Milestone
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leider bin ich wie viele hier am Boden und stehe neben mir.
Ich habe mich gestern Abend von meiner Freundin trennen müssen, fast schon spontan, obwohl ein gemeinsames Wochenende geplant war. Grund dafür war, dass wie schon öfter in der erst 6 Monate andauernden Beziehung, mir die mir entgegengebrachten Gefühle und der Sex nicht ausgereicht haben und dies ständig für mich eine Problematik war die an mir nagte.
Eine Verliebtheitsphase gab es quasi nicht, es fühlte sich sehr monoton an.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass Sex erst nach "Überredung" gewollt war, wobei dies in dem Kontext langes intensives Vorspiel meinerseits bei ihr bedeutete. Aber auch hier kam das Ganze immer nur schwer in Fahrt.
Dies führte natürlich recht schnell zu Fragen, die ich ihr stellte und darauf immer nichtssagende Antworten bekam.
So auch wieder nach dem ersten Abend am Freitag gemeinsam passiert, worauf ich sie am nächsten Morgen erneut darauf angesprochen habe. Hierbei gab es dann wieder weder ein Gefühlsbekenntnis noch irgendein Ansatz an der Sache arbeiten zu wollen. Es gab wie in der Vergangenheit nur öfter mal die Aussage, dass sie dem gerade nicht gerecht werden kann was ich mir in einer Beziehung derzeit wünsche und es ihr schwer fällt zu investieren. (Meine Wünsche glichen die einer normalen Beziehung, schließlich hatte ich auch schon einige)
Meine Fragen verschärften sich dann, einfach um irgendein eigentlich sinnloses Lippenbekenntnis zu bekommen, dass ihr irgendetwas an unserer gemeinsamen Sache liegt. Dies kam dann nicht und ich zog die Konsequenz und sagte, dass es dann ja folglich überhaupt keine Tür gäbe durch die man gehen könnte um das Ganze hier fortzusetzen.
Daraufhin verfiel sie in eine Art Schockstarre und ihr Körper verkrampfte buchstäblich und sie fing an zu weinen, was sie vorher augenscheinlich zurückgehalten hatte. Ich versuchte sie zu beruhigen, kämpfte aber selbst innerlich sehr mit der Situation, weil ich einfach nur irgendeinen Anker versuchte zu finden, an den man diese Beziehung noch festhalten konnte, aber es kam wirklich gar nichts.
Nun bin ich im Endeffekt am Boden zerstört, was irgendwie normal ist, aber die Selbstzweifel gerade auch bei der Sexthematik plagen mich sehr. Ich wüsste insgesamt nichtmal was ich ich anders hätte tun sollen, da ich bereits immer die investierende und treibende Kraft war. Gemeinsame Abende und Events wurden stetig nur von mir ausgestaltet und das fand sie dann auch immer schön (auf ihre Weise. ). Es fühlt sich so hart an, wenn jemand absolut gar nicht in der Lage ist einen zu wollen, auch wenn sie es scheinbar versuchte. Das wirft einen in die Spirale, was denn nur so falsch mit einem selbst sein kann, wenn es so aussichtslos erscheint liebenswürdig zu sein.