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Ich bin ein Wesen der Nacht. Mond und Sterne sind meine Freunde, das Spiel von Licht und Schatten mein Begleiter...
Dann hast du deinen Wesenskern gefunden. Viele Menschen suchen ihn ein Leben lang.
Manche suchen auch gar nicht und vergehen irgendwann, ohne Bewusstsein ihrer selbst.
Die Frage ist nur, welcher Weg ist der glücklichere.
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A
Avalona Gast
Gute Nacht Schattenwanderer.
Ich wünsche dir eine ruhige Nacht, ohne Kummer oder viel Arbeit.
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x 1#47
A
Wege durchs Nebelmoor
x 3
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FoolishHeart Gast
@Avalona
Man kann sein Wesen kennen und lernen damit zu leben. Vielleicht kann man auch glücklich werden... oder Man sucht nicht danach, lebt einfach vor sich hin. Vielleicht kann man auch so glücklich werden...
Die Frage, auf die es keine Antwort gibt...
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x 1#48
F
FoolishHeart Gast
@Avalona
Ich dir auch, Königin der Hügel
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#49
F
FoolishHeart Gast
6. Ewige Sommernacht
Samtene Stille schützt unsere Liebe... Nur Mondlicht, die Sterne als unsere Zeugen. Die anderen schlafen, ahnungslos, lieblos in ihrer Selbstgerechtigkeit. Ahnen nichts von der Freiheit, der Schönheit der Nacht und der Liebe...
Haben vergessen, verlernt, zu leben. Verstehen nicht, was uns verbindet. Wir brauchen keine Worte, wissen, statt zu glauben, fühlen, statt zu denken, leben, statt zu vegetieren.
Jede Berührung lässt eine Narbe verschwinden, jeder Kuss, eine Träne, jeder Blick, einen Schmerz...
Nur der Mond, die Sterne und unsere Brüder als unsere Beschützer, Behüter unserer Liebe. Ich spüre jeden Teil deines Körpers, ganz dicht an dich geschmiegt, vereint mit dir.
Jede Berührung ein Streicheln, voll Zärtlichkeit, nie endend, immer während... Ewige Sommernacht, ewige Liebe... ...im Nebelmoor...
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x 4#50
Kampfschnake Mitglied
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6313
Mitglied seit:
Ein Tag bricht an im Nebelmoor Die Düsternis legt sich aufs Ohr Auch das kommt vor.
Ein bisschen Lebensfreude mit der grandiosen Bagad Kemper.
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x 1#51
F
FoolishHeart Gast
7. Jäger und Hunde
Leises Gebell dringt durch den Nebel... Sie suchen uns, jagen uns, wollen uns unsere Liebe nehmen... Du schreckst hoch, zitterst am ganzen Körper... Ich nehme dich in den Arm, halte dich fest, streichle sanft durch dein Haar.
Streichle die Angst weg. Ein zärtlicher Kuss auf deine Stirn... Das Zittern lässt nach, hört auf. Wir lauschen dem Gebell, den Rufen... Es wird wieder leiser, verstummt. Stille. Die Stille unserer Nacht.
Unsere Brüder schmiegen sich dicht an uns. Liebkosen uns mit ihrem weichen Fell, ihren rauen Zungen. Wir sehen uns an. Deine Hand streicht über meine Wange. Unsere Lippen berühren sich. Unsere Zungen...
Wir legen uns zurück auf das weiche Moos. Lassen die Jäger und die Hunde verschwinden unter dem Rausch unserer Liebe. Du bist ich, ich bin du. Wir sind eins... ...im Nebelmoor...
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x 2#52
F
FoolishHeart Gast
8. Auf der Klippe
Sterne glänzen am Himmel der Mond lässt die Nebelschwaden leuchten lässt den Wald unter uns als dunkle Masse erscheinen.
Hinter uns rauscht leise der Wind in den Blättern der Bäume und Büsche.
Ich spüre dich neben mir, fühle und genieße deine Nähe. Spüre die Wärme deiner Haut, deiner Liebe...
Und die Wärme und Liebe zweier anderer Wesen. Klein, verspielt, frech und zärtlich streicheln sie uns mit ihrem Fell. Zaubern ein Lächeln auf dein Gesicht.
Springen mal hierhin mal dorthin. Suchen unsere Aufmerksamkeit um im nächsten Moment wieder miteinander zu tollen.
Meine Augen suchen die deinen. ich sehe das Leuchten in deinen so, wie du in meinen.
Unsere Lippen berühren sich - nur kurz, doch voll Liebe. Wir umarmen uns und versinken in unserem Traum... ...über dem Nebelmoor...
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x 1#53
F
FoolishHeart Gast
9. Gedanken
Allein durchstreife ich die Nacht... Ohne dich. Versuche, meine Gefühle zu ordnen.
