@Eistropfen
Es ist aber auch wirklich schwierig, sowohl für dich als auch für jemanden, der nicht weiß oder sich nicht mehr erinnert, wie es ist, in deiner Situation zu sein. Auch als Außenstehender, der Trost geben möchte, fühlt man sich irgendwann hilflos, wenn man schon alle guten Ratschläge, die einem einfallen, gesagt hat und es trotzdem einfach nicht besser wird.
Nimm es ihr nicht krumm. Wahrscheinlich weiß sie genauso wenig wie du, wodurch es besser werden könnte und wünscht sich einfach, dass du ihn endlich vergisst und wieder so unbeschwert werden kannst, wie du es mal warst.
Mit meiner Mutter hatte ich ähnliche "Kämpfe" und man darf nicht vergessen, dass es für alle, also für dich und die Menschen, die dich lieb haben, eine anstrengende, kraftraubende Situation ist, wenn auch auf unterschiedliche Art.
Dass du deine Hoffnungen und Wünsche nun endgültig begraben musst ist eine schmerzhafte Erkenntnis, die sehr weh tut. Und auch die Tatsache, dass du nun vieles ganz alleine stemmen musst, erfordert viel Kraft.
Doch versuch es auch als Startpunkt zu sehen. Du stehst vor einem leeren Feld, alles liegt brach. Doch nun kannst du versuchen, was daraus zu machen und etwas zum Wachsen zu bringen.
Mit jeder Herausforderung, die du alleine meisterst (Stichwort Auto), wirst du ein bisschen stärker, weil du merkst, dass du es doch tatsächlich auch alleine hinbekommst und ihn dafür gar nicht brauchst.
Nur Mut, du kannst das!
