Zitat von Renama: So unterschiedlich ist das.
Ich brauche diese Außendarstellung nicht so sehr.
Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden.
Um diese Form der Aussendarstellung geht es mir gar nicht.
Nicht um Café bei den Eltern usw.
Mir geht es wie meistens um Gefühle.
Zu einem anderen Menschen stehen bedeutet nicht nur auch im Leben sich zu zeigen.
Zueinander stehen wurzelt viel viel tiefer, ist man sich dessen bewußt erkennt man manches mehr.
Ich kenne Paare, die harmonieren nach aussen wirklich gut. Nichts fällt eigentlich auf. Aber ich weiß um das Unglück der Frau.
Ich hab dies schon früh im Vorfeld an und in den Augen gesehen. Es gibt eben Menschen, deren Wahrnehmung ist dezent erhöht.
Zu seinen Gefühlen zu stehen, zu seinem Mensch, da steckt viel mehr dahinter als der Kaffeeklatsch bei den Schwiegermutter.
Hast Du mal beobachtet, wieviel Menschen hier im Forum ihre Geschichte wirklich erzählen, wirklich über ihre Gefühle sprechen oder die Gefühle anderer?
Wie wenig über Verzeihen gesprochen wird? Über Selbstkritik?
Zu dem Mensch zu stehen, den man vorgibt dann zu lieben, lieben zu wollen bedeutet meinem Verständnis nach auch Verantwortung für seine Gefühle Taten und Handlungen zu übernehmen.
Und was ja gar nicht gut ankommt hier: Auch Verantwortung dafür zu übernehmen was die eigenen Gefühle und Taten, Verhaltensweisen mit dem anderen machen.
Somit hat man auch Verantwortung für den/die andere Person.
Dies bedeutet für mich auch zum anderen zu stehen.
Wieviel Menschen werden im Regen stehen gelassen?
Mal ausprobieren ob was geht...
Zuneigung und Gefühle heucheln, das schlimmste Beispiel.
Aber dann eben auch seine Gefühle stark kontrollieren, keinerlei Risiko eingehen, egal was der/die andere fühlt, zulässt und erwartet. Eben keine Verantwortung übernehmen müssen.
Es gibt eben Menschen die stecken sowas einfach weg.
Aber eben Menschen wie ich die werden verletzt, spüren sie daß sie im Prinzip verleugnet werden. Einem dann Zuneigung, Zärtlichkeiten und Nähe so vorkommen, als wäre man nur eine Probierpackung.
So in dieser Welt des Denken und fühlens verankere ich eben, zu einer Frau zu stehen.
Was ich tat, gänzlich und vor der Welt. Vielleicht nicht um ihr zu beweisen daß ich sie liebe, es ernst meine... sondern um klarzustellen, was sie mir wert ist. Ich mich nicht davor scheue, der verliebte Kasper zu sein.
War aber leider zuviel des Guten, wie ich whynot60 derzeit versuche zu vermitteln.
Aber natürlich bin ich zu ihr gestanden mir ist dies wohl aufgrund Defiziten durch die Kindheit wichtig.
Und wenn ihr zwei dann trotz Partner im Bett wart, es dabei belasst, finden wir Dich eventuell früher oder später in den Affärenthreads.
Denn dies wäre dann Euer aktueller Weg, der dann mit grosser Liebe zwar beweint werden kann, aber die Umsetzung, die Tat lässt alles bei der Affäre.
Weil keiner bereit ist zu seinen Gefühlen zu stehen die Verantwortung wie oben beschrieben zu übernehmen.
Diesen Weg kannst Du in den Affärenthreads bestens verfolgen.
Ja, auch ich hab es nicht geschafft, aus meinen Gefühlen etwas zu machen.
Aber weil ich nichts wusste, und von anderer Seite überrollt wurde. Aber eben dann auch die Verantwortung nicht übernommen, vielmehr erst dann als das Chaos und der seelische Absturz unaufhaltsam wütete.
