Zitat:Trennung als Synonym in der Überschrift ohne anzusprechen wer es wirklich getan hat, darüber schweigt er sich auch in seinen Beiträgen aus. Ergo wird er mitgezogen haben mit fehlender Überzeugung aber aus falschen Stolz. Er geht aber Metaphysisch davon aus, dass ihre Entscheidung auf einer Vernunftsentscheidung basiert .Deswegen ist er der Auffassung, dass gegenseitige Liebe noch vorhanden sein muss - "trotz gegenseitiger Liebe". Die Trennung ging nicht von ihm aus. Oder warum sollte man sich sonst trennen,wenn man hier im Forum ist, Antworten will warum es gescheitert ist, aber im selben Atemzug irgendwie Absolution will weil man sich unverstanden gefühlt hat? Er lässt also bewusst Raum, um seine eigene Interpretation der Situation mehr Gewicht zu kommen zu lassen. Es wäre ja auch zu einfach zu sagen: Meine Ex hat mich verlassen, weil ich mit meiner fehlenden Fähigkeit Gefühle zu äußern und Hilfe anzunehmen sie vergrault habe.
Okay, wenn das für dich so wichtig ist, kläre ich dich auf, wobei ich dachte, dass man das meinen Schilderungen entnehmen kann. Der Impuls für die Trennung kam bereits zwei Wochen vorher von mir. Sie wollte sich nicht trennen, da sie sagte, dass sie mich liebt. Ich wollte dem Ganzen eine Chance geben, obwohl ich nicht wusste, ob noch etwas bei mir ankommt (steht fast wortwörtlich im Text). Nach diesen zwei Wochen hat sich emotional bei mir nichts verändert und bei ihr ist es durch meine Distanz zu ihr nicht besser geworden. Ist auch klar. Daraufhin haben wir geredet und gemeinsam beschlossen, dass wir die Beziehung beenden.
Aus zwei Gründen habe ich dieser Entscheidung zugestimmt:
- Für keinen wäre es fair gewesen auf diese Weise nebeneinander herzuleben ohne Veränderung. Und ich wusste auf Grund meines Gefühlschaos nicht, wie ich zu ihr stehe
- Ich habe schon Menschen erlebt, die sich von negativen Sog des Partners mit hinunterziehen lassen. Davor wollte ich sie eigentlich schützen. Das hört sich erst einmal komisch an, weil man dem Partner durch die Trennung andere emotionale Qualen antut. Allerdings kann eine Depression unter Umständen länger nachhallen als ein Trennung.
Mit dem Abstand zu meiner Freundin wurde mir aber klar, dass es nicht an ihr lag und dass ich sie nach wie vor liebe. Das hatte ich ohne Abstand nicht erkannt.
Ob das bei ihr inzwischen immer noch so ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Eine Absolution habe ich hier nicht erwartet, ich weiß auch nicht, wie du darauf kommst. Deswegen unterstelle ich dir auch eine falsche Wahrnehmung meiner Person. Ich stelle mich hier allen konstruktiven Kritikpunkten und stelle meine Persönlichkeit in einer sehr intimen Tiefe dar. Natürlich reagiere ich darauf, wenn in diesem Fall du Äußerungen in den Raum wirfst, die eigentlich zusammenfassend nichts anders sagen als: "Du bist schei., du Schauspieler! Ändere dich!". Das ist entwürdigend, beleidigend, verleumdend und destruktiv.
Ich gebe hier ziemlich viel preis und das kostet mich stellenweise arge Überwindung. Aber ich möchte ernsthaft Hilfe zu vielen Dingen, um es evtl. in Zukunft besser zu machen. Es geht sogar so tief, dass es bereits um die Beziehung zu meinen Eltern geht. Ich finde das schon eine ungewöhnliche Tiefe, die mir durchaus unangenehm ist. Das wollte ich sicher nicht, ich lasse mich aber darauf ein, weil es mir helfen könnte.
Zitat:Wenn er es selbst nicht annimmt oder man wirklich völlig daneben liegt ist das eben so, das kann ich nicht ändern. Ist auch nicht meine Aufgabe
Ich nehme durchaus Kritik an, aber ich muss mich darin auch wiederfinden. Ich habe Schwächen, zweifellos. Aber du stellst mich hier passagenweise als falsch, oberflächlich, wütend, cholerisch und sonstwas dar. Man braucht manchmal einen Spiegel, um sich selbst zu sehen. Man erkennt aber, ob es ein Spiegel oder nur ein aufgeklebtes Bild ist, dass einem jemand unterjubeln möchte.
Du möchtest Substanz, dann stell eine konkrete Frage, das habe ich dir aber auch schon gesagt. Ich kann hier nicht alles sofort in jedem Detail darstellen, sonst muss ich dich fragen, ob du es gern gebunden oder im Taschenbuchformat hättest.
Du formulierst oft sehr allgemeingültig. Ich denke du kannst aus dem was hier steht nicht genügend herauslesen, um mich als Person beurteilen zu können. Es mag sein, dass ich in der Situation der Trennung oder auf dem Weg dahin aus Selbstschutz eine egozentrische Haltung eingenommen habe. Das heißt aber nicht, dass ich generell ein Egozentriker bin. Es mag sein, dass ich mich in verschiedenen Situationen verteidige, wenn ich es als ungerecht empfinde. Das macht mich aber nicht automatisch zum Choleriker. Du stellst viele Züge von mir für unumstößlich dar, obwohl sie stellenweise gar nicht oder nur situationsbedingt vorhanden waren.
Das ist das, was mich an deinen Postings stört und warum ich dich nicht für voll nehmen kann. Ich lese hier nur Polemik, aber keine konstruktiven Vorschläge auf meine Bitte um Hilfe.
Was du daraus machst, ist mir eigentlich egal. Stell dir einfach mal für einen Moment vor, wenn du mit deiner Meinung und deinen Anschuldigungen tatsächlich falsch liegst, was das in einem anderen Menschen auslösen könnte? Du solltest deine Haltung vielleicht noch einmal überdenken, andernfalls lasse ich mir gerne von den anderen oberflächlichen Usern helfen.