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Trennung von Menschen mit Bindungsangst - Erfahrungen

Glückskäfer1

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Hallo Zusammen,

ich bin seit Februar von meinem Mann getrennt lebend. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass er scheinbar unter Bindungsangst leidet, aber ich kann ihm nicht helfen und ich weiß, dass der einzig richtige Weg ist, meinen eigenen Weg zu gehen, weil er es nicht erkennt und das einzige was er tut ist mich zerstören und am langen Arm verhungern lassen. Aber es tut so unendlich weh.

Ich bin 2012 mit meinem Mann zusammengekommen. 2015 haben wir geheiratet nach 3 Jahren toller Beziehung. Es gab eigentlich nie richtig streit, höchstens mal kurzes rumgezicke. Nach 4 Monaten Beziehung haben wir beschlossen zusammen zu ziehen und ich habe ein Haus für uns gekauft, was wir zusammen renoviert haben. Dies hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen und wir haben unsere sozialen Kontakte sehr vernachlässigt. Das lag aber an uns beiden. Irgendwie waren wir uns genug. Meist waren dann Treffen mit Freunden durch meine Initiative zustande gekommen. Wir waren auch oft fertig nach der Arbeit. Ich war auch tot unglücklich in meinem Job und habe mich abends viel darüber aufgeregt.

Mitte 2015 haben wir dann geheiratet, es war Traumhaft schön. Mitte 2016 hatten wir soweit alles am Haus fertig und hatten uns dafür entschieden ein Kind zusammen zu bekommen und ich glaube das war der Todesstoß. Ursprünglich wollte er nie wieder heiraten und auch kein Kind mehr haben, da er sehr traumatische Erlebnisse (Kindheit und Beziehungen) hatte. Aber zwischen uns war scheinbar alles anders als in seinen vorherigen Beziehungen (das sagte er jedenfalls und ich dachte es) Damit änderte sich alles Schlagartig!

Er wurde auf einmal immer abweisender. Er fing an mit einer Arbeitskollegin zu schreiben, ging 3x die Woche zum Sport (dort war sie auch), die schon morgens um 6 Uhr Nachrichten schickte. Ich sagte ihm dass sie gefälligst ihrem eigenen sch. Mann schreiben soll (ja ich habe da die Panik bekommen, da mein Ex mich bereits betrogen hatte und das wusste er auch) Aber ich sollte mir keine Gedanken machen. Er wurde immer abweisender und sagte mir aus heiterem Himmel, dass zwischen und nichts stimme. Wir würden zu Dicht aufeinander hängen unser Intimleben sei so eingefahren (wir hatten mind. 1x die Woche) ich sei ein Mauerblümchen und wir müssen mal wieder was alleine machen, er möchte mich mal wieder vermissen. Er sei seit fast 1 Jahr nicht mehr glücklich.

Ich war wie vor den Kopf gestoßen und fing nat. an, wie es jeder passiv Bindungsängstlicher tut zu versuchen alles zu verändern, was er wollte (leider war ich die einzige die daran gearbeitet hat) Es wurde immer schlimmer ich nahm immer mehr ab und er sagte mir ich solle essen! Ich sagte ich kann nicht. Es war ihm egal. Er wurde immer feindseliger und empathieloser. Zum Schluss hat er sie geküsst und hat es mir gebeichtet und gesagt wie leid ihm das täte. Das tat ihm aber nicht lange leid. Es war der Horror. Er fing an mich anzufahren wenn ich mit ihm reden wollte, mich überall auszugrenzen, nirgends mehr nahm er mich mit, schlief bei Arbeitskollegen, kam 2 Tage später wieder und sagte mir eiskalt ins Gesicht! Ich liebe Dich nicht mehr, ich habe Dich nicht einmal vermisst. es war schön die andere zu küssen usw. Ich habe mich so erniedrigen lassen und habe ihn trotzdem geliebt!? Ich hatte inzwischen nur noch 44 Kilo und bin in eine Klinik gekommen. Ich wurde vielleicht 3x von ihm besucht in 10 Wochen. Er war so abweisend und redete so gut wie keinen Satz mehr mit mir, berühren ging gar nicht, ich kam mir vor wie ein widerliches Insekt, er machte nur noch was er wollte, traf sich mit Freunden machte Party. Ich könnte noch Std. so weiter schreiben ihr könnt es Euch nicht vorstellen. Immer wenn ich die Beziehung beenden wollte, hat er sich geweigert.

Im Februar habe ich ihn dann gefragt ob er vor hätte weiter als Stillleben neben mir her zu leben. Seine Antwort er weiß nicht es würde wohl keinen Sinn mehr machen. Darauf hin habe ich ihm gesagt er solle ausziehen. er zog dann 1 Monat später in eine möbliert Wohnung und suchte auf einmal wieder Kontakt. Ich habe mich darauf eingelassen weil ich dachte er habe eine Depression und die würde sich langsam lichten? Wie naiv ich war.

