Margerite
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Zitat von silos:Ja ich will da ja raus. Und zumindest nacheinander setz ich einen Punkt nach dem anderen um. Meine Träume z.b. lassen sich aber nicht bewusst steuern. Die aufkommenden Gefühle dadurch dann auch eher schlecht
Das ist so, Träume lassen sich nicht steuern, egal ob es nun realitätsferne Wunschträume, mit denen man sich in glücklichere Zeiten zurückträumt oder Albträume sind. Damit muss man dann halt leben, denn gegen die Kräfte des Unterbewusstseins kommt man nicht an. Das geht seine eigenen Wege. Man muss aber auch nichts hinein geheimnissen. Dann nimmt man es halt so hin, wie man träumt.
Angenommen, Du hast geträumt, ihr geht zusammen über eine Blumenwiese, die Sonne scheint, Ihr versteht Euch blendend, alles ist schön und dann bäääähhhm, wachst Du auf und die Realität überfährt Dich wie ein Bagger. Diese Diskrepanz ist natürlich schwer auszuhalten, aber was willst Du machen?
Mit Selbstdisziplin und dem Vorsatz, sich nicht den ganzen Tag runterziehen zu lassen, kann man schon ein wenig gegensteuern. Die Träume bleiben vielleicht, aber Dein Umgang damit kann sich ändern. Unterschätze auch nicht die Kraft Deiner Gedanken. Wenn Du dann wieder todtraurig im Bett liegst, nicht aufstehen magst und Dich selbst bedauerst, ziehst Du Dich selbst runter. Wenn Du aber gegenteilige Gedanken hast, so wirken die auch auf Deine Befindlichkeit.
Und irgendwann muss es dann auch mal gut sein. Es bleibt nichts wie es war. Also werden diese Träume irgendwann auch vergehen und es kommen andere Zeiten, in denen Dein Fokus nicht mehr auf diesem einem Erlebnis liegt. Es ist normalerweise kein Trauma, das Du den Rest des Lebens mit Dir rumschleppst. Trennungen, unglückliche Lieben gehören zum Leben dazu. Das will keiner, aber keiner kommt ungeschoren davon.