Lasse meine Gedanken treiben. Zurück in die Zeit, bevor es dich gab. In die Einsamkeit, in die Kälte, in die Welt der anderen.
Könnte ich zurück? Die Mauern wieder errichten die du niedergerissen hast? Weiter die Jäger täuschen, ihre Hunde verwirren? Vergessen was war, vergessen, was hätte sein können?
Und du... Könnte ich dich loslassen? Weitermachen ohne dich? In der Welt der anderen weiter vegetieren, statt zu leben...
Nachdem was war... Nachdem, was hätte sein können?
Die Träume unsere Träume... Unerfüllbar? Zuviel? Für dich... Für mich...
Von der Klippe sehe ich hinab. Sehe, wie die Nebel das Land herauf kriechen Monstern gleich. Sehe sie den Fleck verschlingen an dem du meine Narben verschwinden ließest gleich einem Magier.
Sehe sie den Wald erreichen die Lichtung erobern, wo wir uns unsere Liebe gestanden.
Ich habe Angst vor dem was kommt... nach unserer Nacht ...im Nebelmoor...
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A
Avalona Gast
Zitat von Solist:
Von der Klippe sehe ich hinab. Sehe, wie die Nebel das Land herauf kriechen Monstern gleich. Sehe sie den Fleck verschlingen an dem du meine Narben verschwinden ließest gleich einem Magier.
Dass jemand unsere Narben verschwinden lassen soll, ist eine Hoffnung und eine große Verantwortung. Ich denke, wir werden versuchen müssen, unsere Narben selbst zu heilen, so gut es geht. Jemand anderes kann das nicht für uns tun. Möglich ist dann vielleicht, wieder die Sonne zu sehen. Die Hoffnung zu haben, weil die Geister unserer Vergangenheit und die erlittenen Verletzungen keine Macht mehr haben.
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x 1#55
F
FoolishHeart Gast
@Avalona
Stimmt, ganz verschwinden werden die Narben nie... Aber vielleicht kann sie jemand zum Verblassen bringen. Schließlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt... 🤷♂🤔
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#56
A
Avalona Gast
Zitat von Solist:
Stimmt, ganz verschwinden werden die Narben nie... Aber vielleicht kann sie jemand zum Verblassen bringen. Schließlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt...
Ich kann den Wunsch verstehen. Er ist romantisch. Jemand, der unsere Wunden heilt und uns ganz sein lässt.
Es gäbe auch einen Perspektivwechsel. Erst wenn die Narben wirklich verblasst sind, weil wir sie selbst geheilt haben, genau dann haben wir die Möglichkeit nach vorn zu sehen, und überhaupt den oder die Menschen zu erkennen, die uns keine neuen Narben zufügen. Weil wir uns selbst besser kennen, und besser schützen, eine bessere Passung erkennen und überhaupt erst in der Lage sind, frei von Schmerz auf Menschen zuzugehen. Wir ziehen andere Arten von Menschen an. Und es gibt ja diesen Spruch - Kein Mensch ist eine Insel. Wir sind alle auf unsere Art "Bedürftig", denn wir sind Bindungswesen. So sind wir gemacht. Brauchen Liebe, Anspruch, Zuneigung, Austausch, Gemeinschaft.
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x 1#57
F
FoolishHeart Gast
@Avalona
Man muß berücksichtigen, dass der Zyklus etliche Jahre alt ist und aus der damaligen Perspektive geschrieben wurde. Zwei Menschen, die beide ihre Narben tragen finden sich... Aus meiner heutigen Sicht stimme ich dir absolut zu.
@Solist, das stimmt, es ist lange her. Du hast was von der Welt der Anderen geschrieben. Menschen die dichterisch veranlagt sind, - und du kannst sehr intensiv formulieren -, ich denke, diese Menschen empfinden sich manchmal, oder öfter, abgetrennt von der "normalen" Welt.
Vielleicht geht auch nicht wirklich beides zusammen. Die Menschen mit diesem Herzschmerz in sich, sind vielleicht immer ein bisschen separiert. Wenn sie Glück haben, können sie es irgendwann dosieren, und ab und zu die Brücke überschreiten, und ein Teil der sorglos Feiernden werden. Mit Licht und Lachen und Wein und Gesang.
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x 1#59
F
FoolishHeart Gast
@Avalona
2009 war noch in der Trennungsphase. Da war ich noch nicht mal geschieden. Heute weiß ich, dass ich meinen typischen Fehler gemacht habe, die Schmerzen mit einer neuen Beziehung heilen zu wollen - mit dem üblichen Ergebnis...
Solange ich lebe, sterben die Narren nicht aus... 😉