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Popp20
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Ich habe gerade wieder einen Moment des Verzweifelns.
Zu meiner Vorgeschichte:
Ich hatte meine erste Freundin, anfangs dachte ich sie ist die Liebe meines Lebens. Nach einiger Zeit haben wir nur noch gestritten, sie war mir nicht mehr wichtig und ich habe sie auch nicht mehr geliebt. Trotzdem habe ich es noch wochen- und monatelang versucht. Ich wollte dass es wieder so wird wie früher. Dass es besser wird.
Dann habe ich mich neu verliebt. In meine damalige beste Freundin. Sie hat sich auch in mich verliebt, es ging sogar anfangs von ihr aus. Ich wollte dem ganzen eine Chance geben und habe meine erste Freundin verlassen. Sie litt sehr unter der Trennung und tut es heute immer noch. Danach war ich auf Wolke 7 mit meiner neuen Freundin. (Wobei wir nie offiziell zusammen waren). Wir hatten beide Bedenken (Mögliche Entfernung je nach Studienort, unterschiedliche Interessen und Wünsche, andere Vorstellungen vom Leben). Aber sie war damals diejenige, die mir Hoffnung gemacht hat. Ich habe mich in sie verliebt und liebe sie auch immer noch so wie ich zuvor nie einen Menschen geliebt habe. Aber durch die Angst dass es nicht funktionieren könnte habe ich es kaputt gemacht (emotionale Erpressung, Druck, Überstürzen). Es ist aus.
Ob ich je wieder so sehr lieben kann weiß ich nicht. Momentan fühlt es sich für mich nicht so an, aber ich kann das ganze auch nüchtern betrachten und denke mir, dass es einfach nur Zeit braucht.
Ich habe aber eine extreme Angst. Ich wollte immer eine Familie. Etwas das bleibt. Menschen die nicht nur eine Zeit lang in meinem Leben bleiben sondern für immer bleiben. Menschen kommen und gehen im Leben und das hasse ich. Bis auf einen einzigen sind alle meine besten Freunde früher oder später aus meinem Leben verschwunden, oder ich aus ihrem. Nicht aus Streit, sondern einfach weil es sich so entwickelt hat.
Ich habe viel in diesem Forum gelesen und die Geschichten hier haben es nicht wirklich besser gemacht. Im Gegenteil. Wenn ich lese wie jemand nach 10, 15 oder 20 Jahren verlassen wurde, teilweise trotz Kinder, stelle ich ernsthaft meine weitere Existenz in Frage. Ich wollte schon immer eine Beziehung. Ich will nicht Single sein. Dieses Forum hat meine Angst verschlimmert.
Ich glaube ich war auch nur deswegen mit meiner ersten Freundin zusammen. Bei der Zweiten habe ich erst gemerkt, was richtige Liebe ist. Ich habe sie nicht geliebt weil ich nicht alleine sein will. Ich habe mich (trotz Freundin) in sie verliebt. Ich kann nicht genau sagen warum. Bei meiner ersten Freundin war es wie eine Checkliste. X gute Sachen, X gute Eigenschaften, das ist eine Frau mit der ich mein Leben verbringen könnte. Bei ihr war es anders. Ich liebe einfach alles an ihr. Einfach so.
Ich habe Angst. Ich wollte immer auf etwas hinarbeiten, ich wollte eine Frau, eine Familie gründen, ein Haus kaufen. und dann einfach nur leben. Den Alltag genießen. Meinen Hobbys nachgehen.
Aber wie soll ich je glücklich werden, wenn ich ständig in der Angst leben muss, dass es jederzeit kaputt gehen könnte? Dass ich jederzeit verlassen werden könnte?
Ich selber bin nicht besser. Mit meiner ersten Freundin lief es zwar ziemlich sch. gegen Ende, aber ich glaube sie wäre für immer bei mir geblieben. Sie hat mich wirklich geliebt. Und trotzdem habe ich sie verlassen. Ich liebe sie nicht mehr und ich bereue es auch nicht. Aber obwohl ich anscheinend selber unter Verlustängsten leide habe ich es geschafft eine Beziehung zu beenden. Wie könnte ich also einer Frau die gleiches mit mir tut einen Vorwurf machen? Was stimmt nicht mit mir? Was stimmt nicht mit Menschen? Wieso können wir nicht einen Punkt erreichen an dem beide Partner so glücklich ineinander verliebt sind, dass es ausgeschlossen ist, dass sich daran je etwas ändern wird?