Er kam wann er wollte ich bin weiterhin ausgeschlossen, er trifft sich mit anderen, er wollte dann auch einen Neuanfang, aber nichts passierte. Keine Annäherungen, weiter nur Flucht. Ich kam mir vor wie ein Affe im Zoo. Der Wärter wirft Dir eine Banane hin stellt Dich ruhig und geht wieder. Ich habe ihn dann angefahren, dass er nur nicht den Ar. hätte das zu beenden und nahm die Zügel selber in die Hand und zog einen Schlussstrich.

Das ist jetzt 2 Wochen her und zwischendurch gratulierte er mir noch zum 2. Hochzeitstag. Wie kann man nur so grausam sein. Ich liebe Ihn und muss ihn dennoch loslassen. Das hält man nicht aus und er drehte es auch noch so als sei ich die Böse die ihn verlässt? Er hätte

Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr erlebt, dass Eure BÄ aufgewacht sind und zu Euch zurück gefunden haben? Ich kann das kaum glauben. Es ist als habe er sich nach mir umgedreht, wirft die Atombombe, ups kaputt und geht weiter und möchte aber doch das kaputte Spielzeug nicht ganz her geben. Sorry so langer Text

26.06.2017 14:42 • x 1 #1


xDramaqueenx


Zitat:
Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr erlebt, dass Eure BÄ aufgewacht sind und zu Euch zurück gefunden haben? Ich kann das kaum glauben. Es ist als habe er sich nach mir umgedreht, wirft die Atombombe, ups kaputt und geht weiter und möchte aber doch das kaputte Spielzeug nicht ganz her geben. Sorry so langer Text


Meine Erfahrung: Er ist nicht Bindungsängstlich sondern behandelt dich so wie du es zulässt. Aufwachen und zurückfinden wird er sicherlich nicht - dafür hast du dich schon zu weit erniedrigt. Es steigert seinen eigenen Selbstwert wenn er sieht was du dir alles gefallen lässt um ihn zu halten.

2 Wochen getrennt ist nicht lang. Unterbinde den Kontakt und reagiere nicht mehr auf Kontaktaufnahmen bis du dich erholt hast Auf jeden fall aber sehr, sehr lange. Vielleicht kannst du damit wieder etwas Respekt zurückerlangen. Dann kannst du es mal versuchen wenn er mit konstruktiven Vorschlägen kommt z.B. Paarberatung und sich auch entsprechend verhält. Wenn nicht - reich die Scheidung ein, zu deinem eigenen Besten.

LG

26.06.2017 15:35 • x 1 #2



Trennung von Menschen mit Bindungsangst - Erfahrungen

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Glückskäfer1


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Ich habe vergessen zu erwähnen, dass er fast 5 Jahre Antidepressiva nahm und die wegen dem Kinderwunsch abgesetzt hat. Ich ging von einem Rückfall in die Depression aus, weil die Anzeichen, mangelnde Empathie und Gefühlsverlust darauf gut passten.

Er hat nie was gesagt, ich hatte gar keine Chance

Es ist so schwer das durchzustehen und ich will, dass er alles aus dem Haus rausholt und seine Tiere mitnimmt, da er sich das schön einfach macht. Er sagte er holt die Sachen in einer Woche ab. Nichts ist passiert, bis auf die Gratulation zum Hochzeitstag? Das ist für mich Real-Satire. Dummerweise habe ich Ihm geschrieben was das soll. Er erträgt meine Nähe nicht und hätte sich Liebe und Nähe gewünscht und warum er mir zum 2. Hochzeitstag gratuliert, ob er mich foltern möchte Er hat doch alles was er will, kann mit einer anderen glücklich werden ich will nur noch meinen Frieden

Ich werde den Kontakt jetzt komplett einstellen aber ich will das alles aus dem Haus raus kommt und er stellt sich einfach tot. Das quält mich weil er weiter macht was er will.

26.06.2017 16:32 • #3


Ketilein

Ketilein


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Der hat dich kaputt gemacht aber du hältst da fest sag nichts mehr lass in laufen egal was du sagst er. Nimm dich nicht ernst ,absolute Funkstille ab jetzt

26.06.2017 17:31 • #4


pinkman


Hallo @Glückskäfer1 !
Mir ging es in meiner letzten Beziehung ähnlich wie Dir, und ich glaube ich habe lange nicht wahrhaben wollen, wie sehr der Umgang mit einer bindungsängstlichen Person einem, langsam aber stetig, das Selbstbewusstsein ruinieren kann.
Das Problem ist, dass der Bindungsängstliche durch seine wiederkehrenden Aversionen immer am längeren Hebel sitzt und man zwangsläufig in die Lage kommt, derjenige in der Beziehung zu sein, der offensichtlich mehr liebt.

