Ela82
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mir geht es nicht gut, ich bin ziemlich durcheinander und verwirrt und fühle mich Überfordert so als ob mir die Spielregeln des Lebens abhanden gekommen sind bzw. frage ich mich ob ich sie jemals gekannt habe.
Ich bin 36, bin alleinerziehende Mutter einer 16 jährigen Tochter und habe wieder mal komplett den Boden verloren. Kurz vor Weihnachten 2012 habe ich versucht mit Tabletten und Alk. zu sterben weil ich dachte eine schlechte Mutter und Tochter und Freundin und einfach nichts wert bin.
Ich dachte aus vollem Herzen nicht gut genug zu sein und glaubte es ist das Beste für alle. Ich habe schon lange mit schlechten Gedanken zu tun. Sind es Depressionen ich weiß es nicht, ich fühlte und fühle mich immer wieder schlecht, falsch und sehr traurig.
Ich wurde von meiner Tochter gefunden und einen Tag später kam meine Periode und meine Gedanken wurden wieder positiver. Kurz danach fing ich an die Pille zu nehmen und mein Pms wurde besser. Ich schämte mich für die vernebelten schwachen Gedanken.
Ein paar Monate später fuhr ich mit meiner Tochter zur Mutter Kind Tour fing eine Umschulung an, machte eine Therapie, machte wieder mehr Sport distanzierte mich endlich komplett von dem Vater meiner Tochter, der ein Dro. und Alk. hat und hatte.
Wir sind umgezogen und nach anderthalb Jahren ging es mir wieder richtig gut ich fing an wieder Hoffnung zu schöpfen und glaubte an eine gute Zukunft. Dann lernte ich in einer Dating-App nach vielen Idioten einen Mann kennen in denen ich mich verliebte der sich aber sehr schwer tat mir auch seine Gefühle zu gestehen, er kam erst kurze Zeit vorher aus einer Langjährigen Beziehung, ich hatte immer ein ungutes Gefühl aber immer wenn wir uns sahen bemühte er sich sehr. Und wir wurden immer enger miteinander. Mein Gefühl und seine Distanz er kam immer nur wenn er frei hat blieb nie länger als einen Tag integrierte mich nicht in sein Leben in seine Familie seine Freunde und seine Kollegen, ich litt sehr konnte aber nicht angemessen darüber reden traute mich einfach nicht meine Gedanken und Gefühle mitzuteilen, stattdessen reagierte ich sehr emotional und wurde immer verzweifelter und aggressiver er lehnte mich immer mehr ab und es ging mir wieder sehr schlecht. Ich funktionierte dennoch, hab die Umschulung abgeschlossen einen neuen Job gefunden und dann wieder einen und nun hab ich den, den ich mir immer gewünscht hab. Tolle Arbeitszeiten, nette Kollegen, geregelte Arbeitsbedingungen ich habe solange dafür gehofft und gebetet und nun hat er zum zweiten Mal Schluß gemacht, wieder weil er Ängste hat und sich keine Zukunft vorstellen kann. Vier Jahre ging das ganze! Ich dachte wirklich nach der schweren Zeit mit dem Vater meiner Tochter und dem Selbstmordversuch und den Strapazen des wenigen Geldes der Umschulung der Pubertät und meiner schwierigen Kindheitserinnerung wird es jetzt besser ich dachte jeder hat etwas Glück verdient. Mir geht es so schlecht, ich bin so traurig ich fühle mich so minderwertig, ich bin eigentlich ein offener lebensfroher Mensch aber ich finde mich nicht mehr, es macht mir Angst weil die Negativen Gedanken und Erfahrungen immer schlechter werden. Ich habe eine zweite Therapie hinter mir und weiß nicht was ich noch machen soll, ich mache Regelmäßig Sport, lese, Versuche mich abzulenken, zu meditieren, mich zu treffen, stark zu sein, aber ich mache mir solche Sorgen, bin nervös angespannt, Hoffnungslos, mag keinen mehr wirklich bin so enttäuscht von meinem Ex habe extreme Schuldgefühle und wechselt auch Hassgefühle ihm gegenüber. Ich habe meine ganze Energie ihm gegeben hab nicht gemerkt, dass er mich längst nicht mehr will und durch den immer währenden Streit immer distanzierter wurde ich klammerte immer mehr und viel immer mehr in eine Traumwelt.
Ich kritisierte wieder mehr meine Kindheit versuchte verletzte Gefühle von meiner Mutter und meinem Vater mit ihnen zu klären, wollte nur ein bisschen Verständnis und Unterstützung ich wurde wie gesagt mit 19 Mutter und wusste ich kann die Verantwortung nicht tragen und wollte abtreiben, der Vater hat gesagt doch ich will aber das Kind und ich hab wie immer die Verantwortung abgegeben und gemacht was er sich gewünscht hab und hab nicht auf mich gehört er hat sich nie gekümmert hat weiterhin Dro. genommen und war sogut wie nie für uns da, er hatte selbst eine sehr schlimme Kindheit. Ich habe mich komplett geändert hab aufgehört Dro. zu nehmen, habe immer Vollzeit gearbeit und hab versucht eine perfekte Mutter zu sein. Ich habe die letzten 16 Jahre nur gekämpft mich bemüht stark zu sein und bin so oft verzweifelt habe geweint konnte nicht darüber sprechen, konnte meine Gefühle Nicht spüren mich nicht spüren bis dann der Selbstmordversuch kam, meine Mutter hat mich nicht unterstützt meinem Vater war meine Tochter auch zu anstrengend so blieb nur die Familie väterlicherseits die mir zu Seite stand. Obwohl ich sehr dankbar für die Hilfe bin, ich hätte sonst nicht arbeiten gehen können, hatten sie doch sehr andere Ansichten wie ich.
Ich empfinde mich als einen sehr netten, hilfsbereiten, schwachen, viel zu lieben Menschen, der leider zu oft die Nerven und die Contenace verliert wenn ich verletzt werde. Ich bin enttäuscht von meiner kalten Mutter meinem chorlerischen Vater, und am meisten von mir selbst. Das ich rückblickend immer die Schuld ändern gebe die Verantwortung abgebe nicht nein Sagen kann, ich nicht weiß wer man Freund und wer mein Feind ist. Ich habe kein Bauchgefühl will dem anderen nicht weh tun lasse mir lieber selbst weh tun, als den anderen Zurückzuweisen, ich Schäme mich für diese Art, meine absolute Schwäche, das kaputte Leben das ich mir und meiner Familie und meiner Tochter präsentiere. Sie hat mir heute nach einem Streit wieder gesagt wie unordentlich und faul ich bin das hat mein Vater auch gesagt als ich ein Kind war. Ich bin wie eingesperrt, kann nicht aus meiner Haut will eigentlich ganz anders sein, empfinde mich als anders werde aber nur negativ angesehen auch von meinem Vater und meiner Mutter. Ganz anders als ich mich selbst sehe. Ich habe Angst den Verstand zu verlieren, weiß nicht ob er Recht hat oder meine Tochter, ob ich wirklich so schlecht bin.
Ich grübel ständig, bei Gesprächen wenn mehrere Menschen dabei sind, auf Arbeit im Studio usw. Hab ich innerlich immer ein sehr schlechtes dunkles Gefühl, und meine Stimme verändert sich, ich bin anders als ich bin. Ich kann wieder nicht aus meiner Haut. Ich freue mich über Rückmeldungen. Mein Therapeut konnte mir auch nicht wirklich Helfen. Ich bin auch oft abwesend und kann nicht richtig zuhören wenn es um mich geht.