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Was für mich Leben ist, nach so vielen Jahren

machiennelilly

machiennelilly

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Was für mich Leben ist, nach so vielen Jahren, in denen ich es vergaß

Der Weg zu mir, findet man über mein Herz, über meine Musik, über Zärtlichkeit und Liebe, über Zuversicht und Lebenslust, über Wohlwollen und Güte, über nicht falschverstandes "Du hast ja alles". Den Weg zu mir, in dem man Wege geht, die man nie ging, Hindernisse zu allen ausräumt (zu allen Kindern). In dem man Wege geht, nicht des Friedens wegen, sondern der Familie wegen, weil alle zu einem gehören, weil sonst etwas fehlt im Leben. Manchmal ist es nicht wichtig, wer Recht oder Unrecht hat. Manchmal scheinen Wege nicht gehbar, so sah ich es auch. Und ich ging, ging meinen Weg. Und sind die Berge noch so hoch, das Meer noch zu weit, die Schlucht noch zu tief. Alles kann man überwinden. Manchmal ist es die inner Größe die zählt, verzeihen zu können! Auch mal nachgeben zu können. Sich dem stellen, was ist und etwas bewegen, statt es hinzunehmen. Man kann nichts erzwingen. Man kann nicht etwas tun, was man nicht leben will. Es verbiegt einen, nimmt einen die Luft zum atmen, engt einen ein. Das gibt Konstanz, das gibt Gleichklang, das gibt Beständigkeit, das gibt Zuversicht, das gibt Leben.

Manchmal braucht es keiner Worte, keiner Antwort, manchmal muss man sich einfach nur etwas selbst sagen können :daumen: :D

10.12.2016 13:35 • x 9 #1


Highratten

Highratten

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Sehr sehr schön geschrieben und gut auf das eigene Selbstbild und Leben übertrakbar, danke dafür ! :-)

10.12.2016 14:06 • x 1 #2


machiennelilly

machiennelilly


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@Highratten aber gerne :) ist so manches dem man begegnet und es mit anderen Teilen möchte, wenn man so mal sein Leben aufräumt :D

10.12.2016 20:24 • x 1 #3


Kawasaki-Z1000

Kawasaki-Z1000

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Liebe machiennelilly

Sehr schön geschrieben.
Ja bleib auf deinem Weg.
Der Weg zu sich selbst ist IMMER der richtige.

Fühl Dich gedrückt :trost:

20.12.2016 02:36 • x 1 #4


elfenfee

elfenfee

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bin grad in deinen worten versunken........

du gehst einen guten weg.........alles gute und immer die zuversicht im herzen.......

einen lieben druecker an dich.......

06.01.2017 02:12 • x 1 #5


machiennelilly

machiennelilly


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Es ist ja nun schon fast einen Monat her, dass ich das schrieb :kratzen: und es ist ein kleine bisschen wundersam für mich. Es ist, als wenn es aus einem Buch ist. Und jedes Danke, wass mich dann immer wieder hier her bringt, um zu lesen, ist wie ein kleine Fingerzeig, "Verlasse nicht deinen gefundenen Weg!", deshalb "danke" für jedes "Danke".

Es ist nicht wichtig, den Kopf im Griff zu haben, es ist nicht wichtig, dem Herzen die Richtung zu weisen. Es ist wichtig, Kopf und Herz zusammen zu führen. Zu verzeihen, sich zu verzeihen, dem anderen zu verzeihen. Es gibt selten Menschen, die aus reiner Boswilligkeit jemanden weh tun. Nur manchmal gehen sie eben andere, neue Wege, die zu uns nicht mehr passen. Aus welchem Grund auch immer. Wir haben kein Recht jemanden eine Schuld in diesem Sinne vorzuwerfen. Weder uns noch einem anderen. Das Leben ist nun einmal so. Zwei Leben finden zusammen, zwei Leben trennen sich.

Das Leben ein Fluss, ein Weg, mit vielen Gabelungen, mit vielen Abschieden.

