Ehemaliger User
Gast
Nach der Trennung von meinem Freund im letzten Jahr lernte ich zur Jarheswende einen Mann kennen, der mitte letzten jahres von seiner langjährigen freundin (fast 20 jahre) verlassen wurde.
Seit Mitte februar sind wir un zusammen, für mich ist er der mann, der mich glücklich macht, sozusagen der topf für meinen Deckel. Ihm erging es ebenfalls so. Es war wirklich bemerkenswert, zur selben zeit dieselbe gefühlsentwicklung durchzumachen. Gleichzeitig kann jeder von uns beiden seinen Freundes-/Bekanntenkreis pflegen, weil wir uns nur an den Wochenenden und ab und an mal unter der woche sehen, denn es liegen ca. 120 km zwischen uns.
Nun, getrübt wird dieses glück dadurch, dass er seine beziehung noch nicht verarbeitet hat, er angst hat, verletzt zu werden und wohl auch seine Vergangenheit" vermißt. Zudem ist er im Momemt mit seiner beruflichen Situation unzufrieden und will am liebsten nach Süddeutschland ziehen. So wirkt er auf mich - und diesen einndruck bestätigt er auch - als hätte er mehrere gänge zurückgeschaltet.
Ich habe den Eindruck, dass er momentan innerlich total zerrissen ist und nicht weiß was er tun soll. Offenbar fehlt ihm der Mut, "ja" zu einer neuen Beziehung zu sagen. Aber, übe ich nicht zuviel Druck auf ihn aus, wenn ich ihm zu erkennen gebe, das mich dieser Zustand quält und mich unglücklich macht?
Was kann ich tun, wie kann ich ihm helfen? Mein Kopf sagt mir, dass ich mich zurückziehen sollte weil er letzten endes dieses dilemma für sich lösen muß. Mein herz sagt mir, dass es mir das herz zerreißt, ihm für wochen nicht zu sehen.
wie sind eure ansichten hierzu?