Zu meiner Vorgeschichte:
Ich hatte meine erste Freundin, anfangs dachte ich sie ist die Liebe meines Lebens. Nach einiger Zeit haben wir nur noch gestritten, sie war mir nicht mehr wichtig und ich habe sie auch nicht mehr geliebt. Trotzdem habe ich es noch wochen- und monatelang versucht. Ich wollte dass es wieder so wird wie früher. Dass es besser wird.
Dann habe ich mich neu verliebt. In meine damalige beste Freundin. Sie hat sich auch in mich verliebt, es ging sogar anfangs von ihr aus. Ich wollte dem ganzen eine Chance geben und habe meine erste Freundin verlassen. Sie litt sehr unter der Trennung und tut es heute immer noch. Danach war ich auf Wolke 7 mit meiner neuen Freundin. (Wobei wir nie offiziell zusammen waren). Wir hatten beide Bedenken (Mögliche Entfernung je nach Studienort, unterschiedliche Interessen und Wünsche, andere Vorstellungen vom Leben). Aber sie war damals diejenige, die mir Hoffnung gemacht hat. Ich habe mich in sie verliebt und liebe sie auch immer noch so wie ich zuvor nie einen Menschen geliebt habe. Aber durch die Angst dass es nicht funktionieren könnte habe ich es kaputt gemacht (emotionale Erpressung, Druck, Überstürzen). Es ist aus.
Ob ich je wieder so sehr lieben kann weiß ich nicht. Momentan fühlt es sich für mich nicht so an, aber ich kann das ganze auch nüchtern betrachten und denke mir, dass es einfach nur Zeit braucht.
Ich habe aber eine extreme Angst. Ich wollte immer eine Familie. Etwas das bleibt. Menschen die nicht nur eine Zeit lang in meinem Leben bleiben sondern für immer bleiben. Menschen kommen und gehen im Leben und das hasse ich. Bis auf einen einzigen sind alle meine besten Freunde früher oder später aus meinem Leben verschwunden, oder ich aus ihrem. Nicht aus Streit, sondern einfach weil es sich so entwickelt hat.
Ich habe viel in diesem Forum gelesen und die Geschichten hier haben es nicht wirklich besser gemacht. Im Gegenteil. Wenn ich lese wie jemand nach 10, 15 oder 20 Jahren verlassen wurde, teilweise trotz Kinder, stelle ich ernsthaft meine weitere Existenz in Frage. Ich wollte schon immer eine Beziehung. Ich will nicht Single sein. Dieses Forum hat meine Angst verschlimmert.
Ich glaube ich war auch nur deswegen mit meiner ersten Freundin zusammen. Bei der Zweiten habe ich erst gemerkt, was richtige Liebe ist. Ich habe sie nicht geliebt weil ich nicht alleine sein will. Ich habe mich (trotz Freundin) in sie verliebt. Ich kann nicht genau sagen warum. Bei meiner ersten Freundin war es wie eine Checkliste. X gute Sachen, X gute Eigenschaften, das ist eine Frau mit der ich mein Leben verbringen könnte. Bei ihr war es anders. Ich liebe einfach alles an ihr. Einfach so.
Ich habe Angst. Ich wollte immer auf etwas hinarbeiten, ich wollte eine Frau, eine Familie gründen, ein Haus kaufen. und dann einfach nur leben. Den Alltag genießen. Meinen Hobbys nachgehen.
Aber wie soll ich je glücklich werden, wenn ich ständig in der Angst leben muss, dass es jederzeit kaputt gehen könnte? Dass ich jederzeit verlassen werden könnte?
Ich selber bin nicht besser. Mit meiner ersten Freundin lief es zwar ziemlich sch. gegen Ende, aber ich glaube sie wäre für immer bei mir geblieben. Sie hat mich wirklich geliebt. Und trotzdem habe ich sie verlassen. Ich liebe sie nicht mehr und ich bereue es auch nicht. Aber obwohl ich anscheinend selber unter Verlustängsten leide habe ich es geschafft eine Beziehung zu beenden. Wie könnte ich also einer Frau die gleiches mit mir tut einen Vorwurf machen? Was stimmt nicht mit mir? Was stimmt nicht mit Menschen? Wieso können wir nicht einen Punkt erreichen an dem beide Partner so glücklich ineinander verliebt sind, dass es ausgeschlossen ist, dass sich daran je etwas ändern wird?