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RoteRose999
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Hallo liebes Forum,
ich brauche ein bisschen Hilfe um zu verstehen, was mit mir passiert ist in dieser ehemaligen Beziehung.
Mein Ex und ich sind mittlerweile schon ca. 1 Jahr getrennt, haben gegenwärtig keinen Kontakt, er hat aufgrund von Depressionen und mangelnder Gefühle die Beziehung beendet. Ich war konform mit der Entscheidung obwohl ich noch viele Gefühle hatte.
Sind beide Mitte / Ende 20.
Wir hatten eine Fernbeziehung über 4 Jahre und hatten eine extrem schöne Beziehung für 3 Jahre, das letzte Jahr war der Horror.
Wir waren aber auch beste Freunde, nicht nur Partner.
Mit dem Beziehungsende bin ich an sich konform, meine Gefühle sind kompliziert für ihn, ich will ihn nicht als Partner zurück, kann aber auch nicht sagen, dass ich ihn nicht liebe.
Jedenfalls geht es mir eigentlich gerade gut im Leben und ich möchte nichts mehr von ihm aber irgendwie lässt mich die ganze Geschichte auch nicht los.
Ich versuche es kurz zu machen.
Mein Ex-Freund ist psychisch gesehen nicht ohne.
Das habe ich von Anfang an gewusst aber war so "lieb" und "nett", was er auch wirklich war aber ich glaube er ist im Endeffekt kaputter, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Könnt ihr mir helfen zu identifizieren, was er mit mir getrieben hat? Ich leide nämlich noch immer an den Nachwirkungen der Beziehung leider. nämlich kaputtes Selbstbewusstsein und ausgesaugte Energie. Ich möchte verstehen, was mit mir passiert ist.
Ich weiß ein Narzisst ist er glaub ich nicht, obwohl er narzisstische Züge aufweist. ich bin mir aber nicht ganz sicher.
Am Anfang war er Hals über Kopf in mich verliebt, aber extrem, er hat mich gefeiert, verehrt, ich war seine Muse und er hat das wirklich so gefühlt, also gespielt war das nicht.
Ich glaube, er war selbst überwältigt von den ganzen Gefühlen, die er für mich hatte.
Er hat sich zu einem "besseren" Menschen für mich entwickelt, wie die Mehrheit seiner Freunde zu mir gesagt hat.
Er hat sich besser ernährt z.B., mehr Sport getrieben etc., hat sein Aussehen verbessert.
Ich habe ihn zu nix gedrängt aber er hat einfach viel von meinen Ideen und Anregungen angenommen.
Er war immer für mich da und wirklich SEHR lieb und unglaublich verständnisvoll in dieser Zeit, habe mich noch nie so verstanden und geliebt und VEREHRT gefühlt bis. ja bis. zur nächsten Phase.
Ich habe gar nicht richtig gemerkt, geblendet von seiner Liebe, dass er angefangen hat mich zu manipulieren, wie ich aussehen soll.
Zum Beispiel liebe ich es, meine Haare blond zu färben, er hat nie direkt gesagt, "ich mag braun lieber, hör auf sie dir zu färben" aber man hat genau gemerkt, dass, wenn ich meine Haare braun gefärbt habe, es ihm besser gepasst hat und immer Anspielungen in die Richtung gemacht.
Einmal kam ich vom Friseur und hatte eine brünette Tönung und darauf kam "Gott sei Dank bist du nicht blond!" usw und sofort.
Also direkt kam da nie was aber so indirekt wusste ich genau, auf was er steht und habe mich davon auch lenken lassen.
Er liebt Nasenringe bei Frauen und ich hatte schon ein Piercing aber einen Stecker doch natürlich dachte ich, ach ich kann auch einen Ring tragen.
Hat mir dann doch nicht mehr gefallen und ich habe es ganz rausgenommen, da kam dann natürlich irgendwann "Warum hast du eigentlich kein Piercing mehr?" immer in solch vorwurfsvollen Tönen.
Da er mich gleichzeitig aber auch einfach VERGÖTTERT hat, ist mir das ganze nicht so extrem aufgefallen.
Ein extremeres Beispiel ist ein Hobby.
Er hat ein Hobby, dass er sehr liebt, sagen wir mal Kalligraphie.
Und er brachte mir Kalligraphie bei (in echt war es natürlich etwas anderes) und ich wollte es auch lernen und es machte mir Spaß. Dann irgendwann habe ich so ein bisschen das Interesse verloren und er war dann quasi enttäuscht und hat es mir so verkauft, dass er sich einfach gewünscht hat, ich würde weitermachen, weil ich so talentiert wäre. Ich empfand mich aber gar nicht SO talentiert und man merkte, wie er das richtig blöd fand. nicht nur enttäuscht, es ist so schwer zu erklären. So als wäre ich der Attraktivität plötzlich gesunken.