Es ist an jeder Weggabelung, neu zu entscheiden, wer wir sind, was wir sind. Neu zu entscheiden, was für uns Leben ist.

Mit den entdeckenen Lebensweisheiten, Wut und Trauer neu zu deuten, mit Zuversicht ihnen nicht zu viel Raum zu geben, nicht darin zu versinken.

Ich habe hier etwas, was für mich fast wie ein Gebet ist:



Ich freue mich, über jeden der mir folgt :gruppenkuscheln: , und ich wünsche allen eine gute Zeit, allen ein gutes Jahr 2017 :freunde:

06.01.2017 10:58 • x 2 #6


minimine

minimine

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Danke das du das mit uns teilst. Es ist VOLLKOMMEN!

14.03.2017 21:49 • x 1 #7


Balance

Und wenn man müde vom Leben ist?...

19.03.2017 21:43 • x 1 #8


machiennelilly

machiennelilly


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@Balance auch das lernte ich kennen. Schwere Zeit :knuddeln: Und ich kann es sogar sehr gut verstehen.

Dann lass dir sagen, dass es nicht das Leben ist. :kuss: Was du trägst macht es schwer. Was du nicht sehen willst oder noch nicht kannst, macht es schwer.

Ich weiß nicht, ob dich meine Worte erreichen. Und ich kann verstehen, wenn du sagst, dass dich keiner versteht und keiner sieht wie es in dir aussieht.

Aber ich weiß es. Und ich winke Dir zu, dass du weißt, dass es hier jemand weiß.

Wenn du mutig bist zu leben und leben möchtest, dann suche dir Hilfe! Gehe in eine Klinik, denn deine Gedanken lähmen dich sehr. Frage jemanden, ob einer dich begleiten mag. Die Zeit, in der du zur Ruhe kommst, wird dir helfen.

Liebe Grüße und tausend :knuddeln: Knuddeleinheiten :knuddeln:

19.03.2017 21:51 • x 2 #9


Balance

@machiennelilly danke... Mit dem Kopf verstehe ich das alles... Aber nicht mit dem Herzen... Und ich habe schon professionelle Hilfe gesucht, aber nicht gefunden... Ich kann einfach niemanden erreichen... Und auf Anrufbeantworter habe ich schon gesprochen... Aber bis jetzt kein Rückruf... Ich bin langsam am Verzweifeln... Mein Leben kommt mir sinnlos vor... Ich fühle mich sinnlos... Deswegen habe ich mich hier registriert. Das ist eine Art Hilfe... Ich möchte meine Freunde und Familie nicht belasten... Ich habe mir sogar Literatur besorgt... Aber das alles hilft nicht wirklich... Vielleicht muss etwas Zeit vergehen, bis ich wieder einen Sinn im Leben sehe... Aber bis dahin... Wie soll ich leben?

19.03.2017 21:58 • x 1 #10


machiennelilly

machiennelilly


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Zitat von machiennelilly:
Zitat von fe16:
klares NEIN
euch kann man nicht retten

Retten kann sie niemand. Okay, @fe16 da bin ich bei dir.

Doch man kann ihr helfen, damit ihnen ;) Diese Ausage ist schnell getan, man verkennt aber deren Wirkung. Wir sähen Hoffnungslosigkeit damit. Haben wir das Recht dazu? Haben wir das Recht jemanden seinen Glauben und seinen Wunsch zu nehmen?


Ich danke mir heute genau für diese Einsicht :stolz: :pfeifen:

27.03.2017 10:47 • x 1 #11


fe16

fe16

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. Haben wir das Recht dazu? Haben wir das Recht jemanden seinen Glauben und seinen Wunsch zu nehmen?

Jeder Mensch ist wie er ist.
Kein Mensch kann einen anderen Menschen verändern
Jeder Mensch der in unser Leben kommt sagt uns etwas über unser Leben
wir müssen es hören und verstehen

Wir. ich haben das Recht unsere Meinung zu äussern ,wege vorzuschlagen

nur und das ist wichtig muss auch akezpiert werden das unsere Meinung nicht immer angenommen und umgesetzt wird.

