flottelieselott.
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ich hatte vor einiger Zeit schon mal gepostet. Da stand ich noch vor der Frage, ob ich mich von meinem Mann trennen sollte, oder nicht.
Die Kurzfassung: Wir sind seit 15 Jahren zusammen, haben Haus und Kind, er ist meine erste Liebe, waren immer super enge.... Aber: ich bin seit nunmehr fast 2 Jahren in einen anderen Mann verliebt, er auch in mich und nach langem hin und her, hab ich mich letztlich entschieden, meinen Mann zu verlassen. Unter diesen Umständen hat die Beziehung keine Basis mehr, ich liebe meinen Mann nur noch wie einen Bruder/ allerbesten Freund.
Das ist mir ganz klar. Und ich weiß auch ganz eindeutig, dass ich nie mehr wieder für ihn wie "für einen Mann" werde empfinden können. Und das mit 33. Außerdem liebe ich den anderen Mann von ganzem Herzen und er mich. Und ich möchte mit ihm zusammen sein.
Naja, lange Rede... Obwohl mir es absolut klar ist, dass die Trennung der einzige Weg für uns ist, tut es mir so unendlich weh und leid. Wir wohnen noch zusammen hab aber ab 1.7. eine Wohnung.
Ich kann ihn nicht leiden sehen. Würde ihn am liebsten trösten, aber ich kann es ja nicht mehr.
Ich sehe ihn oft an und denke an die schönen Jahre, die wir hatten und bin einfach nur tieftraurig.
Da ist noch so viel Vertrautes.
Da war so viel Hoffnung.
Ist das normal? Ich weiß, dass ich keine Beziehung mehr mit ihm haben kann (geht echt schon rein körperlich gar nicht mehr von meiner Seite).
Und trotzdem häng ich so an ihm und würd manchmal am liebsten sagen: Das wird schon wieder, wir packen das zusammen.
Aber das wird´s ja nicht.
Klar, freu ich mich auf meine Zukunft und setze da auch schon einiges jetzt um.
Trotzdem tut es halt auch mir verdammt weh. Und das versteh ich einfach nicht so wirklich. Oder ist das normal?
