Urmel_
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ich wollte Dich und Deine Lebensumstände nicht angreifen und wenn Du einen Sohn hast, der an der Nadel hängt, weil Du als alleinerziehende Mutter die Sache nicht auf die Kette bekommen hast, dann könnte ich verstehen, dass Du emotional etwas auspegelst und da rationale Dinge etwas zu kurz kommen.
Zitat von Pinie:Ja. So geht es zu in amerikanischen Ghettos. White Trash und v.a. Hispanics und Afroamerikaner.
Was Du da von Dir gibst, also von mehreren Statistiken, die sich mit dem fehlenden Einfluss von Männern auf ihre Kinder, in der Argumentation auf Bevölkerungsgruppen umzuschwenken, ist schlicht rassistisch.
Zitat:Was möchtest du damit belegen, Urmel?
Ich kann mit der GoooGrrrrrlllll!-Mentalität nix anfangen. Es gibt genug verantwortungsvolle alleinerziehende Mütter. Väter nicht so sehr, weil die vor Gericht keine Chance haben. Aber die Damen mit guter Erziehung, also die, die beispielsweise keine rassistischen Äußerungen von sich geben, die haben meist auch gute Vaterfiguren im Umfeld. Und meines Wissens ist sowas gut für Kinder. Aber es gibt genug Damen, die eben nicht so verantwortungsvoll handeln. Eben die schlimmeren Geschichten, von denen wir im Forum auch welche haben. Eben: not_all.
Zitat:Wer solche Statistiken missinterpretieren muss, um auf den positiven Einfluss guter Partnerschaftlichkeit eines Elternpaares (egal ob zusammen lebend oder getrennt) für die Kinder zu verweisen, der hat die Kontrolle über sein Leben doch verloren.
Gute Güte.
Hier missinterpretiert niemand etwas. Manche Menschen mit weniger Bildung verwechselt vielleicht Geschlecht (Mann/Frau) mit Bevölkerungsgruppe (Hispanics & Co.). Mein Einwurf bedeutet: die meisten GooooGrrrrrrl-Damen sehen nicht, wenn sie sich trennen, welches Risiko auf das Kind zukommt. Und sich für deutliches höheres Risiko für die Kinder mitunter feiern zu lassen, finde ich perv..
Zitat:Deiner kleinen Milchmädchenrechnung nach müssten diese beiden US-Amerikaner emotional labilste Mannsbilder und Poten. Frauenvergewaltiger sein:
So wirklich viel Ahnung hast Du von der ganzen Materie echt nicht, oder? Rate mal, welche Bevölkerungsgruppe in den US-Gefängnissen extrem häufig untergebracht ist und welcher Löwenanteil davon von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen wurde. Richtig, Schwarze. Komisch, oder? Da sitzen extrem viele Schwarze im Knast und von denen sind extrem viele ohne Vater aufgewachsen. Und den Frauen sage ich dann was? "GoooGrrrrrl!"
Du musst da nicht zwangsweise ne Wertung der weiblichen Unschuld raus basteln, die Opfernummer ist langweilig, die ist ab 2018 nicht mehr angesagt. Was Du aber aus sowas mitnehmen kannst ist, dass man die Familie, so mit Mann und Frau, nicht auf die gleiche Stufe stellt wie eine alleinerziehende Mutter. Denn letzteres hat statistisch gesehen oft (not_all) nicht den Wert einer intakten Familie.
Zitat:Der eine hatte zunächst Glück, sportliches Ausnahmetalent ebnete ihm den Weg aus dem Prekariat raus.
Dann holte ihn seine Sozialisierung - Gewalt zuhause, später Gangleben ohne Vater- wieder ein.
Tausende Affären, häusliche Gewalt gegen die Ehefrau, später ermordete er sie wegen Trennungswillen ihrerseits.
Name: O J Simpson
Schau doch mal bitte unter Wahrscheinlichkeitsrechnung nach. Dann ersparst Du Dir und uns solche peinlichen Beispiele.
Zitat:Dass Väterlobbyisten ausgerechnet Studien zitieren, die die Ahnengalerie _prügelnder_ Männer darstellen, um die Welt von der Wichtigkeit eines _guten_ Vaters zu überzeugen, kannste dir nicht ausdenken!
Dein Problem ist, dass Du vor lauter Schuldgefühlen und der Rage, dass jemand behaupten könnte, dass Frauen falsche Entscheidungen treffen, dabei eine ganz wichtige Sache übersiehst:
Es geht nicht um Dich, es geht nicht um die Frauen, es geht um Kinder.
Dein Ego über das Wohl von Kindern zu stellen finde ich ehrlich gesagt tendenziell etwas egoistisch (und kurzsichtig, weil es massiv an Deinem Ansehen knabbert). Aber da kann ich mich auch täuschen.