Das war mit mehreren Hobbies so. Wir haben uns viel beigebracht und gezeigt gegenseitig, was sehr schön war aber wenn er etwas, dass ich mochte, nicht mehr machen wollte, war das okay für mich.
Bei ihm musste ich mich immer irgenwie "rechtfertigen".
Genauso war das mit der Kleidung. Es kam oft Kritik, wenn ich mal etwas ausserhalb des Stils anhatte, den er bevorzugt.
Einen Stil, den ich gerne trage aber ich bin eine vielschichtige Frau und trage auch einfach manchmal andere Dinge.
Des Weiteren beichtete er mir irgendwann, dass er Depressionen hätte und dann begann die dritte Phase.
Er distanzierte sich, er war zwar in Therapie aber hatte irgendwie ein gestörtes Verhältnis zu seinen Therapeuten, er war streitsühtig, motzig.
Ich versuchte zu verstehen, zu helfen war aber mit meiner Geduld auch oft am Ende und wurde dann patzig, so begann die Abwärtsspirale, die zum Ende der Beziehung führte.
Was mir weiterhin im Kopf bleibt ist, dass er mir eine Weile versuchte einzureden, dass ich auch Depressionen hätte. So sehr, dass ich mehrere Gespräche mit dem Therapeuten meiner Arbeit hatte, der mir damals versicherte, dass ich keine Depressionen hatte. Aber mein Ex war so überzeugt davon, dass ich ihm das geglaubt habe.
Was mich weiterhin verletzte war, dass er auch paranoid ist / war.
Er unterstellte mir Sachen, zum Beispiel, dass ich ihn von seiner Familie fern halten will (Was gar nicht stimmt, ich war diejenige, die gern dort hin gegangen ist, er mochte das nicht, er hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern und den Beweis habe ich jetzt, denn er geht so gut wie gar nicht mehr zu seinen Eltern, seit wir getrennt sind.) und er nicht weiß, ob ich ihn manipuliere. Er sagte zwar auch, dass ihm das weh tut, dass er so denkt aber ich war hilflos in dem Moment.
Daraufhin vertraute ich mir selbst nicht mehr und hinterfragte mich.
Die letzten 6 Monate meckerte er immer mehr an mir herum, wenn ich ausserhalb seiner Toleranzgrenze gehandelt habe, mich angezogen habe etc.
Er fiel dauernd in die Opferrolle. konnte keine Kritik mehr vertragen.
Kurz vor Schluss bemängelte er mein Aussehen, aber nicht direkt sondern mit Fragen wie "Wann machst du eigentlich endlich wieder mehr Sport?" oder "Wieso trägst du die und die Schuhe nicht mehr?"
Die letzten 6 Monate der Beziehung waren eine Katastrophe. Ich war ausgelaugt und ausgezehrt, fühlte mich aber irgendwie verantwortlich und wollte ihm helfen mit seinen Depressionen.
Ich antwortete darauf nicht rechtfertigend sondern sagte, dass es nun mal einfach so wäre momentan und ob er das ernst meinte.
Wir hatten dann einen großen Krach, einen Tag später kam er wieder zu mir und machte Schluss aufgrund mangelnder Gefühle und dass er diese schwere Depression hat.
Momentan ist er mit einer neuen Frau zusammen.
die einen Nasenring hat, braune Haare und den Kleidungsstil, den er mag.
Sie baggerte schon vor dem Schluss machen an ihm herum aber er versicherte mir, er wolle nichts von ihr.
Beim Schluss machen fragte ich ihn dann noch, ob es nicht doch vielleicht diese Frau sei. Er sagte nein, er habe Depressionen er fühle nichts für niemanden.
Er ist nicht gleich nach der Trennung mit ihr zusammen gekommen aber sie waren wohl ein paar Monate so etwas wie "beste Freunde" vor der Beziehung, so wie wir. Wir haben uns lange Zeit gelassen, bis wir zusammen kamen.
Mit ihm war es in den letzten 6 Monaten der Beziehung wirklich so, als habe er einen Charakterwechsel vollzogen.
Und nun zieht er das gleiche Muster irgendwie schon wieder ab.
Deswegen lässt mich die Trennung noch nicht so ganz los, da ich irgendwie alles noch nicht so ganz verstehe.
