Zitat von HeavyDreamy:Ich lese und lerne

Also, Tagesschau und Wikipedia nicht vertrauen - oke
🙃 Sonst noch Öffentliches streichen?

Wäre wirklich besser !
Denke war nun ein Scherz das du das nicht weißt.
[ 60 % haben Wikipedia 1 Stern von 5 gegeben bei der Beurteilung, habe ich eben gesehen. ]
https://www.heise.de/news/Wikipedia-weg...76136.html⬇ Wikipedia wegen vieler Fehler und veralteter Informationen in der Kritik
Von über 1000 zufällig ausgewählten Artikeln in der Wikipedia enthalten laut einer Analyse rund 40 Prozent Angaben, die nicht mehr aktuell oder fehlerhaft sind.
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Einige der schlimmsten und langlebigsten Fälschungen auf Wikipedia blieben jahrelang unentdeckt. Sie zeigen, wie sich frei erfundene Mythen oder Scherze verselbstständigen und sogar von anderen Webseiten oder Stadtführern als echt übernommen wurden. [1, 2]
Die langlebigsten und frechsten Fälschungen
Stalins Badewanne: Ein Journalist taufte die Berliner Karl-Marx-Allee 2009 im Spaß auf Wikipedia in „Stalins Badewanne“ um. Der Fake wurde zum Internet-Hit, tauchte in Reiseführern auf und hielt sich jahrelang im Netz, obwohl er erfunden war. [1, 2]
Das KL-Warschau-Gerücht: Über 15 Jahre lang behaupteten Einträge auf der englischen Wikipediafälschlicherweise, im Konzentrationslager Warschau seien zehntausende nicht-jüdische Polen vergast worden. Es galt als eine der am längsten unentdeckten historischen Lügen auf der Plattform. [1]
Der gefälschte Architekt Kuno Krissler: Fast sechs Jahre lang existierte ein ausführlicher Biografie-Eintrag über einen angeblichen Architekten namens Kuno Krissler (1894–1986). Seine Person, sein Leben und seine Werke waren komplett frei erfunden – er schaffte es sogar in Sekundärliteratur. [1]
Der Posaunenchor von Goebbels: Ein Scherzkeks erfand die Geschichte, Propagandaminister Joseph Goebbels habe einen eigenen Posaunenchor geleitet. Der Unsinn hielt sich beachtlich lange in Artikeln, ehe er auffiel. []
Fiktive Rockbands und Kriege: Immer wieder werden ganze Völker, historische Schlachten oder Bands wie die deutsche Rockband „Tillery“ erfunden, die angeblich 1956 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. [1]
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Wikipedia hoaxe
Fiktive Attentäter, erfundene Länder oder Kriege, die nie stattgefunden haben. Nicht alles, was sich in der Wikipedia findet, entspricht der Wahrheit. Die größte Stärke des Online-Lexikons ist gleichzeitig ihre Schwäche: Da alle mitmachen dürfen, können sich auch Witzbolde dort austoben. Sorgfältig aufbereitet, hält sich mancher dieser Hoaxes jahrelang. Wir haben die hartnäckigsten Wikipedia-Lügen zusammengestellt.
Im Jahr 1640 gipfelte der Bicholim-Konflikt in einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Portugal und dem indischen Maratha-Reich. Der Krieg dauerte ein knappes Jahr, endete mit einem Friedensvertrag und verhalf der indischen Region Goa dazu, als eigener Bundesstaat anerkannt zu werden. Nur hat es diesen Konflikt niemals gegeben.
Ein Witzbold hatte sich diese sehr komplexe und mit 4500 Wörtern fundiert ausformulierte Geschichte ausgedacht und sie in der Online-Enzyklopädie veröffentlicht. Erst im Dezember 2012 flog dieser Schwindel nach fünfeinhalb Jahren auf.
Jeder darf bei Wikipedia mitschreiben
Wikipedia lebt von der gigantischen Schar von Autoren, die ihr Wissen in Artikelform packen und auf der Online-Enzyklopädie veröffentlichen. Jeder kann sich als Autor anmelden, neue Artikel schreiben und vorhandene bearbeiten. Nie gehört ein Artikel einem Autor alleine, denn das "kollaborative Schreiben" ist der Grundgedanke hinter Wikipedia.
Wikipedia setzt zur Überprüfung des Wahrheitsgehaltes auf die schiere Masse von Autoren und vertraut darauf, dass ein Autor Fehler eines anderen bemerkt und korrigiert. Artikel werden ständig überarbeitet, mit neuen Quellen und Belegen ergänzt und weiter entwickelt.
Keine Zugangskontrolle
Bei Wikipedia anmelden kann sich jeder ohne persönliche Angaben. Ein Benutzername und ein Passwort genügen, bereits die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Die Echtheit einer Person wird nicht überprüft. So ist es für unseriöse Zeitgenossen kein Problem, anonym zu vandalieren.
Investiert ein Scherzbold viel Mühe in "seinen" Artikel, schreibt diesen seriös und sorgt mit einigen Links und Literaturverweisen für den Anschein, dass seine Geschichte mit ausreichend guten Quellen belegt ist, dann kann es dauern, bis der Scherz als solcher enttarnt wird. Je exotischer das Thema ist, desto größer ist auch die Chance, dass niemand sich für Nachprüfungen zuständig fühlt. Die langlebigste Wikipedia-Fälschung hat sich immerhin acht Jahre gehalten, bis sie gelöscht wurde.
Neben den reinen Scherzen und Fälschungen gibt es auch amüsante Irrtümer, bei denen echte Tatsachen oder Personen um falsche Informationen ergänzt wurden. Vor einigen Jahren ergänzte ein Witzbold mehrere Städteartikel mit dem Zusatz, diese Städte seien für Kneipenschlägereien bekannt. Berühmtheit erlangte der Eintrag zu Ex-Verteidigungsminister Freiherr zu Guttenberg, dem der Vorname Wilhelm angedichtet wurde.