Zitat von Salbei: Es ist wie ein Entzug..
...nicht wie ein Entzug...es ist ein Entzug.
Und Entzug bedeutet sich "etwas Enziehen", alles was triggern könnte und triggern wird. Ich bin da bei @Peter28 . Radikaler Einschnitt.
...denn:
Zitat von Salbei: Schon wenn ich zufällig eins sehe breche ich in Tränen aus.
Warum setzt Du Dich dem dann aus?
Fässt Du auch ein zweites, drittes, viertes Mal auf die Herdplatte? Wahrscheinlich nicht und das gleiche gilt für die emotionalen Dinge. Es gibt erst mal keinen Unterschiedlich zwischen körperlichem und seelischem Schmerz. Bei Liebeskummer verschwimmt das ineinander. Und um bei der Herdplatte zu bleiben...da holst Du Dir auch Brandblasen und die müssen verheilen. Kein Mensch würde im Heilungsprozess wieder seine Hand auf die Platte pappen.
Ich weiß, dass ich meinen Liebeskummer damals und dem besagten FG den Prozess unnötig in die Länge gezogen habe, weil ich eben nicht den Kontakt einstellte. Heute weiß ich warum...es hatte weniger mit ihm, vielmehr mit mir selbst zu tun. Den Schmerz da, den kannte ich, das war eine Zone in der ich mich auszukennen glaubte. Dieser Schmerz war einfacher für mich, als mich auf was gänzlich anderem einzulassen. Die Angst vor dem großen unbekannten Leben welches ich ohne ihn führen würde, hat mich derart gelähmt, dass ich mit Schueklappen lieber in meiner "Wohlfühlzone" bliebe. So paradox es sich anhört.Ich zog den Schmerz vor, als mich meiner Angst zu stellen.
Nur Du kannst für Dich entscheiden, wie lange der Prozess des Leidens dauern soll.
Alles dauert solange wie nötig und so kurz wie möglich, aber nur mit eigenem Willen und Einsatz, sowie einer ordentlichen Portion Disziplin.