L
Lemming
Gast
Hallo zusammen, Ich (m, 41) bin selten ratlos, aber in diesem Fall würde ich gerne einmal die Meinung Außenstehender hören. Ich habe vor 2 Monaten eine wirklich tolle Frau kennengelernt und haben es langsam angehen lassen um sich kennenzulernen. Bis auf küssen lief während der Folgedates nichts-was allerdings auch nicht schlimm war, da wir uns ja kennenlernen wollten. Als es zum ersten körperlichen Kontakt kam, war sie am nächsten morgen sehr verändert, was mir natürlich nicht verborgen blieb. Am Abend habe ich sie kontaktiert und nachgefragt, was denn los sei. Sie sagte mir, dass sie sich selber ärgert, dass wir im Bett gelandet sind, weil sie nichts ein Eindruck hinterlassen wollte, dass sie schnell zu haben sei. Sie befürchtete, dass wir uns deshalb nicht mehr wiedersehen. Dieses haben wir in einen Gespräch geklärt und trafen uns weiterhin. Es folgten viele schöne Nächte und Tage, indem wir sehr intensiv miteinander umgegangen sind. Sie teilte mir beispielsweise oft mit, dass Sie sich auf mich freue, sie mich vermisst, dass es schön ist, dass ihr Bett nach mir riecht. Ansonsten verstanden wir uns auf allen weiteren Ebenen.
Nun war sie ein Wochenende mit ihren alten Freunden auf einer Skihütte und der Kontakt während dieser Zeit war recht spärlich, da ich ihr ja den Spaß dort nicht durch schreiben kaputt machen wollte. Als sie wieder da war, bat sie um ein Gespräch am Folgetag, indem die mir mitteilte, dass sie Angst vor Verantwortung und emotionaler Bindung habe und sie deswegen keine Beziehung führen könne. Ich war aufgrund der aprupten Trennung wie vor den Kopf gestoßen.
Obwohl ich weiß, dass man(n) sich ab diesem Zeitpunkt rar machen sollte, habe ich am übernächsten Tag ihr einen Brief samt Buch über Beziehungsängste in den Briefkasten geworfen. Der Brief ist sehr objektiv verfasst und verzichtet komplett auf Liebesbekundungen, Bettelein, Rückkehrwünsche, Gefühlsduseleien oder Vorwürfe.
Persönlicher Kontakt bestand seit dem Trennungstag nicht mehr, da ich sofort die KS eingeleitet habe.
Tags darauf erhielt ich abends folgende Nachricht:
"Vielen Dank für das Buch und den lieben Brief! Eine Sache, die ich gleich klarstellen möchte: weder du noch die gemeinsamen letzten Wochen mit dir sind mir egal. Aber ich hatte plötzlich das Gefühl, dass es mit uns auf lange Sicht nicht funktionieren kann. Ich weiß nicht, ob das jetzt aus realen Gründen oder aus selbstgemachte Gehirngespinsten entstanden ist, kann ich dir leider nicht sagen. Aber vielleicht hilft mir da die Lektüre weiter. Ich kann dir nicht versprechen, dass sich etwas ändert, aber ich kann dir zumindest versprechen, dass ich mir deinen Brief zu herzen genommen habe und es ernsthaft versuchen werde. "
Das ist jetzt 3 Tage her. Die Trennung somit 6. Bislang habe ich auf die Nachricht nicht reagiert und auch sonst habe ich mich rar gemacht. War es ein Fehler, nicht zu antworten und gar nicht zu reagieren? Ich würde ihr ja eigentlich gerne mitteilen, dass ich mich freue, dass sie sich mit dem Thema nochmal ernsthaft auseinandersetzen möchte und dass ich mich nur ruhig verhalte, um sie mit meiner Präsenz nicht bei ihren Gedanken zu beeinflussen, damit sie in Ruhe das Thema aufarbeiten kann.
Aber was ist den nun der beste Weg?
Grüße und danke fürs lesen.
Lemming
Nun war sie ein Wochenende mit ihren alten Freunden auf einer Skihütte und der Kontakt während dieser Zeit war recht spärlich, da ich ihr ja den Spaß dort nicht durch schreiben kaputt machen wollte. Als sie wieder da war, bat sie um ein Gespräch am Folgetag, indem die mir mitteilte, dass sie Angst vor Verantwortung und emotionaler Bindung habe und sie deswegen keine Beziehung führen könne. Ich war aufgrund der aprupten Trennung wie vor den Kopf gestoßen.
Obwohl ich weiß, dass man(n) sich ab diesem Zeitpunkt rar machen sollte, habe ich am übernächsten Tag ihr einen Brief samt Buch über Beziehungsängste in den Briefkasten geworfen. Der Brief ist sehr objektiv verfasst und verzichtet komplett auf Liebesbekundungen, Bettelein, Rückkehrwünsche, Gefühlsduseleien oder Vorwürfe.
Persönlicher Kontakt bestand seit dem Trennungstag nicht mehr, da ich sofort die KS eingeleitet habe.
Tags darauf erhielt ich abends folgende Nachricht:
"Vielen Dank für das Buch und den lieben Brief! Eine Sache, die ich gleich klarstellen möchte: weder du noch die gemeinsamen letzten Wochen mit dir sind mir egal. Aber ich hatte plötzlich das Gefühl, dass es mit uns auf lange Sicht nicht funktionieren kann. Ich weiß nicht, ob das jetzt aus realen Gründen oder aus selbstgemachte Gehirngespinsten entstanden ist, kann ich dir leider nicht sagen. Aber vielleicht hilft mir da die Lektüre weiter. Ich kann dir nicht versprechen, dass sich etwas ändert, aber ich kann dir zumindest versprechen, dass ich mir deinen Brief zu herzen genommen habe und es ernsthaft versuchen werde. "
Das ist jetzt 3 Tage her. Die Trennung somit 6. Bislang habe ich auf die Nachricht nicht reagiert und auch sonst habe ich mich rar gemacht. War es ein Fehler, nicht zu antworten und gar nicht zu reagieren? Ich würde ihr ja eigentlich gerne mitteilen, dass ich mich freue, dass sie sich mit dem Thema nochmal ernsthaft auseinandersetzen möchte und dass ich mich nur ruhig verhalte, um sie mit meiner Präsenz nicht bei ihren Gedanken zu beeinflussen, damit sie in Ruhe das Thema aufarbeiten kann.
Aber was ist den nun der beste Weg?
Grüße und danke fürs lesen.
Lemming