Charly_
Gast
Meine letzte Beziehung bestand aus einer gemeinsamen Wohnung, schönen Urlauben, leidenschaftlichem Sex aber auch aus ständigen Streitigkeiten, bis hin zu Handgreiflichkeiten und krankhafter Eifersucht.
Nach zwei Jahren hat er den Schlussstrich gezogen, der sich wie ein Messerstich mitten in mein Herz angefühlt hat. Ich habe ihn viel zu sehr geliebt. Mein ganzes Umfeld (Familie, Freunde) haben die Trennung hingegen begrüßt, da sie ihn wegen ein paar Vorkommnissen (bei denen er mich vor versammelter Mannschaft beleidigt hatte) nicht mehr ausstehen konnten.
Er tat mir nie gut, hat mich ständig erniedrigt, provoziert und dann ignoriert, versucht mir Dinge zu verbieten. Alles musste so funktionieren, wie er es haben wollte ansonsten wurde ich ignoriert.
Trotz alledem, habe ich mich nach der Trennung, als es mir wieder deutlich besser ging, wieder auf ihn eingelassen. Er hat um die Beziehung gekämpft wie ein Löwe und gibt mir dennoch für alle Probleme die Schuld. Einsicht, Besserung oder Kompromisse in weiter Ferne. Der gleiche Horror beginnt von vorne.
Ich bin eigentlich ein Mensch, der seine Meinung stark vertreten kann, laut, extrovertiert und gebildet ist. Und dennoch scheine ich mich, insbesondere von ihm, stark beeinflussen und manipulieren zu lassen.
Wer hat schon Mal ähnliches erlebt?
Wie komme ich von ihm los und warum tue ich mir das überhaupt an?
Liebe Grüße
Charly