Haben wir das Recht jemanden seinen Glauben und seinen Wunsch zu nehmen?

jemand war sich nicht sicher ,darum hat jemand gefragt ,
ich bin der Meinung durch meine Meinung nehme ich ihm nicht den glauben oder seinen Wunsch , oder doch ?

27.03.2017 11:47 • x 2 #12


machiennelilly

machiennelilly


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Meine Wut, zeigt mir, dass ich wieder vor einem weiteren Schritt zu mir bin.

Immer wenn ich der Wut in mir begegne, merke ich, dass ich vor einer kleinen inneren Entscheidung trete, meinen Weg neu zu mir neu auszurichten. :daumen:

Das ist wichtig, es zu für mich erkannt zu haben. Und ja, dafür bin ich der Wut von gestern dankbar. Und ich danke @Eswirdbesser das sie nicht aufgibt es uns zu erklären. Dennoch, es zu erkennen, selbst so wahrzunehmen, kann man nicht lehen. Man muss es erleben :grinsen:

11.04.2017 10:11 • x 1 #13


machiennelilly

machiennelilly


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Ich will das Leben verstehen, doch es steht nicht sill. ..... verdammt :wand:

Nun, was für mich leben ist ... ich habe es in der letzten Zeit nicht mehr so wahr genommen, ich wollte das mein Mann sich wohl fühlt.

Er mag nicht gerne das Essen was ich essen will. Er beschäftigt sich ungerne mit anderen Menschen.

In meiner alten Denke, müsste ich jetzt mich wieder fragen, warum? Aber nein, ich lasse es sein und ich lasse ihn sein.

Ich habe jetzt meinen Weg gefunden, mir das zu nehmen was ich brauche. Ich koche, was mir gefällt. Er kann mitessen und muss es nicht. Und nein, ich bin darüber nicht mehr wütend. Er darf für sich entscheiden und ich für mich :mrgreen:

19.06.2017 13:37 • x 2 #14


machiennelilly

machiennelilly


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Was für mich Leben ist.

Ist wieder mehr geworden. Geben ohne zu erwarten. Nehmen als Geschenk, geben als Geschenk.

Erwartungen kann man wirklich fast ganz loslassen, ohne daran einzugehen. Solange man etwas erwartet, bekommt man es nicht, oder nicht so, wie man es erwartet. Es bringt uns an unsere Grenzen. Immer kommt dann so ein Grummeln im Bauch.

Ich wollte es anders haben. Man was war ich für eine Eselin. Hatte vor einem Steg gestanden und gebockt wie ein Esel, weil ich kein Vertrauen hatte, über den Steg über das Wasser zu gehen.

Wir, die es verstanden haben, sind die, die über den Steg zur anderen Seite helfen können. Schritt für Schritt.

Mein neuer Schritt heute. Ich konnte mich jetzt von 6 Themen verabschieden. Sie sind nicht mehr zielführend.

Wenn hier noch einer mitlesen mag, oder im Philothread, dann wissed, ich bin angekommen im Leben und bei mir. Nach wie vor, halte ich alles für möglich, wenn man schafft das eigene Ego auszublenden. Sich hinterfragen und fragen und fragen. Über den Tellerrand zu schauen, über seine selbst gesteckten Grenzen zu gehen.

Und ich werde bleiben. Werde jedem meine helfende Hand geben, der sie nehmen möchte. Und auch wenn es immer Welche gibt, die anderer Meinung sind. Auch sie brauchen wir. Sie stellen uns immer wieder auf die Probe, möchte ich mal sagen. Sind wir sattelfest in uns, gegen jeden Sturm gefeid?

Nicht andere machen uns das Leben schwer. Das machen wir selbst. Wir kriechen in andere Köpfe. Er muss / sie muss, verstehen, auf uns zugehen, uns das geben, zu dem wir selbst nicht in der Lage sind.