Ich glaube nicht, dass mein Ex fähig ist, jemanden aufrichtig zu lieben. Ich glaube, er denkt das, aber ich glaube, er projiziert nur ein Bild in eine Person hinein, die er gerne wäre.
Manchmal dachte ich, er sucht sein weibliches Pendant.
Er lacht auch am meisten über seine Witze und über sich selbst und findet seine Sachen ziemlich cool und toll.
Ich war bestimmt nicht perfekt will ich dazu sagen. Und ich bin nicht schuldlos. Aber ich habe ihn immer geliebt. mit all seinen Fehlern und für das was er ist. Klar habe ich auch mal genörgelt und am Ende auch mehr, weil ich ihn irgendwie auch gespiegelt hab.
Und ich hatte schon immer ein angeschlagenes Selbstbewusstsein und das war natürlich irgendwie total doof mich auf ihn einzulassen.
Nach ein paar A. löchern vor meinem Ex wollte ich unbedingt nicht mehr an eines geraten. und mein Ex war so lieb und so aufmerksam und so anders und überschüttete mich mit Liebe, das hatte ich noch nie erlebt.
Im Endeffekt fühle ich mich aber wie ein Opfer. Er hat mir am Ende auch nur noch vorgeworfen, dass ich nicht für ihn da wäre, mich für nichts interessiere was ihn anbelangt, ihm nicht helfe. ich konnte quasi gar nichts recht machen und iwann habe ich mich auch einfach nicht mehr interessiert. Er hat quasi jede Bemühung in mir wirkungsvoll abgetötet.
Er kannte eigentlich meine Art und Weise, wie ich etwas zu schätzen weiß und auf einmal war nichts mehr von mir gut genug.
Ich hätte ihm am liebsten die Eier kraulen sollen den ganzen Tag und die Füße küssen, so kam mir das vor.
Als er ging. brauche euch nicht sagen, dass meine Energie und mein Selbstbewusstsein so gut wie nicht existent waren.
Jetzt, ca. 1 Jahr später fange ich endlich langsam mich wieder in meine alte Form zurückzufinden.
An eine neue Beziehung ist nicht zu denken während er umhergeht und wie es mir scheint, das gleiche Programm von vorne abspult?
Eure Meinungen dazu freuen mich tatsächlich sehr.
ich brauche ein bisschen Hilfe um zu verstehen, was mit mir passiert ist in dieser ehemaligen Beziehung.
Mein Ex und ich sind mittlerweile schon ca. 1 Jahr getrennt, haben gegenwärtig keinen Kontakt, er hat aufgrund von Depressionen und mangelnder Gefühle die Beziehung beendet. Ich war konform mit der Entscheidung obwohl ich noch viele Gefühle hatte.
Sind beide Mitte / Ende 20.
Wir hatten eine Fernbeziehung über 4 Jahre und hatten eine extrem schöne Beziehung für 3 Jahre, das letzte Jahr war der Horror.
Wir waren aber auch beste Freunde, nicht nur Partner.
Mit dem Beziehungsende bin ich an sich konform, meine Gefühle sind kompliziert für ihn, ich will ihn nicht als Partner zurück, kann aber auch nicht sagen, dass ich ihn nicht liebe.
Jedenfalls geht es mir eigentlich gerade gut im Leben und ich möchte nichts mehr von ihm aber irgendwie lässt mich die ganze Geschichte auch nicht los.
Ich versuche es kurz zu machen.
Mein Ex-Freund ist psychisch gesehen nicht ohne.
Das habe ich von Anfang an gewusst aber war so "lieb" und "nett", was er auch wirklich war aber ich glaube er ist im Endeffekt kaputter, als ich es mir jemals vorgestellt habe.
Könnt ihr mir helfen zu identifizieren, was er mit mir getrieben hat? Ich leide nämlich noch immer an den Nachwirkungen der Beziehung leider. nämlich kaputtes Selbstbewusstsein und ausgesaugte Energie. Ich möchte verstehen, was mit mir passiert ist.
Ich weiß ein Narzisst ist er glaub ich nicht, obwohl er narzisstische Züge aufweist. ich bin mir aber nicht ganz sicher.
Am Anfang war er Hals über Kopf in mich verliebt, aber extrem, er hat mich gefeiert, verehrt, ich war seine Muse und er hat das wirklich so gefühlt, also gespielt war das nicht.
Ich glaube, er war selbst überwältigt von den ganzen Gefühlen, die er für mich hatte.
Er hat sich zu einem "besseren" Menschen für mich entwickelt, wie die Mehrheit seiner Freunde zu mir gesagt hat.