(Ich denke, gerade wenn man als Mann in diese Position Gerät, ist das fast noch problematischer , da von Männern, die aus der Situation resultierende "erlebte Anhänglichkeit", von der Frau als noch weniger anziehend empfunden wird, als umgekehrt von Männern, im allgemeinen. Passt irgendwie NOCH weniger in die "Rolle des Mannes" als in die der Frau, aber das soll das Leid -in deiner Position als Frau- nicht schmälern!)

Nicht , dass ich wirklich "anhänglich" gewesen wäre, aber unbewusst suchen Bindungsängstliche ja auch immer wieder den Konflikt, finden Gründe unzufrieden zu sein und suchen regelmäßig Abstand , was quasi für ein permanentes Gefühl des "nicht wirklich geliebt werdens" , für ein Gefühl "nicht zu genügen" und auch unterschwellig für andauernd vorhandene Verlustängste sorgt !
Sie ist während unserer Beziehung zwar in Therapie gegangen und gegen Ende waren auch wir auf Haussuche für eine gemeinsame Zukunft, doch dann hat sie mich so plötzlich verlassen ,dass für mich einfach alles "komplett nicht nachvollziehbar erschien". Und das macht alles nochmal "schwieriger" für mich , als Verlassener.
Ich hatte (und habe!) das Gefühl, dass sie schon innerlich zerrissen war, was ihre Gefühle für mich anging, aber am Ende hat ihr Problem eben doch dafür gesorgt sich von mir zu trennen.

Es ist auch wirklich besonders hart ,dass während der Beziehung mit dem BÄ quasi eine "immer größer werdende" Liebe beim Nicht- bindungsängstlichen Partner erzeugt wird, speziell durch die "Souveränität" die der Bindungsängstliche mit seinem Verhalten an den Tag legt, und das dann GERADE deshalb alles kommt wie es kommen muss; man verlassen wird, aber "unverhältnismäßig starke Anziehung" für den empfindet, der geht.

Ich hatte mich im Laufe der Beziehung immer mehr und zu sehr verliebt und eben, wie du auch, verzweifelt versucht das Unheil irgendwie abzuwenden!. womit man leider den ganzen Prozess eher noch vorantreibt!

Ich weiß nicht ob es möglich ist das zu leben, aber der einzige Weg einen Bindungsängstlichen zu halten wäre wohl ihm immer wieder seinen Abstand zu geben, wenn nicht gar ihn selbst auch im Unsicheren zu lassen.

Das ist dann aber ja auch keine "gesunde Beziehung" mehr , und ich denke auch nicht, dass man so eine "Rolle" lange, konsequent aufrecht erhalten kann! - Geschweige denn, dass man damit glücklich wird!

Man müsste ständig auf der Hut sein und "gegensteuern", damit dieses "bescheuerte Ungleichgewicht" nicht wieder entsteht!

Loslassen ist "sauschwer",wäre aber wohl (paradoxerweise) der erste Schritt um ihn "zu halten".
(. und das ist ja sowieso dann auch schon wieder "irgendwie schizophren" : Sich zu "entlieben" und "unabhängig" machen wollen zu müssen, ausgerechnet WEIL man jemanden (insgeheim) unbedingt behalten möchte, oder?

Ich fürchte man kommt in einer Beziehung mit einem BÄ einfach nicht wirklich aus seiner "Sch**ß Unterlegenheit" raus!
Leider!
Wenn ein Bindungsängstlicher seine - IHM SELBST kaum bewussten!- Vermeidungsstrategien fährt, dann kann man eigentlich nur verlieren!

27.06.2017 07:55 • x 6 #5


Glückskäfer1


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"Nicht , dass ich wirklich "anhänglich" gewesen wäre, aber unbewusst suchen Bindungsängstliche ja auch immer wieder den Konflikt, finden Gründe unzufrieden zu sein und suchen regelmäßig Abstand"

Hallo Pinkman,

das selbe wie Du oben beschreibst empfinde ich auch so. Ich bin eine Frau die mit beiden Beinen im Leben steht. Ich bin handwerklich sehr geschickt und mache alles mit und vor allem viel selber. Ich habe das Haus alleine gekauft und habe einen guten Job. Bin also durchaus überlebensfähig ohne Mann. Das einzige was ich nicht gemacht habe ist Strom und Wasserleitungen verlegen.

