A
A_little_girl
Gast
Hallo!
Ich lese in diesem Forum sehr gerne mit und konnte auch schon aus anderen Geschichten ein paar hilfreiche Tipps mitnehmen. Heute möchte ich euch selbst mal meine Geschichte so kurz wie möglich erzählen und hoffe auf ein paar weitere Tipps.
Ich bin vor etwa 7 Jahren zum Studieren in eine andere Stadt gezogen, war aber am Wochenende immer zu Hause. Zu diesem Zeitpunkt hat es angefangen, dass ich depressive Phasen hatte, nicht alleine sein konnte, ... Ich habe es immer auf etwas anderes geschoben - z.B. "ich fühle mich im Studentenheim einfach nicht wohl" und bin umgezogen. Natürlich hat es das Problem nie ganz beseitigt.
Vor etwas mehr als 3 Jahren, bin ich zurück in meinen Heimatstadt gezogen und habe meinen (jetzt Ex-) Freund kennengelernt. Wir sind auch schnell zusammengekommen und lange war alles super. Aber meine depressiven Phasen kamen zurück und haben die Beziehung sehr belastet - ich habe mich von ihm abhängig gemacht und er hat alles für mich getan und sich dabei selbst oft vergessen, also nicht so sehr auf seine Bedürfnisse geachtet.
Er hat sich in den letzten 3 Jahren 2x von mir getrennt, kam dann aber immer wieder zurück, weil er dann merkte, dass er mich liebt und es "nur" an unseren Problemen lag (er selber hat natürlich auch seine Probleme mit Studium/Job, ...).
Ende letzten Jahres hat er sich jetzt wieder von mir getrennt und hat nun eine neue Freundin.
Wir haben immer noch Kontakt. Er möchte, dass wir Freunde werden können (er ist auch mit anderen Ex-Freundinnen gut befreundet) und außerdem macht er sich wahnsinnige Sorgen um mich und möchte für mich da sein. Ich schaffe es nicht, den Kontakt abzubrechen, habe wirklich schlimme Phasen seit ich das mit seiner neuen Freundin weiß. Ich habe es wirklich versucht, den Kontakt abzubrechen, aber wie gesagt, ich schaffe es nicht. Ich gehe auch zur Therapie und dort wurde mir auch gesagt, dass ich das akzeptieren soll und wenn ich so weit bin, werde ich es schaffen. Und ich weiß auch, dass es so sein wird.
Aber ich weiß nicht, was ich machen soll bis es besser wird. Ich arbeite gerade sehr viel und unternehme viel, weil immer wenn ich zu Hause bin, falle ich in ein Loch. Einerseits natürlich wegen der Trennung, andererseits aber wegen meinem Problem mit den Depressionen und dem Allein-Sein.
Ich weiß ich habe sehr wenig Selbstwertgefühl, was diese Angst vor dem Allein-Sein auslöst und was auch dazu führt, dass ich es nicht schaffe, mich nicht mehr bei ihm zu melden.
Ein Teil in mir hofft immer noch, dass wir irgendwann unsere Probleme überwinden können und dann wieder zusammen sein können. Er sagt auch, dass es sein kann, dass unser Problem war, dass wir uns zum falschen Zeitpunkt kennengelernt haben...
Meine Therapeutin sagt, dass ich es akzeptieren muss, dass es diesen Teil gibt, der immer noch kämpft. Aber ich bin so hin und her gerissen zwischen dieser Hoffnung und dem Gedanken "du musst ihn vergessen". Aber je mehr ich mir selber sage, dass ich ihn vergessen muss, desto weniger funktioniert es.
Ich habe es einfach noch immer nicht akzeptiert, dass wir getrennt sind. In meinem Kopf ist immer der Gedanke, dass wir JETZT getrennt sind und in ein paar Monaten können wir wieder zusammenkommen. Als es ist wirklich so, dass ich zwar weiß, wie es wirklich ist, dass ich es aber wirklich nicht wahrhaben kann. Also es fühlt sich einfach nicht real an.
Ich bin gerade dabei, mir ein eigenes Lebe aufzubauen (Studienabschluss, eigene Wohnung, ...). Ich habe einen tollen Job, viele Freunde, bin aber trotzdem einfach immer unglücklich - wie gesagt auch schon vor der Beziehung.
Hatte jemand von euch auch Probleme mit Depressionen bereits vor der Trennung? Und wie seid ihr nach der Trennung damit umgegangen?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mit euren Geschichten weiterhelfen würdet!
