Zitat von Chrome: Dazu kommt das ich gesagt habe, dir diesen Glauben zu lassen, aber auch das kannst du nicht so stehen lassen und versuchst mir irgendwas in die Schuhe zu schieben, weil du selber gerade nicht weißt was du dazu schreiben sollst.
Achsoooo, man darf dann deine kruden Argumentationen nicht mehr beantworten. Gibt es ein Chrome-Verhaltensbuch? Schick rüber, ich lese es mir durch
Zitat von Chrome: Ich will damit nur sagen, dass es Menschen gibt die kommen ihr gesamtes Leben ohne große Ereignisse durch und dann gibt es Menschen die schon von klein auf ein Schicksalsschlag nach dem anderen verarbeiten müssen.
Das ist mir bewusst. Ich habe ja auch nichts Gegenteiliges gesagt oder?
Zitat von Chrome: Jetzt bin ich neugierig geworden. Wenn es keine Lebenserfahrung ist, was soll sie denn dann aufarbeiten?
Die Dinge die sie erlebt hat.
Und sie hat damit, so sehr es dich auch beschäftigt und du dich dagegen wehrst, mehr Leben hinter sich gebracht als Du und ich. Sie kann zum Beispiel ein Trauma erlebt haben, welches sie jetzt erst in den Auswirkungen spürt. Heißt auch, sie lebt schon länger in der Verdrängung als ein Mensch, der sich dessen mit 30 Jahren bewusst wird. Sie kommt also erst jetzt in die Reflexion. Und wenn dann jemand ankommt, der seinen Blickwinkel auf sie eindreschen will, ist das nicht nur anstrengend, sondern auch respektlos. Und kann sie unter Umständen wieder in alte Verdrängungsmechanismen bringen. Die allerdings, ist das Trauma einmal aufgedeckt, nicht mehr lange anhalten.
Schau Dir Menschen im Altenheim an. Kriegskinder schaffen es, ihr Leben lang Dinge zu verdrängen, die sie traumatisiert haben. Sobald ihre psychische Widerstandskraft nachlässt, sie an Demenz leiden, durchleben sie oft all diese Erinnerungen. Sind wieder mitten im Geschehen. Und damit haben sie ihr Leben lang keine Aufarbeitung gehabt. Sie besitzen 70 Jahre mehr Leben als ein 30-Jähriger. Und vielleicht sogar ein leichtes, gutes Leben.
Aber eben auch ein Leben voller Verdrängung.
Bitte nicht an dem Wort Trauma reiben. Die Psyche ist zu vielen Dingen in der Lage. Sie macht es auch mit kleineren Mustern.
In diesem Fall, ich lehne mich sehr weit aus dem Fenster, kann das Glaubensmuster von Wasabix ein einfacher aber sehr wirkungsvoller Satz sein: ich bin es nicht wert geliebt zu werden.
Auch hier: wenn sie 20 Jahre länger mit diesem Glaubsmuster lebt, kannst du nicht um die Ecke kommen, als Laie, und ihr sagen, was sie zu tun und zu lassen hat.
Je länger man mit etwas lebt um so mehr hat man am Ende aufzuarbeiten, weil immer etwas dazu kommt.
Chrome, ich finde dich wirklich Zucker und gebe dir auch in vielen Dingen recht. Wenn auch die Art und Weise, oft einem 16-Jährigen, klugsch.ndem Teenager ähnelt. Aber du wirst meinen Blickwinkel nicht verstehen, weil du schwer von deinem abweichen wirst. Das ist okay.
Sei aber so gut und interpretiere nichts in meine Worte, die da nicht stehen.
Zitat von Chrome: Daher ist deine These von wegen sie hätte mehr aufzuarbeiten nicht richtig und da kannst dich jetzt auf den Kopf stellen.
Doch ist sie. Und das ganz ohne mich auf den Kopf zu stellen
Ich wünsche dir einen wundervollen Tag. Ich hab jetzt was zu tun. Tüdelü