingangspost schreibst Du von sehr heftigen Auseinandersetzungen von Beginn an plus 4 x Schluß machen. Das alles in EINEM Jahr Beziehung.

Klar hat er bestimmt auch süße, liebe und nette Seiten - aber über welchen Zeitraum war denn durchgängig mal alles leicht und schön und streitfrei bei Euch?

Bei mir würde es ja schon aufhören, wenn im Jahr 2020 ein Mittzwanziger immer noch der Meinung ist, dass Männer mehr dürfen als Frauen.

28.03.2020 01:21 • x 2 #12


Magda123


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Ich bedanke mich für all eure Nachrichten. Ich denke trotzdem immer, dass er einfach nicht so einen "Problemfall" wie mich haben wollte, die immer in der Uni, mit der Familie oder in Praktika Probleme hat. Das ist natürlich keine Rechtfertigung dafür mich klein zu machen, aber er hatte in manchen Aussagen vielleicht Recht, dass ich einfach nicht genug "abliefer" im Leben, und mich aber immer so darstelle, weil ich es eigentlich doch unbedingt will.

28.03.2020 13:50 • #13


Magda123


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Liebe Forenmitglieder, ich brauche noch einmal Hilfe... Bin inzwischen einigermaßen gut mit der Situation umgegangen und kam wieder auf die Beine. Er kam dann wieder an und fragte mich ob ich ihn denn wirklich nicht betrogen hätte... ich musste darauf eingehen, denn ich habe das nie getan und konnte es nicht so stehen lassen.
Er sagt, ich hätte ihn mehr als genug Anlass gegeben, zu denken, ich würde ihn betrügen.
Einmal, dass ich ihm manche Dinge, wie etwa als ich einen Arbeitskollegen nach einem Kontakt für einen Job gebeten hatte, der mir dann da einen Kontakt hergestellt hat, hatte ich diese Info meinem (Ex)Freund erst hinterher gegeben, weil ich schon einfach nur noch Angst vor seiner Reaktion auf diesen Kollegen hatte und nicht damit umgehen konnte. Als er es dann von mir erfahren hat (per se findet er sowas angeblich nicht schlimm), sagt er dass es einfach Misstrauen in ihm erweckt, weil ich es ihm erst hinterher erzähle. Er kann leider überhaupt nicht verstehen, warum ich so ein Vermeidungsverhalten entwickelt habe. Dann kam es sogar dazu, dass ich gewisse Chats mit diesem Kollegen (wo es wirklich nur um diese Job-Intro ging) gelöscht habe, weil ich gar nicht mehr diesen Mann ans Licht bringen wollte - hier hat mein Freund natürlich auch wieder gedacht, dass ich es ihm extra verheimliche, weil da ja angeblich was wäre. Der krönende Abschluss war, als ich auch noch eines Tages mit dem T-Shirt eines Ex-Freundes (das war ein großes Missverständnis, denn ich dachte es wäre SEIN T-Shirt....) mich ins Bett gelegt habe und wirklich dachte, es wäre seins. Da hat mein Freund mir wiederum Untreue unterstellt und hinterfragt, wo denn jetzt plötzlich dieses T-Shirt herkäme, er es noch nie gesehen hat. Ich kam nicht gegen ihn an und er ist völlig ausgerastet, meinte ich wäre ein Stück Sch***.
Diese Vorfälle haben immer mehr Misstrauen in ihm geweckt. Zudem sagte er, dass nur ich allein, durch MEINE Eifersucht ihn überhaupt erst so eifersüchtig GEMACHT hätte, normalerweise wäre er so ja gar nicht. Plus, seine Wutausbrüche wären ja auch nicht da, wenn ich nicht wäre.
Zuletzt schrieb er mir noch eine Nachricht, in der er sagte er hätte mir ja uneingeschränkte Ehrlichkeit, Transparenz, Offenheit, Liebe, Einbindung in seine Familie und Freundeskreis und Treue geboten hat und ich mir doch mal überlegen soll, warum dies jetzt nicht mehr so ist. Es ist für mich unerträglich, dass er alle Schuld auf mich schiebt und damit hat er mich sehr getroffen.
Ich wäre für eine letzte Nachricht sehr dankbar

05.04.2020 22:44 • #14


CaveCanem

CaveCanem


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Gelächter. Was für ein Vogel. Weil Du eifersüchtig seist betrögest Du ihn? Echt mal jetzt?

05.04.2020 23:03 • #15



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