Ich bin nur leider so, dass ich zu sehr Verantwortung für Ihn übernommen habe. Gab es ein Problem, habe ich die Lösung präsentiert und ich glaube, dass ich ihn zu viel unterstützt habe ob finanziell oder auch in anderen Bereichen. Das engte ihn irgendwie ein. Vielleicht habe ich ihn damit auch in seiner Männlichkeit untergraben. Nicht, dass er nicht machen konnte was er wollte. Er hatte an sich mein volles Vertrauen und alle Freiheit. Er hat mich mal gefragt ob er sich eine Dauerkarte für Fußball kaufen darf, da habe ich ihm gesagt, dass er mich dazu wohl nicht fragen müsse. Er verdient sein eigenes Geld und wenn da sein Herz dran hängt, soll er das machen. Er hat mir sogar meinen Ehering hinterher getragen wenn ich ihn vergessen hatte. (Aber auf nette weise nicht vereinnahmend) Da hat er viel Wert drauf gelegt.

Er hat selbst seinen Po nicht hoch bekommen, was Soziale Kontakte angeht. Ich sehe meinen Anteil, aber nur für den bin ich verantwortlich und kann ihn ändern.

Ich kann mir gerade auch unmöglich vorstellen, auch wenn ich Ihn liebe oder lieb habe, noch einmal mit ihm zusammen zu kommen. Er ist eine tickende Zeitbombe. Selbst wenn er eines Tages das Brett vor dem Kopf weg nimmt. Das zu ändern ist schwer. Ich will nie wieder das Gefühl haben so ausgegrenzt zu sein und ich möchte nicht alles was ich tue 10x analysieren müssen bevor ich es tue oder sage, um den Gargamel in ihm nicht zu wecken. Sein Problem ist einfach die Kommunikation gewesen. Hätte er mal seine Beißer vorher auseinander bekommen und hätte offen kommuniziert (das ist ja deren Problem) hätte man gegensteuern können. So habe ich quasi selber mit mir Schluss gemacht, weil er lauter bescheuerte Dinge die schlicht weg lächerlich waren als sch... in unserer Beziehung erachtet hat und sich so unfair/erniedrigend mir gegenüber verhielt und indifferent handelte, dass man es nicht ertragen kann/konnte (... und ja ich habe es mir gefallen lassen). Ich will einfach nur noch meinen Frieden und er darf frei sein und mit einer anderen glücklich werden. Das habe ich ihm auch geschrieben. So was kann meiner Meinung nach nur ein Gegenstand aushalten aber kein Mensch, der Gefühle besitzt.

Ich danke Dir für Deine Antwort!

27.06.2017 11:11 • x 2 #6


Glückskäfer1


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Update:

Falls noch jemand da ist, nachdem ich meinen Mann jetzt 3 Wochen nicht gesehen habe und ich seit 2 Wochen Funkstille hatte und es mir damit definitiv besser ging, stand mein Mann am Dienstag vor der Haustür! Gott sei dank war ich beim Sport.... (finde es echt einen Hammer, dass er sich nie anmeldet sondern einfach aufschlägt. Das tut er schon die ganzen Monate seit März) er schrieb mir dann das er gerade "daheim" sei. Die ganzen letzen Monate sorach er davon "ich bin bei Dir" und meinte leider sei ich nicht da und er würde für die Katze schnell noch Futter kaufen, ob ich einkaufen sei. Ich schrieb ihm ich sei beim Sport und sagte nur kurz danke fürs Futter holen. Darauf hin meinte er, "schön" also das ich beim Sport bin.... davon wusste er nichts, weil ich mir den Sport erst jetzt neu gesucht habe. Keine Reaktion mehr von mir danach. 2 Stunden später kam noch eine WhatsApp von ihm was ich für Sport mache, was ich kurz und knapp mit der Sportart beantwortete. Darauf kam ein Cool! Ich habe nicht mehr reagiert. Wusste aber direkt, dass er wieder Kontakt zu mir herstellen will. Gestern musste ich ihn dann nochmal bitten eine Tierarztrechnung zu bezahlen, was ich per Mail tat. Darauf hin kam über wa, warum ich ihn per Mail anschreibe und das er gerade überwiesen habe. Von mir nur ein knappes danke und dann kam von ihm... "du gehst immer noch auf Abstand" und ein weinender Smyley!

Ich habe nicht reagiert! Stolz bin!

Ich will keinen Kontakt mehr, weil er eh nur mit mir spielt und ich habe ihm schon gesagt ich will nur noch meinen Frieden.... Kontakt tut mir einfach nicht gut. Das hat mich wieder so aufgewühlt.

Was denkt so jemand! Toll ich hab meine Frau psychisch in die Hölle geschickt, sie betrogen und ausgegrenzt, sie wie dreck behandelt aber ich will best Friend sein? Wenn er mich nicht liebt soll er ganz weit weg bleiben! Ich schaff das einfach nicht mehr und das hatte ich ihm auch geschrieben. Wieso wird das nicht akzeptiert?

06.07.2017 07:20 • x 1 #7




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