Thaliyah
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Ich hatte die letzten Tage oft darüber nachgedacht mich in so einem Forum anzumelden um zu schauen wie gleichgesinnte damit umgehen und ob ich irgendwelche Tipps finden kann. Was ich gelesen habe hat mir aufjedenfall schon sehr weitergeholfen, deshalb dachte ich, dass ich einfach mal von mir erzähle.
Mein Ex Freund hat sich vor ungefähr 4 Wochen nach 4 Jahren Fernbeziehung Beziehung von mir getrennt erst über WhatsApp, danach habe ich ihn angerufen, weil ich wollte das aus seinem Mund hören. 1 Tag später bin ich sofort in die Klinik gegangen, weil ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Seit ca. 1 Woche bin ich nun wieder zuhause und es ist sehr schwierig.
Sein Grund war anfangs, dass er nicht mehr könnte aber noch Gefühle da sind. 1 Woche habe ich ungefähr versucht zu kämpfen. Habe aber schnell gemerkt, dass es keinen Sinn macht. Er war wie ein anderer Mensch nach dieser Woche. Ich wollte mich friedlich trennen und hatte auch eine Freundschaft nicht ausgeschlossen.
Er könnte nicht mehr weil ich die ganzen Jahre zuviel Druck ausgeübt hätte und meine Borderline Störung laut ihm sich nicht bessern würde.
Ich hab letztes Jahr 12 Wochen stationär DBT gemacht und JEDER in meinem Umfeld hat gesagt, dass das überhaupt nicht stimmt. Auch die DBT Psychologin und Therapeuten meinten das stimmt nicht. Ich mache aktiv Therapie, allerdings habe ich das immer in erster Linie für mich getan.
Streit entstand immer, weil er sich nicht um Dinge gekümmert hat. So z. B. Auch um das herziehen wovon seit über 2 Jahren die Rede war. Oder um den Kater, der nach 2 Jahren immer noch keinen Kratzbaum hat. Die Kommunikation zwischen uns war fast nur von meiner Seite aus. Ich musste ihm die ganzen 4 Jahre alles aus der Nase ziehen, wenn es ihm nicht gut ging oder ihn was gestört hatte. Dazu hatte er mich mehrfach belogen. Wir waren vom Charakter her sehr verschieden (ich sage was ich denke und mir ist Ehrlichkeit, Treue und Kommunikation sehr wichtig im Leben) und ich hätte die Beziehung vermutlich viel eher beenden sollen, wegen den ganzen Lügen und weil er nichts mehr dafür getan hat, dass sich die Beziehung weiter entwickelt. Mein Fehler war, dass ich vermutlich zu forsch und zu direkt war mit meinen Aussagen. Vielleicht auch zu hohe Erwartungen an ihn, aber ich konnte einfach nicht mehr. Er hat mir auch gestanden nach Ende mich 3 Jahre lang belogen zu haben hinsichtlich Canna. Konsums.
Die Psychologin hat die letzten 3 Wochen zugehört und kam zu dem Schluss, dass es definitiv besser so ist für mich und sie meinte das Druck ausüben sei definitiv nicht mein Problemverhalten. Sondern eher, dass ich mich krampfhaft fest beiße und dann nicht aufhören kann zu kämpfen. Anderes Problemverhalten ist noch Dissoziationen und flüchten aus unaushaltbaren Situationen (das mache ich zur Zeit wieder, versuche immer bei Freunden zu sein. ). Selbstverletzendes Verhalten hab ich schon seit über einem Jahr nicht mehr und ich arbeite permanent an meiner Psyche und anderen Erkrankungen. . Er hat das nie gesehen meine Fortschritte. Das hat mich auch immer sehr verletzt. Er hat mich also nur noch auf meine Borderline Störung reduziert. Nicht mehr als den Menschen gesehen der ich bin. Das ich immer Kämpfe für die, die ich liebe. Auch für ihn die ganzen Jahre so unglaublich viel.
Vor einer Woche war der letzte Kontakt, der damit begang, dass er mich aufeinmal ziemlich provoziert hatte (es geht momentan noch um unsere Sachen) und es dann in einen regelrechten Krieg überging. Seine Beleidigungen waren sehr heftig und unter die Gürtellinie. So zum Beispiel, dass ich es verdient habe, dass mich vergangene Typen vor ihm so verarscht haben und den Psychoterror oder er hätte jahrelang gek. um mich und meine Visage zu ertragen. Kann euch gerne die SMS mal zeigen bei WhatsApp ist er schon länger blockiert.
Er hat bereits auch eine neue. Ist okay soll er machen. Ich soll jetzt seine Sachen zuerst schicken und erst dann würde ich meine bekommen. Meine Betreuer haben schon zugesagt den Rest zu regeln, weil er mich so beleidigt dauernd. Er hatte auch immer wieder meine Schwester kontaktiert für Smalltalk, auch nach den Beleidigungen.
Nun. Das ist aber leider noch nicht alles mit meinem Gefühlschaos. Als ich in der Klinik war hatte ich mit jemandem gut verstanden. Irgendwann kamen Annäherungen von ihm aus Richtung ankuscheln. Am letzten Samstag hatte ich ihn dann besucht und es kamen wieder Annäherungen, kuscheln, küsse auf die Stirn, Hände. Mehr aber zum Glück nicht . Ich blieb über Nacht. Ich hab das genossen irgendwie. Sonntag hatte ich per what's app gefragt was das für ihn ist und er meinte er kann sich nichts vorstellen, dass es von ihm nur freundschaftlich ist. Ich hatte mich dann verabschiedet und alles gute gewünscht und gemeint, dass mich verletzt hat und ich keinen Kontakt mehr möchte. Nummer usw. gelöscht Gestern kam dann noch eine Nachricht. Er sei nunmal so aus Höflichkeit und Hilfsbereitschaft und mochte mich freundschaftlich sehr. Fühle mich nun total ausgenutzt. . Und noch mehr durcheinander als vorher schon. Hatte dazu nur geschrieben, dass mir das noch mehr geschadet hat usw. Und dann abends wieder gelöscht.
Fühle mich total allein vorallem zuhause. Ich vermisse meinen Ex so an sich nicht, aber die Gewohnheiten. Das abends telefonieren. Jemand alles erzählen zu können, das Lachen. So zu sein wie man ist. Unbefangenheit. Es fühlt sich so schlimm an momentan, hab sehr düstere Gedanken. Das mit den Sachen ist nach wie vor nicht geklärt. Ich würde gerne neue Menschen kennenlernen, aber ich weiß nicht wie. Fühle mich einsam. Meine beste Freundin meinte ich soll mich bei Dating Portalen anmelden, aber das wäre überhaupt nicht richtig. Am 14.8 hab ich ein Vorgespräch für eine ambulante Verhaltenstherapie. Mache also definitiv weiter und habe beschlossen, dass die Worte von meinem Ex nicht stimmen, denn ich bin immer bereit an mir zu arbeiten.
Habt ihr Tipps wie man neue Freunde kennenlernen kann? Oder was man machen kann zum ablenken. Darf nur nicht viel kosten. Beziehe nur Vollwaisen Rente. Danke fürs Lesen!