Liebe Grüße,
A.
Ich lese in diesem Forum sehr gerne mit und konnte auch schon aus anderen Geschichten ein paar hilfreiche Tipps mitnehmen. Heute möchte ich euch selbst mal meine Geschichte so kurz wie möglich erzählen und hoffe auf ein paar weitere Tipps.
Ich bin vor etwa 7 Jahren zum Studieren in eine andere Stadt gezogen, war aber am Wochenende immer zu Hause. Zu diesem Zeitpunkt hat es angefangen, dass ich depressive Phasen hatte, nicht alleine sein konnte, ... Ich habe es immer auf etwas anderes geschoben - z.B. "ich fühle mich im Studentenheim einfach nicht wohl" und bin umgezogen. Natürlich hat es das Problem nie ganz beseitigt.
Vor etwas mehr als 3 Jahren, bin ich zurück in meinen Heimatstadt gezogen und habe meinen (jetzt Ex-) Freund kennengelernt. Wir sind auch schnell zusammengekommen und lange war alles super. Aber meine depressiven Phasen kamen zurück und haben die Beziehung sehr belastet - ich habe mich von ihm abhängig gemacht und er hat alles für mich getan und sich dabei selbst oft vergessen, also nicht so sehr auf seine Bedürfnisse geachtet.
Er hat sich in den letzten 3 Jahren 2x von mir getrennt, kam dann aber immer wieder zurück, weil er dann merkte, dass er mich liebt und es "nur" an unseren Problemen lag (er selber hat natürlich auch seine Probleme mit Studium/Job, ...).
Ende letzten Jahres hat er sich jetzt wieder von mir getrennt und hat nun eine neue Freundin.
Wir haben immer noch Kontakt. Er möchte, dass wir Freunde werden können (er ist auch mit anderen Ex-Freundinnen gut befreundet) und außerdem macht er sich wahnsinnige Sorgen um mich und möchte für mich da sein. Ich schaffe es nicht, den Kontakt abzubrechen, habe wirklich schlimme Phasen seit ich das mit seiner neuen Freundin weiß. Ich habe es wirklich versucht, den Kontakt abzubrechen, aber wie gesagt, ich schaffe es nicht. Ich gehe auch zur Therapie und dort wurde mir auch gesagt, dass ich das akzeptieren soll und wenn ich so weit bin, werde ich es schaffen. Und ich weiß auch, dass es so sein wird.
Aber ich weiß nicht, was ich machen soll bis es besser wird. Ich arbeite gerade sehr viel und unternehme viel, weil immer wenn ich zu Hause bin, falle ich in ein Loch. Einerseits natürlich wegen der Trennung, andererseits aber wegen meinem Problem mit den Depressionen und dem Allein-Sein.
Ich weiß ich habe sehr wenig Selbstwertgefühl, was diese Angst vor dem Allein-Sein auslöst und was auch dazu führt, dass ich es nicht schaffe, mich nicht mehr bei ihm zu melden.
Ein Teil in mir hofft immer noch, dass wir irgendwann unsere Probleme überwinden können und dann wieder zusammen sein können. Er sagt auch, dass es sein kann, dass unser Problem war, dass wir uns zum falschen Zeitpunkt kennengelernt haben...
Meine Therapeutin sagt, dass ich es akzeptieren muss, dass es diesen Teil gibt, der immer noch kämpft. Aber ich bin so hin und her gerissen zwischen dieser Hoffnung und dem Gedanken "du musst ihn vergessen". Aber je mehr ich mir selber sage, dass ich ihn vergessen muss, desto weniger funktioniert es.
Ich habe es einfach noch immer nicht akzeptiert, dass wir getrennt sind. In meinem Kopf ist immer der Gedanke, dass wir JETZT getrennt sind und in ein paar Monaten können wir wieder zusammenkommen. Als es ist wirklich so, dass ich zwar weiß, wie es wirklich ist, dass ich es aber wirklich nicht wahrhaben kann. Also es fühlt sich einfach nicht real an.
Ich bin gerade dabei, mir ein eigenes Lebe aufzubauen (Studienabschluss, eigene Wohnung, ...). Ich habe einen tollen Job, viele Freunde, bin aber trotzdem einfach immer unglücklich - wie gesagt auch schon vor der Beziehung.
Hatte jemand von euch auch Probleme mit Depressionen bereits vor der Trennung? Und wie seid ihr nach der Trennung damit umgegangen?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mit euren Geschichten weiterhelfen würdet!
Liebe Grüße,
A.