Zitat von Masterslave:Es ist Einsamkeit die mir den klaren Blick nahm. Bedürftigkeit nach Liebe (Mutterliebe) im weitesten Sinne- Freundschaft und Verbundenheit. Ich habe das nur erwähnt um darzustellen wie ich auf dies Thema Weisheit kam (vielleicht eröffne ich irgendwann ein eigenes Thema zu der Affäre)- warum ich das Bedürfnis ...
Es bleibt aber dabei, dass Weisheit nicht das Gegenteil von Verbitterung ist...
Auch mal negative Episoden und Gefühle zu haben, zeigt einem doch auch, dass man ein fühlender Mensch ist.
Verlust tut halt weh. Wenn ich keinen Verlust spüren will, darf ich mir nicht mal einen Hund oder eine Katze zulegen, weil ich die wahrscheinlich überleben werde und deren Tod Trauer verursacht.
Warum macht der Mensch das trotzdem? Weil die positiven Gefühle, die einem das Tier in seinem Leben gibt, überwiegen, wie zB keine Einsamkeit.
Wenn Du keine Verlustängste willst, musst Du Dich von allem entsagen (buddhistischer Ansatz).
Wenn Du nichts besitzt und niemanden liebst, kannst Du nichts verlieren.
Aber was wäre das dann noch für ein Leben?