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Verlassen mit Kind, wie weitermachen auch wegen Kind?

Sanny41

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Hallo, ich habe vor einigen Tagen einen anderen Thread eröffnet, weil mein Lebensgefährte mich nach 13 Jahren und einer gemeinsamen Tochter (3 Jahren) verlassen hat bzw er hatte es vor. Er hat zunächst 2 Wochen lang eine Scharade gespielt; meinte er brauche nach der langen Zeit mal Abstand weil er erst 21 war, als wir uns kennenlernten. Er wäre unglücklich im Leben usw. Leider hat er auch einige Punkte genannt, die mich betrafen als Partnerin. Ich habe in diesen 2 Wochen natürlich mit Engelszungen geredet, dass Krisen doch in langen Beziehungen normal sind und dass wir doch alles schaffen könnten. .
Tja, nun hat sich herausgestellt, dass er eine andere hat. Ich hatte es mir eigentlich fast gedacht, aber wenn man es dann wirklich weiß trifft es einen doch wie ein Hammer!
Das Schlimme ist, dass für mich wirklich alles wunderbar und in bester Ordnung war. Und er sagt nun, die andere sei nur Auslöser und nicht der Trennungsgrund. Dieser sei all das, was er mir vorher in den 2 Wochen gesagt hat. Ich kann es aber kaum glauben. Ich denke das ist nur eine Schutzbehauptung. Für mich ist alles ein Hohn. Er hätte sich mir anvertrauen sollen um für die Familie an der Beziehung zu arbeiten. Die Gründe, die er nennt, klingen für mich lächerlich. Z.B. hätte ich nicht oft genug meine Liebe gezeigt und ihn "angehimmelt". Deswegen macht man doch keine Familie kaputt und schmeisst alles weg. Dazu kommt, dass er mich wirklich schäbig und gemein betrogen hat. Er ist um "Abstand" zu gewinnen in Skiurlaub gefahren und zwar mit Freunden von MIR! Vor Ort hat er sich dann mit seiner Affaire getroffen und wollte es so aussehen lassen, als sei sie nur eine Bekannte. Das hat er aber nicht lange durchgehalten und sich mit ihr vergnügt, sie sogar ins gemeinsame Ferienappartment mitgenommen Dann wollte er noch meine Freunde dazu bringen, mir nichts zu sagen. Es ist so dämlich, dreist und geschmacklos.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was ich fühle. Ich bin so tief verletzt! Ich hatte so eine hohe Meinung von meinem Mann, hätte ihm so etwas NIE zugetraut. Ich habe auch eine wahnsinnige Wut aber auch Verzweiflung.

Meine Frage an euch ist nun zweierlei:

1. Wir haben eine 3jährige Tochter, die ja auch ihren Papa braucht. Er jammert mir auch was vor, dass er sie vermisst usw. Ich habe auch eine vorläufte Kontaktregelung. Aber ich gehe daran kaputt, Kontakt mir ihm haben zu müssen. Gestern war er hier um die Kleine zu sehen. Danach gehts mir dreckig. Ich will ihn nicht mehr sehen, aus meinem Leben verbannen. Aber das geht ja nicht mit einem Kind. Und er bildet sich ein, dass wir Freunde werden können! Wie bekomme ich den Kontakt für die Kleine mit ihm hin und schütze mich selbst dabei? Und wie mache ich ihm klar, dass wir KEINE Freunde werden!

2. Wer schon mal ähnliches erlebt hat: Besteht die Möglichkeit, dass er in einigen Monaten wieder zurück möchte? Ich frage das nicht, weil ich ihn zurück nehmen würde. Ich glaube, das könnte ich nicht. Ich könnte ihm nicht verzeihen und schon gar nicht mehr das Bett mit ihm teilen. Aber merkwürdigerweise beschäftigt mich diese Frage sehr. Eine Bekannte hat mir geschrieben, dass es oft so ist, dass die Männer irgendwann wieder zu den Familien zurück möchten.

Habt vielen Dank für eure Antworten. Ich habe sonst derzeit kein Ventil, mich wirklich mitzuteilen.

15.03.2018 10:48 • x 1 #1


Payne

Payne


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Das tut mir leid was dir passiert ist. Aber gut das du hier her gefunden hast.
War ähnlich bei mir.
Zum Umgang. Wir haben es die erste Zeit so gemacht, als er kam die Tochter sehen, bin ich zum Sport gegangen.
Als ich ihn nicht mehr in mehr im Haus haben wollte hat er sie mit zu seinen Eltern genommen.
Eine Möglichkeit ist auch die Übergabe über die Großeltern laufen zu lassen. Zb du bringst sie hin und er holt sie dort ab und bringt sie wieder hin.

Zum zurück kommen. Kann sein muss aber nicht.

