Zitat von H-Moll: Dann bist du für das Ehrenamt ungeeignet. Ein Ehrenamt ist nicht dazu da, sich selbst in seiner vermeintlichen Überlegenheit trösten oder bestätigen zu lassen.
Und Geschichten erzählt man keine, man gibt noch nicht mal den Anschein, denn dann uss man ein paar Grundvoraussetzungen des Ehrenamtes erst noch lernen.
Ich lebe leider nicht in einer kunterbunten Lollipop-Welt.
Und das Erste was man lernt ist, dass man seine Zeit sinnvoll einteilt, denn 5 Std. sind nicht viel und die Zeit opfere ich lieber für Leute was ändern wollen und auch mitarbeiten.
Ich sage grundsätzlich im Erstgespräch "Unterlagen nach Gläubiger/Absender und Datum sortieren."
Wenn sie dazu nicht in der Lage sind und sich nichtmal bemühen, sondern lediglich mit einer Plastiktüte voller Briefe ankommen, dann kannst du dir vorstellen, wie diese Leute zukünftig mitarbeiten werden. Das sieht nämlich i.d.R. so aus:
"Wie die Frist ist letzten Donnerstag abgelaufen? Ich habe ihre E-Mail auch zu spät gelesen... kann man da noch was machen?"
Die brauchen i.d.R ganz andere Hilfen...dafür gibt es auch Beratungsstellen...aber ich bin es eben nicht.
Ebenso hat es Erziehungscharakter. Wenn du anfängst, deren Müll zu sortieren, wirst du auch nur noch deren Müll bekommen und du wirst für die wichtigen Sachen keine Zeit haben.
Außerdem müssen sie lernen eigenständig ihre Unterlagen zu verwalten und sich an Fristen zu halten, die will ich 1 Jahr später nicht wieder auf der Matte haben.
Ich denke du unterschätzt deutlich die Realität. Ich konzentriere mich lieber auf 2-3 Menschen die vernünftig ihre Unterlagen einreichen anstatt meine Zeit an 10 hoffnungslosen Fällen zu verschwenden.