unklar
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vorab dank an die, die sich meinen beitrag durchlesen
ich könnte noch so viel mehr schreiben aber falls jemand konkret fragt macht die detaillierte antwort vielleicht mehr sinn, es sind ja auch 14 jahre .....
oft und viele beiträge der hier angemeldeten user gelesen und doch nie den schritt gewagt ..... bis heute.
ich habe so viele fragen, immer noch, und weiss doch nicht wie und wo ich anfangen soll...
meine lebensgefährtin ( nicht mehr ?!? ) ist nach 14 jahren beziehung vor 5 monaten aus unserer gemeinsamen wohnung ausgezogen. wir haben eine 9 jahre alte tochter.
in unserer gemeinsamen zeit gab es höhen und wenige seichte tiefen. Wir haben eigentlich nie richtig gestritten ( Fehler ? ) und alles war klasse. Mir ist bewusst, das jeder mensch mindestens eine macke hat, also ich auch. und über probleme haben wir weitest gehend gesprochen. jedoch ist in unserer beziehung die rollenverteilung ein wenig anders als bei den meisten hier gewesen. Sie spricht weniger über probleme und macht viel mit sich selbst aus, ich bin eher der grosse redner ( als Mann ! ) und kann konflikte nicht ungelöst im raum stehen lassen sondern möchte die dinge sofort klären.
in all den jahren habe ich bestimmt einige dinge falsch rüberkommen lassen, jedoch weiss sie, dass meine tochter und sie mein ein und alles sind. es gab von beiden seiten (soweit bekannt) keine "ausrutscher" wir hatten einen gemeinsamen plan für unser leben
vor 1 1/2 jahren begann sie verstärkt sms zu schreiben was mich anfangs nicht weiter gestört hat, jedoch war seit dem oft ihr handy aus, wenn es denn irgendwo offen lag, auf nachfrage was dieses geänderte verhalten bedeutet kam keine große erläuterung
kurze zeit später sagte sie mir, dass sie wieder kontakt mit ihrem ex hat
seitdem hatte ich das gefühl das sie über ihre gefühle eher mit ihm als mit mir spricht/schreibt zum jahreswechsel 2011/2012 sagte sie mir, das sie sich schon eine kleine zweiraumwohnung angeguckt hat und ob wir nicht auf zeit getrennt leben sollten, zu dieser zeit wohnten wir in einem schönen efh zur miete, dort wohnten wir übrigens zwei jahre wobei sie nach drei monate schon wieder umziehen wollte, weil sie das haus deprimiert hier war mein fehler definitiv, dass ich sie nicht mit ihren ängsten nicht ernst genug genommen habe (das wird schon, wir leben uns erst mal ein, so ein haus finden wir nicht wieder etc. )
ich fiel aus allen wolken, kurze zeit später sagte sie mir unter tränen, dass sie das nicht machen kann und sie mir noch eine chance geben möchte
daraufhin sind wir in eine gemeinsame wohnung gezogen zwei monate war sie happy (freunde und familie im ort) und nach drei monate sagte sie unter tränen "...ich merke wie ich wieder abrutsche ..."
im august vergangenen jahres sagte sie mir kurz vor unserem gemeinsamen urlaub zu dritt (den ich unserer tochter zuliebe trotzdem durchgezogen habe, der tollste urlaub mit meiner tochter, die schlimmste mit ihr) das sie sich eine eigene wohnung suchen wird
auf die frage warum sagte sie mir das sie mich nicht mehr genug liebt, um mit mir zusammenzuleben
ich habe daraufhin gesagt wenn, dann bitte im ort weil hier der lebensmittelpunkt unserer tochter ist doch aus diversen gründen ist sie dann doch 17 km weiter in die nähe ihrer arbeit gezogen
so, ums doch nicht NOCH ausführlicher zu schreiben hier der status quo
meine tochter lebt von montag bis freitag bei ihr und freitag hole ich meine kind von der schule ab, wir verbringen das we bei mir und montag früh bringe ich sie zurück in die schule
die wochenenden mit meiner tochter sind klasse, wir unternehmen immer etwas und sie fühlt sich wohl
ich telefoniere jeden abend mit meiner tochter und auch mit ihr
am we dann umgekehrt
sie hat bei auszug und auch vorher keinen anderen gehabt
vor drei wochen hatten wir ein längeres gespräch (angenehm) in dem ich um die chance gebeten habe das wir uns neu kennenlernen können, da sie nicht mehr die frau ist die sie mal war und mich diese situation auch verändert hat
ob daraus was wird und wenn was, weiss ich selbst nicht aber die frage war halt ob
sie meinte schauen wir mal, sie möchte keinen anderen mann kennenlernen und alleine leben
das war auch die von ihr immer wieder geäußerte lebensvorstellung "alleine in einer kleinen wenig möblierten wohnung leben"
sie sagte auch, dass sie nicht irgendwann alt und krank wie ihre mom sein möchte und zeit ihres lebens unglücklich und nichts geändert hat und darum ändert sie jetzt etwas in ihrem leben
am freitag sagte sie mir, als sie unsere tochter zu mir gefahren hatte das sie sich mit jemandem verabredet hat und heut, dass sie mit demjenigen eine stunde kaffee trinken war und ihn wahrscheinlich wiedersehen wird
das war dann für mich der dritte mentale absturz in diesen 5 monaten, ich denke dauernd an sie, wenn wir telefoniern ist mal gut gelaunt, mal traurig und still, mal genervt und jedes mal gibt es auf die frage wies es ihr geht, "gut"....
ich komm da nicht mehr mit
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