Ava1
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Zitat von 2cat:Zitat von Ava1:Aber wichtig ist, dass ich meinen Seelenfrieden finde und das kann ich nicht, wenn er in meinem Leben ist.. Ob als Freund oder Kumpel.
Liebe Ava,
ja, da hast du vollkommen Recht! DU musst deinen Seelenfrieden finden. Auch ich musste schmerzhaft erfahren dass ich meinen Ex in genau KEINER Art und Weise mehr in meinem Leben haben kann.![]()
Auch wenn es weh tut. Auch wenn ich es mir gewuenscht habe diesen fuer mich 30 Jahr lang so wichtigen Menschen nicht zu verlieren.
Den Seelenfrieden hab ich noch immer nicht gefunden. Es ist viel Druck und Spannung abgefallen, ja, aber Frieden? Nein. Das macht mich wuetend und traurig. Die ganze Situation macht mich wuetend und traurig. Aber ich habe erkennen muessen dass ich nur an mir selber arbeiten kann und nichts, aber auch gar nichts von seiner Seite mir helfen kann. Im Gegenteil. Jeder Kontakt ist ein "Loch", auch wenn er nur sagt es gehe ihm gut. Da faengt sofort mein Kopfkino an. Darum: es ist wie es ist. Setz dich mit dir auseinander, versuch Sachen zu machen die DIR guttun. Auch wenn du immer wieder ueber Steine wie Sehnsucht, Einsamkeit, Wut oder Traurigkeit stolperst... so wie wir alle.
Ach 2cat, ich verstehe dich sehr gut und danke für die netten Worte und dass du deine Gefühle mitteilst
Es ist immer irgendwie beruhigend zu wissen, dass man nicht alleine ist oder gar verrückt wird.
Ich verstehe das mit dem Kontakt sehr, sehr gut. Kommt ein "Mir geht's ganz ok" macht man sich irgendwie "Hoffnungen", geht es den Exen gut, fängt das Kopfkino an - meist völlig übertrieben mit strahlenden Gesichtern, knackigen Modelfreundinnen und Boot im Hintergrund
Ich finde diese Stimmungsschwankungen irgendwie sehr anstrengend, aber sie gehören wohl dazu. Es fällt schwer, weil man sich manchmal selbst nicht versteht.. Natürlich weiß ich, dass ich keinen haben will, der mich nicht will oder Frauen benutzt, aber das Herz und der Stolz machen oft nicht mit. Ich denke, es ist wirklich sehr wichtig, dass man viel für sich selbst tut. Festzustellen, dass man auch jemand ist ohne (diese) Beziehung. Dass man glücklich sein kann, Träume verwirklichen kann. Dass man mal nur auf die eigenen Bedürfnisse hört. Im Trennungsschmerz lernt man so oft sich selbst wieder das zu geben, das man dem Partner gegeben hat oder auch was man vermisst hat zu bekommen. Es ist nicht leicht und jeder leidet unterschiedlich lange, aber ich bin sicher, dass wir es alle schaffen - mit Geduld, reden, Zeit, Hoffnung und Selbstliebe.
Ich drück dich ganz lieb



