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Peach1712
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Hallo, das ist mein erster Beitrag. Ich bin da ein wenig Laie, da ich mich eigentlich nie in irgendwelchen Foren ausgetauscht habe. So wie mich Computer etc. nur in so weit interessiert hatten, als dass ich da mal ein wenig googlen oder etwas bestellen konnte. Kurz vor Silvester hat mein Mann mir nach 20 Jahren Ehe eröffnet, dass er DAS nicht mehr möchte. Wir seinen kein Liebespaar mehr und er sei noch zu jung für DAS. Er muss unter Leute, wir würden uns immer nur streiten etc. Wir sind seit 25 Jahren zusammen. Haben eine Tochter die letztes Jahr ausgezogen ist. Ja es stimmt, der Alltag bestimmte unser Leben. Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt, so dass ich eigentlich alles am/im Haus, Garten etc. erledigt habe. Ich arbeite noch Teilzeit und war von morgens bis abends beschäftigt. Meine Bitten etwas eigenen Verantwortung für einen Teil des Hauses zu übernehmen, wurden überhört. Er konnte machen und tun was er wollte. Wir haben beide einen großen Freiheitsdrang und immer getrennte Konten gehabt. Keiner von uns musste dem anderen besonders Rechenschaft ablegen. Er ist ein Hans Dampf in allen Gassen; ich wurde leider durch die ganzen Verantwortungen zu einer grauen Maus, die zu müde war, abends die Puppen noch tanzen zu lassen. Wenn wir zusammen weg gingen, ging er nie mit mir nach Hause, sondern machte weiter Party. Das habe ich auch regelmäßig bemängelt, genutzt hat es nichts. Also habe ich auch das hingenommen.
Unsere Gespräche, wenn wir nicht gerade Streit hatten, waren sehr gut und voller Vertrauen.
Vieles war eingeschlafen, natürlich auch die körperliche Nähe.
Aber wenn der eine die Nacht zum Tag macht und der andere morgens um 04.30 Uhr schon seine Frau stehen muss, bleibt wenig Zeit für Zweisamkeit.
In den Urlaub wollte er nicht mehr mit mir fahren, da ihm seine Freizeitaktivitäten gereicht haben.
Mir waren alle Defizite in unserer Ehe bewusst. Ich hatte mehr als einmal versucht, ihm meine Bedürfnisse mit zuteilen und um ehrlich zu sein, ihn auch aufgefordert zu gehen. Mir geht es auch nicht um Schuldzuweisung oder ihn als Ar. darzustellen. Schuld sind wir beide.
Was mich so fertig macht, dass er nie wirklich gekämpft hat. Problem werden in seiner Familie immer tot geschwiegen. Zwei Tage vorher noch alles super - und dann alles anders. Getrennt lebend, Single und alleine.
Er hat dann noch ne Zeit lang bei uns im Haus gewohnt. Gesagt, das er Zeit braucht und nicht weiß wohin der Zug fährt. Ich war dann natürlich voller Hoffnung und habe weiterhin die Haushälterin gespielt. Er kam und ging wann er wollte. Nach vier Wochen warten, hoffen und kein Schlaf, habe ich ihn dann gebeten zu gehen.
Zuvor hatte ich, weil ich seine Wäsche ja noch wasche, ein Rezept für ein P. mittel bei ihm in der Tasche gefunden. Eine Bekannte sagte mir, dass sie ihn bei einer jüngeren Frau gesehen hat. Das kränkt mich nicht so sehr, da ich doch sehr tolerant bin. Da wie gesagt bei uns Eiszeit im Bett herrschte, mache ich ihm da keinen Vorwurf. Ehrlichkeit ist aber anders. Was mich so fertig macht, dass ich von jetzt und gleich raus aus seinem Leben bin. Sonst haben wir uns eigentlich alles erzählt und waren füreinander da. Jemand hier schrieb was von "Anker". So würde ich das auch sehen wollen. Der Anker ist weg und ich bewege mich in eine dumpfe Wattewolke, kann nicht schlafen, bin schier völlig verzweifelt was kommen wird und habe Angst vor dem Alleine sein.
Da ich mein Leben nach ihm ausgerichtet habe, sind da auch wenig Menschen denen ich mich anvertrauen mag. Er ist jetzt seit zwei Tagen nicht mehr da und ich kann kaum umgehen mit den Gefühlen die ich habe. Darum schreibe ich hier. Wohl eher um mich mitzuteilen. Da ich sehr rational sein kann, weiß ich was zu tun ist und wie die Trennungsphasen ablaufen. Nur die emotionale Seite, die kommt damit nicht klar und zieht mich in ein tiefes schwarzes Loch. Auch hoffe ich nur, dass es eine Phase bei ihm ist. Er hatte mir beim ersten Gespräch gesagt, dass er mich ja noch mögen, nicht weniger lieben würde und sich freuen würde, wenn er mich sieht. Wenn ich rational darüber nachdenke, weiß ich dass er das gesagt hat um mich zu trösten und vielleicht auch zu beruhigen.
