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Hallo,
Bin neu hier im Forum, und dachte mir, es könnte helfen, mal meine Trennungsgeschichte und Gedanken dazu hier niederzuschreiben.
Meine Partnerin (w 36) hat sich von mir (m 38) vor ca. 2 Monaten nach einer einjährigen Beziehung von jetzt auf gleich getrennt.
Es hatte alles so gut angefangen. Ich kam gerade relativ frisch aus einer sehr unglücklichen mehrjährigen Beziehung, die ich aufgetrennt hatte. Wir hatten ein recht unverhofftes, ungewöhnliches und - wie ich finde - romantisches Kennenlernen. Sehr schnell entdeckten wir, dass wir total auf einer Wellenlänge sind, Werte, Humor, Lebenseinstellung. Wir waren uns sehr schnell sehr vertraut, verstanden uns blind und ohne Worte, hatten auch schon nach sehr kurzer Zeit den ersten S. Wir beide sind sehr freiheitsliebend, und konnten dies endlich mal in einer Beziehung auch so leben. Kein Klammern und Aufeinander rumhängen von keiner Seite, Treue natürlich dennoch, und die gemeinsame Zeit bewusst und in vollen Zügen genießend.
Wir waren in diesem einen Jahr dreimal zusammen im Urlaub, davon eine Reise zu einem ungewöhnlichen Traumziel. Ich fühlte mich nach vielen vielen Jahren und vielen längeren enttäuschenden Beziehungen endlich angekommen. Auch wenn es sich sehr idealisierend und nach Oneitis anhört: Wenn ich mich zwei Stunden hinsetzen sollte um alles aufzuschreiben, was ich mir bei einer Frau und von einer Beziehung wünsche, die Beschreibung würde genau zu dieser Frau und dieser Beziehung passen (bis auf das Ende natürlich).
Alles war bestens, lief prima, wir sagten uns auch ab und an gegenseitig, dass wir uns lieben.
Und dann kam plötzlich diese ihre Dienstreise. Sie hatte sie seit längerem geplant, so etwas war auch kein Problem für uns, wir beide müssen beruflich ab und an verreisen. Morgens noch haben wir uns wie immer verabschiedet bevor sie los ist. Dass sie heile angekommen ist, habe ich erst einen Tag später auf Nachfrage von ihr erfahren. Ihre Nachrichten waren dann auch schon plötzlich sehr unterkühlt. Die Woche darauf, als sie wieder da war, hatten wir uns am Wochenende verabredet. Wir wollten ein Geburtstagsgeschenk von ihr an mich zusammen einlösen (ne Comedyveranstaltung), und taten dies auch. Es schien wieder alles normal zu sein, der Umgang war liebevoll, dennoch fühlte es sich irgendwie anders an. Ich hielt es nicht mehr aus und sprach sie darauf an, ob etwas nicht stimme, ob sie etwas auf dem Herzen habe. Ihre Antwort war zuerst baff: Wie ich darauf käme und wieso ich das gerade jetzt anspräche. Am Ende des Gespräches waren wir getrennt. Sie hatte zu mir gesagt (und mich dabei noch gestreichelt): Ich liebe Dich, aber nicht so wie Du mich. Das war zuviel für mich, ich packte meine Sachen und verschwand. Sie sah mir nichtmal hinterher. Ab diesem Abend war sie eiskalt zu mir, wie durch eine andere Person ausgetauscht
Ein paar Tage später bat ich sie um ein Gespräch, was sie ablehnte, sie brauche jetzt erstmal etwas Ruhe. Ich kämpfte um sie und schrieb ihr einen Brief, gab ihr aber ansonsten erstmal die gewünschte Ruhe. Etwa einen Monat später aber bestand ich dann auf ein Gespräch. Ich hatte auch noch Sachen bei ihr, sie hatte Schulden bei mir, usw.
Wir trafen uns, die Stimmung war absolut unterkühlt, mir saß ein Mensch gegenüber, der so aussah wie meine geliebte Partnerin, mir aber ansonsten vollkommen fremd vorkam. Es war jemand anderes Totaler Schock für mich
Neue Erkenntnisse ergaben sich bei dem Gespräch für mich nicht. Sie könne meine Gefühle nicht in gleicher Art erwiedern, sie verzweifle ja an sich selbst und sei auch traurig darüber. Auf meine Frage, ob sie mich in ihrem Leben denn nun noch wolle oder nicht, antwortete sie ausweichend.
Ich fragte sie ob es einen anderen Mann gäbe, aber sie verneinte.
Seither herrscht Funkstille. Ich lasse sie in Ruhe, und sie mich. Aber innerlich habe ich immer noch die blöde Hoffnung, es wird wieder alles gut, sie kommt zu sich, es ist nur eine Phase.
Weiß nicht mehr weiter, so sehr getroffen hat mich eine Trennung das letzte Mal vor vielen vielen Jahren, und jetzt schon wieder so eine Sch. Geglaubt nun endlich die richtige gefunden zu haben und dann zack, kaputt von jetzt auf gleich. Tausende Fragen gehen durch meinen Kopf, war ich nur eine Affäre für sie, hat sie nur mit mir gespielt, gab es doch einen anderen, den sie auf dieser Dienstreise kennen gelernt hat... Meine Freunde und Familie verstehen es auch nicht, für sie alle sahen wir wie ein glückliches Paar aus.