Er hat sich besser ernährt z.B., mehr Sport getrieben etc., hat sein Aussehen verbessert.
Ich habe ihn zu nix gedrängt aber er hat einfach viel von meinen Ideen und Anregungen angenommen.
Er war immer für mich da und wirklich SEHR lieb und unglaublich verständnisvoll in dieser Zeit, habe mich noch nie so verstanden und geliebt und VEREHRT gefühlt bis. ja bis. zur nächsten Phase.
Ich habe gar nicht richtig gemerkt, geblendet von seiner Liebe, dass er angefangen hat mich zu manipulieren, wie ich aussehen soll.
Zum Beispiel liebe ich es, meine Haare blond zu färben, er hat nie direkt gesagt, "ich mag braun lieber, hör auf sie dir zu färben" aber man hat genau gemerkt, dass, wenn ich meine Haare braun gefärbt habe, es ihm besser gepasst hat und immer Anspielungen in die Richtung gemacht.
Einmal kam ich vom Friseur und hatte eine brünette Tönung und darauf kam "Gott sei Dank bist du nicht blond!" usw und sofort.
Also direkt kam da nie was aber so indirekt wusste ich genau, auf was er steht und habe mich davon auch lenken lassen.
Er liebt Nasenringe bei Frauen und ich hatte schon ein Piercing aber einen Stecker doch natürlich dachte ich, ach ich kann auch einen Ring tragen.
Hat mir dann doch nicht mehr gefallen und ich habe es ganz rausgenommen, da kam dann natürlich irgendwann "Warum hast du eigentlich kein Piercing mehr?" immer in solch vorwurfsvollen Tönen.
Da er mich gleichzeitig aber auch einfach VERGÖTTERT hat, ist mir das ganze nicht so extrem aufgefallen.
Ein extremeres Beispiel ist ein Hobby.
Er hat ein Hobby, dass er sehr liebt, sagen wir mal Kalligraphie.
Und er brachte mir Kalligraphie bei (in echt war es natürlich etwas anderes) und ich wollte es auch lernen und es machte mir Spaß. Dann irgendwann habe ich so ein bisschen das Interesse verloren und er war dann quasi enttäuscht und hat es mir so verkauft, dass er sich einfach gewünscht hat, ich würde weitermachen, weil ich so talentiert wäre. Ich empfand mich aber gar nicht SO talentiert und man merkte, wie er das richtig blöd fand. nicht nur enttäuscht, es ist so schwer zu erklären. So als wäre ich der Attraktivität plötzlich gesunken.
Das war mit mehreren Hobbies so. Wir haben uns viel beigebracht und gezeigt gegenseitig, was sehr schön war aber wenn er etwas, dass ich mochte, nicht mehr machen wollte, war das okay für mich.
Bei ihm musste ich mich immer irgenwie "rechtfertigen".
Genauso war das mit der Kleidung. Es kam oft Kritik, wenn ich mal etwas ausserhalb des Stils anhatte, den er bevorzugt.
Einen Stil, den ich gerne trage aber ich bin eine vielschichtige Frau und trage auch einfach manchmal andere Dinge.
Des Weiteren beichtete er mir irgendwann, dass er Depressionen hätte und dann begann die dritte Phase.
Er distanzierte sich, er war zwar in Therapie aber hatte irgendwie ein gestörtes Verhältnis zu seinen Therapeuten, er war streitsühtig, motzig.
Ich versuchte zu verstehen, zu helfen war aber mit meiner Geduld auch oft am Ende und wurde dann patzig, so begann die Abwärtsspirale, die zum Ende der Beziehung führte.
Was mir weiterhin im Kopf bleibt ist, dass er mir eine Weile versuchte einzureden, dass ich auch Depressionen hätte. So sehr, dass ich mehrere Gespräche mit dem Therapeuten meiner Arbeit hatte, der mir damals versicherte, dass ich keine Depressionen hatte. Aber mein Ex war so überzeugt davon, dass ich ihm das geglaubt habe.
Was mich weiterhin verletzte war, dass er auch paranoid ist / war.
Er unterstellte mir Sachen, zum Beispiel, dass ich ihn von seiner Familie fern halten will (Was gar nicht stimmt, ich war diejenige, die gern dort hin gegangen ist, er mochte das nicht, er hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern und den Beweis habe ich jetzt, denn er geht so gut wie gar nicht mehr zu seinen Eltern, seit wir getrennt sind.) und er nicht weiß, ob ich ihn manipuliere. Er sagte zwar auch, dass ihm das weh tut, dass er so denkt aber ich war hilflos in dem Moment.