Weiß jemand zufällig wann dieses besch. Hoffen aufhört? Das macht mich ganz krank. Ich habe unsere Horoskope gelesen; die sind fast identisch, obwohl wir unterschiedliche Sternzeichen haben. Ich klammere mich an jeden Strohhalm und kann nicht fassen, dass das passiert ist.
Jetzt gerade geht es mir etwas besser, vielleicht auch weil ich das nieder geschrieben habe. Tagebuch mit Briefen an ihn schreibe ich schon.
Danke an euch für`s Lesen und liebe Grüße.
Unsere Gespräche, wenn wir nicht gerade Streit hatten, waren sehr gut und voller Vertrauen.
Vieles war eingeschlafen, natürlich auch die körperliche Nähe.
Aber wenn der eine die Nacht zum Tag macht und der andere morgens um 04.30 Uhr schon seine Frau stehen muss, bleibt wenig Zeit für Zweisamkeit.
In den Urlaub wollte er nicht mehr mit mir fahren, da ihm seine Freizeitaktivitäten gereicht haben.
Mir waren alle Defizite in unserer Ehe bewusst. Ich hatte mehr als einmal versucht, ihm meine Bedürfnisse mit zuteilen und um ehrlich zu sein, ihn auch aufgefordert zu gehen. Mir geht es auch nicht um Schuldzuweisung oder ihn als Ar. darzustellen. Schuld sind wir beide.
Was mich so fertig macht, dass er nie wirklich gekämpft hat. Problem werden in seiner Familie immer tot geschwiegen. Zwei Tage vorher noch alles super - und dann alles anders. Getrennt lebend, Single und alleine.
Er hat dann noch ne Zeit lang bei uns im Haus gewohnt. Gesagt, das er Zeit braucht und nicht weiß wohin der Zug fährt. Ich war dann natürlich voller Hoffnung und habe weiterhin die Haushälterin gespielt. Er kam und ging wann er wollte. Nach vier Wochen warten, hoffen und kein Schlaf, habe ich ihn dann gebeten zu gehen.
Zuvor hatte ich, weil ich seine Wäsche ja noch wasche, ein Rezept für ein P. mittel bei ihm in der Tasche gefunden. Eine Bekannte sagte mir, dass sie ihn bei einer jüngeren Frau gesehen hat. Das kränkt mich nicht so sehr, da ich doch sehr tolerant bin. Da wie gesagt bei uns Eiszeit im Bett herrschte, mache ich ihm da keinen Vorwurf. Ehrlichkeit ist aber anders. Was mich so fertig macht, dass ich von jetzt und gleich raus aus seinem Leben bin. Sonst haben wir uns eigentlich alles erzählt und waren füreinander da. Jemand hier schrieb was von "Anker". So würde ich das auch sehen wollen. Der Anker ist weg und ich bewege mich in eine dumpfe Wattewolke, kann nicht schlafen, bin schier völlig verzweifelt was kommen wird und habe Angst vor dem Alleine sein.
Da ich mein Leben nach ihm ausgerichtet habe, sind da auch wenig Menschen denen ich mich anvertrauen mag. Er ist jetzt seit zwei Tagen nicht mehr da und ich kann kaum umgehen mit den Gefühlen die ich habe. Darum schreibe ich hier. Wohl eher um mich mitzuteilen. Da ich sehr rational sein kann, weiß ich was zu tun ist und wie die Trennungsphasen ablaufen. Nur die emotionale Seite, die kommt damit nicht klar und zieht mich in ein tiefes schwarzes Loch. Auch hoffe ich nur, dass es eine Phase bei ihm ist. Er hatte mir beim ersten Gespräch gesagt, dass er mich ja noch mögen, nicht weniger lieben würde und sich freuen würde, wenn er mich sieht. Wenn ich rational darüber nachdenke, weiß ich dass er das gesagt hat um mich zu trösten und vielleicht auch zu beruhigen.
Weiß jemand zufällig wann dieses besch. Hoffen aufhört? Das macht mich ganz krank. Ich habe unsere Horoskope gelesen; die sind fast identisch, obwohl wir unterschiedliche Sternzeichen haben. Ich klammere mich an jeden Strohhalm und kann nicht fassen, dass das passiert ist.
Jetzt gerade geht es mir etwas besser, vielleicht auch weil ich das nieder geschrieben habe. Tagebuch mit Briefen an ihn schreibe ich schon.
Danke an euch für`s Lesen und liebe Grüße.