Um mich abzulenken, habe ich in der Zwischenzeit all die Tipps gg. Liebeskummer ausprobiert, die man so im Internet findet, aber nichts hilft. Auch habe ich jmd. Anderes kennen gelernt, aber ich merke, dass ich mein Herz nicht richtig öffnen kann, auch wenn es diese neue (tolle) Frau verdient hätte und ich sie unter anderen Umständen sicher gerne näher an mich ran gelassen hätte.
Bin für alle Tipps und lieben Worte dankbar.
Bin neu hier im Forum, und dachte mir, es könnte helfen, mal meine Trennungsgeschichte und Gedanken dazu hier niederzuschreiben.
Meine Partnerin (w 36) hat sich von mir (m 38) vor ca. 2 Monaten nach einer einjährigen Beziehung von jetzt auf gleich getrennt.
Es hatte alles so gut angefangen. Ich kam gerade relativ frisch aus einer sehr unglücklichen mehrjährigen Beziehung, die ich aufgetrennt hatte. Wir hatten ein recht unverhofftes, ungewöhnliches und - wie ich finde - romantisches Kennenlernen. Sehr schnell entdeckten wir, dass wir total auf einer Wellenlänge sind, Werte, Humor, Lebenseinstellung. Wir waren uns sehr schnell sehr vertraut, verstanden uns blind und ohne Worte, hatten auch schon nach sehr kurzer Zeit den ersten S. Wir beide sind sehr freiheitsliebend, und konnten dies endlich mal in einer Beziehung auch so leben. Kein Klammern und Aufeinander rumhängen von keiner Seite, Treue natürlich dennoch, und die gemeinsame Zeit bewusst und in vollen Zügen genießend.
Wir waren in diesem einen Jahr dreimal zusammen im Urlaub, davon eine Reise zu einem ungewöhnlichen Traumziel. Ich fühlte mich nach vielen vielen Jahren und vielen längeren enttäuschenden Beziehungen endlich angekommen. Auch wenn es sich sehr idealisierend und nach Oneitis anhört: Wenn ich mich zwei Stunden hinsetzen sollte um alles aufzuschreiben, was ich mir bei einer Frau und von einer Beziehung wünsche, die Beschreibung würde genau zu dieser Frau und dieser Beziehung passen (bis auf das Ende natürlich).
Alles war bestens, lief prima, wir sagten uns auch ab und an gegenseitig, dass wir uns lieben.
Und dann kam plötzlich diese ihre Dienstreise. Sie hatte sie seit längerem geplant, so etwas war auch kein Problem für uns, wir beide müssen beruflich ab und an verreisen. Morgens noch haben wir uns wie immer verabschiedet bevor sie los ist. Dass sie heile angekommen ist, habe ich erst einen Tag später auf Nachfrage von ihr erfahren. Ihre Nachrichten waren dann auch schon plötzlich sehr unterkühlt. Die Woche darauf, als sie wieder da war, hatten wir uns am Wochenende verabredet. Wir wollten ein Geburtstagsgeschenk von ihr an mich zusammen einlösen (ne Comedyveranstaltung), und taten dies auch. Es schien wieder alles normal zu sein, der Umgang war liebevoll, dennoch fühlte es sich irgendwie anders an. Ich hielt es nicht mehr aus und sprach sie darauf an, ob etwas nicht stimme, ob sie etwas auf dem Herzen habe. Ihre Antwort war zuerst baff: Wie ich darauf käme und wieso ich das gerade jetzt anspräche. Am Ende des Gespräches waren wir getrennt. Sie hatte zu mir gesagt (und mich dabei noch gestreichelt): Ich liebe Dich, aber nicht so wie Du mich. Das war zuviel für mich, ich packte meine Sachen und verschwand. Sie sah mir nichtmal hinterher. Ab diesem Abend war sie eiskalt zu mir, wie durch eine andere Person ausgetauscht
Ein paar Tage später bat ich sie um ein Gespräch, was sie ablehnte, sie brauche jetzt erstmal etwas Ruhe. Ich kämpfte um sie und schrieb ihr einen Brief, gab ihr aber ansonsten erstmal die gewünschte Ruhe. Etwa einen Monat später aber bestand ich dann auf ein Gespräch. Ich hatte auch noch Sachen bei ihr, sie hatte Schulden bei mir, usw.
Wir trafen uns, die Stimmung war absolut unterkühlt, mir saß ein Mensch gegenüber, der so aussah wie meine geliebte Partnerin, mir aber ansonsten vollkommen fremd vorkam. Es war jemand anderes Totaler Schock für mich
Neue Erkenntnisse ergaben sich bei dem Gespräch für mich nicht. Sie könne meine Gefühle nicht in gleicher Art erwiedern, sie verzweifle ja an sich selbst und sei auch traurig darüber. Auf meine Frage, ob sie mich in ihrem Leben denn nun noch wolle oder nicht, antwortete sie ausweichend.
Ich fragte sie ob es einen anderen Mann gäbe, aber sie verneinte.
Seither herrscht Funkstille. Ich lasse sie in Ruhe, und sie mich. Aber innerlich habe ich immer noch die blöde Hoffnung, es wird wieder alles gut, sie kommt zu sich, es ist nur eine Phase.
Um mich abzulenken, habe ich in der Zwischenzeit all die Tipps gg. Liebeskummer ausprobiert, die man so im Internet findet, aber nichts hilft. Auch habe ich jmd. Anderes kennen gelernt, aber ich merke, dass ich mein Herz nicht richtig öffnen kann, auch wenn es diese neue (tolle) Frau verdient hätte und ich sie unter anderen Umständen sicher gerne näher an mich ran gelassen hätte.
Bin für alle Tipps und lieben Worte dankbar.
So ist leider das Leben schätze ich.