Schreib dir hier alles von der Seele. Das hilft.

15.03.2018 11:08 • x 1 #2


mcteapot


zu Punkt 1:
Ist sie schon selbstständig, könnte der Papa sie im Treppenhaus übernehmen? Oder eine Freundin übergibt das Kind

zu Punkt2: Man kann "Freund" sein, wenn absolut keine Gefühle mehr vorhanden, in ca. 2-4 Jahren. Und wenn er zu seiner Familie zurück will, der Zug ist weg. Weil du es nicht willst - so einfach. Egal was Bekannte erzählen - ist dein Leben! oder?

Kontaktabbruch mit Kind, beschränkt sich der Kontakt nur auf das Kind. Jedes blabla außerhalb unterbinden, abwürgen

zu Punkt 3
ist dein Kind mit ihm alleine, oder sieht die Kleine seine Betthupferl?

15.03.2018 11:11 • x 1 #3


Sanny41


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Danke für eure Antworten! Ich hatte mir das auch schon überlegt, mit der "Übergabe" über Dritte. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben.... gestern war er wie gesagt hier und er wollte auch reden. Das Reden ist in dem Moment dann immer okay. Aber danach gehts mir unterirdisch. Generell schon aber vor allem, weil wir in der Tat relativ gesittet reden können und mir dann immer klar wird, dass das so nicht hätte kommen müssen. Wir waren schon ein klasse Paar. Warum ist er nur so ausgeflippt und wie konnte er mir und unserer Kleinen das nur antun? Es tut so weh, dass ich nicht daran glaube, das zu überleben;-((

Ich möchte eigentlich auch keine Freundschaft mit ihm. Ich finde, dass Freundschaft etwas sehr wertvolles ist und er hat mich so gemein behandelt.... das tut doch kein Freund.

Nein, zu seiner Affäre nimmt er die Kleine nicht mit. Jedenfalls sagt er das und ich habe es auch zur Bedingung gemacht. Aber leider hab ich ja auch kein Vertrauen mehr zu ihm. Er wohnt jetzt gerade nachdem er einige Tage bei der Affäre war, bei seiner Mutter. Dort sieht er auch das Kind.

Zu dieser Affäre sagt er sehr zwiedeutige Dinge. Einerseits sei es etwas "ernstes" und die Frau würde ihm einfach gut tun. Das war sehr verletztend für mich zu hören..... Andererseits hat er mir gestern gesagt, dass er jetzt erst mal keine Beziehung möchte. Ich hatte ihn gefragt, ob die jetzt offiziell ein Paar wären....
Ich verstehe das nicht und zugegeben, ich würde mich besser fühlen, wenn er diese Sache wenigstens beenden würde. Das würde dennoch keine Tür mehr bei mir öffnen, denn ich bin in diesen Dingen sehr stolz und kann das sicherlich niemals verzeihen. Aber es würde jetzt erst einmal die Dinge entschärfen.....

15.03.2018 11:27 • x 1 #4


Payne

Payne


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Glaub mir du wirst Überleben. Allein für deine kleine.
Das du keine Freundschaft wünscht kann ich nachvollziehen. Geht mir genauso.
Muss auch nicht. Ihr müsst nur noch auf Elternbebene funktionieren.
Nicht immer einfach. Aber durchaus machbar.

15.03.2018 12:05 • x 1 #5


Sabine

Sabine


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Hallo und herzlich Willkommen bei uns

Auch mir tut es leid, dass er dich in diese traurige Situation gebracht hat. Schreibe hier erst einmal über deine Wut, denn es hilft.

Du machst dir gerade sehr viele Gedanken, wie es weiter gehen soll. Notiere sie dir. Es wird einiges sein, was zu klären ist.

Bitte hole dir da fachliche Unterstützung.

31.01.2019 20:41 • #6


VollVer-liebt


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Zu der Sache mit dem Kind wage ich wenig zu sagen. Habe keine Erfahrung damit. Finde es aber unabdingbar, dass alles was das Kind betrifft zumindest friedlich und ohne Sticheleien gegeneinander ablaufen muss!

Ich wünsche dir, dass du eine tragbare/erträgliche Lösung findest.

Zum Thema Freunde werden: es gibt ja Freunde und Freunde. Er muss ja kein Herzensfreund werden. Aber vielleicht zumindest jemand, mit dem du einen freundlichen Umgang ohne Groll pflegen kannst. Eher ein guter Bekannter. Das wäre auf jeden Fall im Sinne der gemeinsamen Elternschaft wünschenswert.

31.01.2019 20:55 • x 1 #7


bifi07

bifi07


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Da die TE das letzte Mal im März 2018 hier geschrieben hat, gehe ich davon aus, dass sie eine Lösung gefunden hat.

16.02.2019 07:20 • #8




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