Kompliziert.
Vielleicht erwähne ich es darum so ausführlich, was es für Bedeutung haben kann für Menschen, daß man zu ihnen steht, ihnen vielleicht Sicherheit gibt.
Nur ein Denkanstoß.
Ich ging lieber in die Wüste, bin lieber gegangen als sie zu benutzen, weiter zu verunsichern.
Aber ich weiß nicht ob sie doch leidet, oder ich die Gleichgültigkeit in absoluter Form zugeteilt bekam.
Zitat von Finkenart: Bleibe bei dir, differenziere, wäge ab und lass es nicht zu, wenn dich jemand in Untiefen ziehen möchte, nur um miterleben zu können, wie du untergehst.
Je mehr schwülstige Worte sprudeln, umso wachsamer sei.
Natürlich, dies ist daß, was im Forum, You Tube millionenfach publiziert wird.
Und viele Menschen nutzen dies, leben dies.
Aber ich persönlich bin an anderen Menschen interessiert, gibt es auch hier.
Dies finde ich interessanter, als Internet und Ratgeberdogmen.
Zitat von whynot60: Liebe z. B., um die es hier ja zumeist geht: warum nicht darin versinken ohne Wenn und Aber? Wozu alle diese Fallschirme und Sicherheitsnetze? Was ist dann noch wahr an der Liebe?
Dazu habe ich meine Theorie, sowie die praktische Erfahrung vermittelt.
Eben das Ergebnis.
Denn wo ist meine wirklich grosse Liebe?
Wo bin ich?
Trotz meiner Offenbarung, meinem Weg in vollem Umfang "ja" zu sagen, auch eben auch ohne Selbstschutz, ohne Rücksicht auf Verletzungen die drohen?
Und: Will die grosse Liebe dies überhaupt so in dieser Form?
Ja, ich hielt auch wie Du romantische Reden, Philosophien usw.
Aber damit setzt man den anderen Mensch unter Druck durch Erwartungen, Forderungen... und man kann durchaus feststellen: Um was geht es uns: Um unser eigenes Ego, unsere Vorstellungen und Erwartungen durchzuboxen?
Oder gibt es einen Mensch, der Gefühle in uns auslöst? So, daß man dsbzgl in bisher unbekannte Ebenen gerät?
Wenn Du dann feststellst, Deine große Liebe in echt verloren zu haben, vergehen Dir diese Spinnereien ganz schnell. Und Du siehst, wenn Du es zulässt den wahren Grund für den tiefen Schmerz. Lernst. Und weißt irgendwann wohin Du gehörst und warum. Du fängst vielleicht bei null an.
Ausserdem: Die meisten Literaten, Lyriker usw waren psychisch krank.
Und dies Prinzip funktioniert doch heute noch.
Ein Mensch mit Liebeskummer schreibt, spricht denkt und handelt traurig und tief.
Zitat von whynot60: Das ist für mich eine Selbstreduktion auf das minimalistische Niveau.
Warum immer so Glaubenssätze?
Ich halte mal entgegen: Hätte ich auf meine grosse Liebe gehört, angenommen und begriffen was ihr "Minimalismus" bedeutet und zum Sinn hat, könnte es durchaus sein, daß sie heute meinen Nachnamen tragen würde.
Zitat von Hola15: Die Lebenswirklichkeiten sahen doch ganz anders aus.
Und aus Frauensicht würde ich da mal gar nichts verklären. Die konnten halt nur nicht weg.
😘Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Es ist auch einfach hart zu erkennen, daß einem dieser starke und tiefe Schmerz, dieses tiefe Vermissen und all die Sehnsucht durch den Umstand von seiner grossen Liebe nicht geliebt zu werden nicht zusteht.
Es ist das eigene Ego, daß einem diese Schmerzen zufügt.
Irgendwie so.