Ich verwechselte es oft mit Egoismus. Und heute weiß ich, eine gesunde Portion davon tut gut. Zu wenig, tun man sich zu wenig gut. Zu viel, kommt schlecht an. Die Mitte zog ich nie in Betracht.

Und wenn man einmal nicht gleich handeln oder antworten kann? Dann sage ich, ich muss erst darüber nachdenken. Oder, ich muss schauen, wie ich das mit mir gebacken bekomme.

Eine Antwort, soll eine Antwort sein. Eine Tat, nicht für das Ego, sondern, weil ich es leisten kann und will. Nicht weil ich muss.

Viele haben schon verstanden, dass Menschen sich spiegeln.

Ich habe den Spiegel meines Mannes verstanden. Ich verstehe auch meine Rolle. Er der Pessimist, ich der ewige Optimist. Ich die, die nach vorne zog, er der, der bremst.

Nun, die anderen Threads sind geschlossen. Ich danke allen, die sagten, dass ich mich trennen sollte. Sie stellten mich damit immer wieder vor mir und somit vor die Frage, was ich wirklich will. Ich liebe meinen Mann und ich wollte meinen Mann. Immer.

Nur verliert man sich in der Geschäftigkeit des Alltags und der Erwartungen, die man anerzogen bekam. Man passte sich der Gesellschaft an. Wohin es führt, erleben wir tag täglich.

Man kann diesen Weg gehen, oder es sich einfach machen, und davon laufen, seine Liebe aufgeben. Ich dachte, ich kämpfte um die Liebe meines Mannes. Was ich fand war:

- mich selbst liebend
- mir selbst vertrauend
- sich selbst bewußt sein
- sich selbst in Frage stellen
- Demut
- Genügsamkeit
- Gesundung
- lernte auf mich selbst zu achten

- meine Familie öffnet ihre Arme für mich
- mein Mann gibt, wenn er geben kann

- keine Hintergedanken mehr
- kein was will man bezwecken
- keine Taktik, wie ich etwas erreiche

Zu wenig gute Geschichten gibt es hier. Meist dreht man sich dann um, verlässt das Forum und geht wieder seiner Wege.

Ich bleibe, um von mir zu erzählen. Helfen möchte die Fragen zu finden, die man sich selbst so schwer beantworten kann. Versuche auf den Weg zu helfen. Gedanken wachsen zu lassen. Gehen darf ihn jeder allein.

Ich bin in Gedanken bei all meinen Pflegekindern hier. Aber ich kann sie ziehen lassen und mich abgrenzen. Sie sind nicht mein Problem. Sie sind ihr Problem.

Ob sie schreiben oder schweigen, noch verarbeiten oder gerade still stehen, weil sie nicht die Fragen finden.

Ich lernte hier viel. Sehr viel. Und das Wichtigste, alles und jeden sein zu lassen. Zu akzeptieren, dass jeder seinen Schritt hat. Und vor allem auch, seine Zeit.

So, ich wollte das hier einmal loswerden. Weil ich jetzt weiß, was für MICH das Leben ist, nach so vielen Jahren.

Ich danke der @Forenleitung für diese sehr gut gelungenen Seite. Ich danke allen, die das Lesen. Ich danke allen, die sich mit mir freuen und meine Zweifel teilten, mich in Frage stellten und Zuspruch gaben. Ich danke allen, die mir nicht zu Munde schrieben.

Ich möchte diesen Thread offen halten. (Man, dabei wußte ich vor Monaten nicht einmal was ein Thread ist)

Vielleicht als kleines Tagebuch.

Denn, ich will das Leben verstehen, doch es steht nicht still . . . verdammt :wand: :grinsen: Und Gott sei dank, auch wenn ich nicht an ihn glaube.

Wir schreiben und lesen uns.

Alles Liebe allen.

28.07.2017 03:48 • x 3 #15






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