Daraufhin vertraute ich mir selbst nicht mehr und hinterfragte mich.
Die letzten 6 Monate meckerte er immer mehr an mir herum, wenn ich ausserhalb seiner Toleranzgrenze gehandelt habe, mich angezogen habe etc.
Er fiel dauernd in die Opferrolle. konnte keine Kritik mehr vertragen.
Kurz vor Schluss bemängelte er mein Aussehen, aber nicht direkt sondern mit Fragen wie "Wann machst du eigentlich endlich wieder mehr Sport?" oder "Wieso trägst du die und die Schuhe nicht mehr?"
Die letzten 6 Monate der Beziehung waren eine Katastrophe. Ich war ausgelaugt und ausgezehrt, fühlte mich aber irgendwie verantwortlich und wollte ihm helfen mit seinen Depressionen.
Ich antwortete darauf nicht rechtfertigend sondern sagte, dass es nun mal einfach so wäre momentan und ob er das ernst meinte.
Wir hatten dann einen großen Krach, einen Tag später kam er wieder zu mir und machte Schluss aufgrund mangelnder Gefühle und dass er diese schwere Depression hat.
Momentan ist er mit einer neuen Frau zusammen.
die einen Nasenring hat, braune Haare und den Kleidungsstil, den er mag.
Sie baggerte schon vor dem Schluss machen an ihm herum aber er versicherte mir, er wolle nichts von ihr.
Beim Schluss machen fragte ich ihn dann noch, ob es nicht doch vielleicht diese Frau sei. Er sagte nein, er habe Depressionen er fühle nichts für niemanden.
Er ist nicht gleich nach der Trennung mit ihr zusammen gekommen aber sie waren wohl ein paar Monate so etwas wie "beste Freunde" vor der Beziehung, so wie wir. Wir haben uns lange Zeit gelassen, bis wir zusammen kamen.
Mit ihm war es in den letzten 6 Monaten der Beziehung wirklich so, als habe er einen Charakterwechsel vollzogen.
Und nun zieht er das gleiche Muster irgendwie schon wieder ab.
Deswegen lässt mich die Trennung noch nicht so ganz los, da ich irgendwie alles noch nicht so ganz verstehe.
Ich glaube nicht, dass mein Ex fähig ist, jemanden aufrichtig zu lieben. Ich glaube, er denkt das, aber ich glaube, er projiziert nur ein Bild in eine Person hinein, die er gerne wäre.
Manchmal dachte ich, er sucht sein weibliches Pendant.
Er lacht auch am meisten über seine Witze und über sich selbst und findet seine Sachen ziemlich cool und toll.
Ich war bestimmt nicht perfekt will ich dazu sagen. Und ich bin nicht schuldlos. Aber ich habe ihn immer geliebt. mit all seinen Fehlern und für das was er ist. Klar habe ich auch mal genörgelt und am Ende auch mehr, weil ich ihn irgendwie auch gespiegelt hab.
Und ich hatte schon immer ein angeschlagenes Selbstbewusstsein und das war natürlich irgendwie total doof mich auf ihn einzulassen.
Nach ein paar A. löchern vor meinem Ex wollte ich unbedingt nicht mehr an eines geraten. und mein Ex war so lieb und so aufmerksam und so anders und überschüttete mich mit Liebe, das hatte ich noch nie erlebt.
Im Endeffekt fühle ich mich aber wie ein Opfer. Er hat mir am Ende auch nur noch vorgeworfen, dass ich nicht für ihn da wäre, mich für nichts interessiere was ihn anbelangt, ihm nicht helfe. ich konnte quasi gar nichts recht machen und iwann habe ich mich auch einfach nicht mehr interessiert. Er hat quasi jede Bemühung in mir wirkungsvoll abgetötet.
Er kannte eigentlich meine Art und Weise, wie ich etwas zu schätzen weiß und auf einmal war nichts mehr von mir gut genug.
Ich hätte ihm am liebsten die Eier kraulen sollen den ganzen Tag und die Füße küssen, so kam mir das vor.
Als er ging. brauche euch nicht sagen, dass meine Energie und mein Selbstbewusstsein so gut wie nicht existent waren.
Jetzt, ca. 1 Jahr später fange ich endlich langsam mich wieder in meine alte Form zurückzufinden.
An eine neue Beziehung ist nicht zu denken während er umhergeht und wie es mir scheint, das gleiche Programm von vorne abspult?
Eure Meinungen dazu freuen mich tatsächlich sehr.