Zitat von PsychoMantis: Du klingst recht herrisch. Und ich kann dein Problem nicht genau erkennen. Warum hast du da nicht einfach selbst angerufen? Habe ich auch gemacht. Ist doch völlig egal wer da anruft, geht's hier um Macht oder so etwas?
Ihr seid ein Team, so sollte es zumindest sein. Irgendwie bekommt man den Eindruck aber nicht so ganz. Du wirkst auf mich eher recht herrisch und fordernd. "Warum sind wir eigentlich nach zehn Jahren noch nicht verheiratet?!" - da rollt es mir die Fußnägel hoch.
Danke für deine Meinung.
Bei herrisch und fordernd fühle ich mich zwar nicht angesprochen, aber es ist trotzdem spannend wie man auf andere wirkt.
Den Termin zur Trauung habe ich vereinbart. Ebenfalls geklärt und organisiert habe ich die Unterlagen welche wir für den bürokratischen Ablauf benötigen.
Die Terminvereinbarung zur Anmeldung der Eheschließung war seine Aufgabe. Er ist beruflich sehr eingespannt, bevor die Terminvereinbarung also um 3 Ecken über mich läuft, ist es einfacher wenn er direkt dort anruft, weil er logischerweise Zugriff auf seinen Kalender und somit einen besseren Überblick bezüglich seiner Termine hat.
Aufgrund meiner Elternzeit hatte ich zeitlich keine nennenswerten Einschränkungen.
Den Kontakt musste er sich auch nicht selbst erstmal aussuchen, den Kontakt hatte ich ihm weitergeleitet.
Wie du bereits sagst sollte ein Paar immer/bestenfalls als Team zusammen arbeiten. Eine Aufgabenaufteilung ist daher möglich. Wie gesagt war seine Aufgabe die Terminvereinbarung. Im übrigen wie bereits auch erwähnt die einzige und zudem die mit dem geringsten Zeitaufwand.
Also etwas aktive Mithilfe darf dann eben jeder Partner bei gemeinsamen Vorhaben erwarten. Sonst wären wir ja nicht bei Teamarbeit, sondern das einer sich komplett alleine um alles kümmert.
Der Satz "Warum sind wir nach 10 Jahren immer noch nicht verheiratet?!" liest sich anders als er in Realität gestellt wurde. Die Satzzeichen sind falsch tut mir Leid.
Ich hab ihn sehr ruhig und eher im traurigen Ton gefragt, weshalb wir noch nicht verheiratet sind. Er meinte er weiß es nicht. Daraufhin entgegnete ich das wir ja eigentlichen letzten Monat heiraten wollten und was passiert ist, dass es eben nicht stattgefunden hat. Das Gespräch lief so vom Ton her und von der sehr ruhig ab, von der Stimmung her war es eher bedrückt.
Andere Emotionen wie Enttäuschung, Trauer, Frust und Wut kamen zugegeben erst hinter her und ja, denen musste er sich stellen und das war sicherlich nicht einfach - für keinen von uns beiden. Wie das eben so ist, wenn die Beziehung in Schieflage gerät.