Zitat von Teddy4911: Was erhoffst du dir diesen Thread weiter zu führen?
Wenn sie das wie n Tagebuch nutzen will, darf sie das, ist ihr Thema.
Weißt du, Bärchen, von außen lässt sich leicht die Lanze brechen, über einen Menschen, dem das ganze seelisch alles raubt, was normal anderen nicht der Rede wert.
Aber aus jeder Zeile kann man ihre Pein erlesen, sie kann derzeit noch nicht sehen, das sie gerade zur Ursache wird - und er nur ein Erfüllungsgehilfe ist, denn würde er sich um 180° drehen - und auf sie zugehen, wette ich, wüsste sie nicht, wie reagieren.
Nähe / Distanz, Empathie und sein Gegenteil, frühkindliche Prägung und die Suche nach dem "einen richtigen" der dann bis zum Ende aller Tage, schnorz schwurbel, sind schon verdammt schwere Schulterteufel, die Babsy da zu tragen hat, manches ist ihr bewusst, vieles hingegen nicht, aber zum beackern fehlt ihr die Kraft.
Man sucht sich dann auch Männer, die dieses Muster bedienen, weil dann kann man das frühkindliche Erleben, die Misserfolge erinnern auch an die wenig guten Erlebnisse als Kind, bedient wird.
Andere Männer, die mehr Empathie haben, zünden bei weitem nicht so Silvesterartig.
Und es muss "dieser Eine" sein, der weckt halt auch dieses, was ihr als Kind widerfahren ist, bewusst und besonders viel unbewusst.
Man umgibt sich mit dem, was man kennt. Unbekanntes schreckt ab.
Das mag manchen hier, die Tränen in die Augen treiben, wie sie sich behandeln lässt und wie sie vor ihm auf dem Boden rumrutscht, aber sie muss es für sich sehen, erkennen, ändern wollen. Und dann beginnt ja erst der harte Teil des Weges.
Das Muster ändern.
Dazu braucht es auch gutes Fachpersonal, alleine schafft sie das nicht. Beistand von Familie oder Freunden, Zuspruch von Fremden, die mitfühlsam wie Freunde sind und immer wieder ein sanftes Erinnern, was sie für sich möchte.
Jemand der, sie wenigstens mit Respekt behandelt, auch wenn manche ihrer Wege unverständlich sind, für Außenstehende. Aber wir wandeln nicht, mit ihren Dämonen. Also sollten wir sie entweder unterstützen oder uns unseren Teil denken, denn sie hat einen verdammt harten Weg vor sich und die Gefahr von Rückfall ist hoch.
Das ist so ähnlich, wie die beiden Ausbückser, von der Anstalt, sie wissen, die umgebenden Mauern sind an der Zahl 100, aber bei 99 drehen sie um und gehen zurück.