Zitat von Urmel_:Ich stelle mir die Frage, was daran cool sein soll?
->
63% aller Selbstmorde betreffen Kinder aus Haushalten ohne Vater (Source: U.S. D.H.H.S., Bureau of the Census
90% aller Ausreißer sind Kinder aus Haushalten ohne Vater
85% aller Kinder mit Verhaltensstörungen sind aus Haushalten ohne Vater (Source: Center for Disease Control)
80% aller Vergewaltiger mit Impulskontrollstörungen sind aus Haushalten ohne Vater (Source: Criminal Justice & Behavior, Vol 14, p. 403-26, 1978.)
71% aller Schulabbrecher sind aus Haushalten ohne Vater (Source: National Principals Association Report on the State of High Schools.)
75% aller Dro. sind aus Haushalten ohne Vater (Source: Rainbows for all Gods Children.)
Und so weiter...
GoGirrrrrrl!
[Sorry für OT, lieber TE, aber da zieht es mir jedesmal die Schuhe aus, wenn ich diesen Blödsinn sehe.]
Ja. So geht es zu in amerikanischen Ghettos. White Trash und v.a. Hispanics und Afroamerikaner.
Arbeitslosigkeit, Dealerei, Teenagerschwangerschaften, Gewalt auf den Straßen, Gewalt in den Familien, Väter die vor Unterhaltsforderungen flüchten, prügelnde Stiefväter, Kindesmissbrauch, Sozialisierung in Gangs, Dro. etc. pp
Was möchtest du damit belegen, Urmel?
Wer solche Statistiken missinterpretieren muss, um auf den positiven Einfluss guter Partnerschaftlichkeit eines Elternpaares (egal ob zusammen lebend oder getrennt) für die Kinder zu verweisen, der hat die Kontrolle über sein Leben doch verloren.
Gute Güte.
---->Ausschlaggebend sind immer die eigenen Gewalterfahrungen in der Kindheit.<-----
Deiner kleinen Milchmädchenrechnung nach müssten diese beiden US-Amerikaner emotional labilste Mannsbilder und potenzielle Frauenvergewaltiger sein:
Der eine hatte zunächst Glück, sportliches Ausnahmetalent ebnete ihm den Weg aus dem Prekariat raus.
Dann holte ihn seine Sozialisierung - Gewalt zuhause, später Gangleben ohne Vater- wieder ein.
Tausende Affären, häusliche Gewalt gegen die Ehefrau, später ermordete er sie wegen Trennungswillen ihrerseits.
Name: O J Simpson
Der andere wuchs ohne Vater mit Mutter und Oma privilegiert auf (beide Weissbrote btw), Jurastudium an der renommiertesten Ostküsten-Fakultät, Juristin geheiratet, 2 bezaubernde Töchter.
Der Nachfolger in seinem Amt hatte übrigens beide Elternteile, wie gesund der ist, fragt sich die Weltöffentlichkeit täglich.
Name kommste drauf?
Nochmal:
---->Ausschlaggebend für eine zukünftige Sozialprognose sind immer die eigenen Erfahrungen von Gewalt in der Kindheit.<-----
Deine "Argumentation" ist ein post-hoc ergo ante-hoc Kurzschluss.
Oder auch ein Null-Argument, wenn man mal genauer hinsieht.
Gewalt, Streit und abtauchende bisherige Bezugspersonen schaden einer guten psychischen Entwicklung von Kindern.
Völlig chaotische Familienverhältnisse spiegeln allgemeine prekäre Lebensverhältnisse.
Na, wer hätte das je vermutet?!
Zu beiden Sachverhalten gibt es so viele valide Statistiken weltweit und der gesunde Menschenverstand sagt es einem auch.
Dass Väterlobbyisten ausgerechnet Studien zitieren, die die Ahnengalerie _prügelnder_ Männer darstellen, um die Welt von der Wichtigkeit eines _guten_ Vaters zu überzeugen, kannste dir nicht ausdenken!