Zitat von Dennis1982: Wer hat mehr zu kämpfen – der/die, der verlassen wurde, oder der/die, der die Trennung initiiert hat?
Derjenige der verlassen wird, da er die Beziehung nicht beenden möchte.
Meine persönliche Erfahrung.
Ist man erst einmal zu dem Entschluss gekommen, sich zu trennen, ist die Trennung eine Befreiung.
Natürlich gibt es auch Momente wo man darüber nachdenkt wirklich das Richtige getan zu haben oder hängt in dem schönen Erinnerungen, aber das Gefühl der Befreiung und des Aufbruchs überwiegt.
Als getrennter steht man auf der anderen Seite und denkt erst einmal, den Scherbenhaufen nicht mehr beseitigen zu können, versteht es nicht, hat Fragen, die einem aber nie so erschöpfend beantwortet werden, wie man es wünscht.
Sucht Gründe und versucht eigentlich Anteile herauszuarbeiten.
Diese Phase der Verarbeitung ist sehr wichtig um abzuschließen.
Doch einige schaffen es aus dieser Phase nicht heraus, wollen die Vergangenheit nicht loslassen.
Ich schreibe absichtlich wollen und nicht können, wollen deshalb, weil sie glauben! , dass die Zukunft nichts vergleichbares oder sogar schöneres für sie bereithält.
Was natürlich Mumpitz ist, es ist nie vergleichbar und das ist halt mit der größte Fehler im Denken.
Gott sei Dank ist es nicht vergleichbar, ansonsten wäre das Leben auch ganz schön öde und fad, Leben bedeutet immer Abenteuer und Herausforderungen.
Wenn man sich darauf einstellen und freuen kann, ist das Leben spannend und voller schöner Momente.
Du siehst, beide können bei einer Trennung gewinnen, kommt halt immer auf die Perspektive an.