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Wie zieht man den Schlußstrich?

Bääääm


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Hallo...vielleicht hört es sich jetzt komisch an, aber wie zieht man für sich den Schlußstrich?

Er hat es beendet und für sich auch alles gesagt...und trotzdem hab ich diese 1000 Gedanken und kann michdamit schlecht abfinden. Weil es leider schon oft war und wir doch immer wieder "weiter gemacht" haben.

Ich bekomme immer gesagt,du musst das Kapitel abhaken, zieh den Schlußstrich....aber wie?

Ich mag nicht mehr in diesem Kreislauf gefangen sein....

Danke für eure Tipps im voraus

13.03.2015 18:30 • #1


traurig 456788


Ich weiß es auch nicht...
Die Wahrheit ist, dass es wahrscheinlich sehr lange dauern wird, bis das Leiden ein Ende hat.
Ich versuche auch, einen Schlussstrich zu ziehen, aber es gelingt nicht, dauernd dieses Kreisen im Kopf, ob das wirklich im Moment alles so richtig ist......

Ich glaube, sobald man wieder Kontakt hat, wird alles auf Anfang gesetzt.

LGe

13.03.2015 19:21 • #2


traurig 456788


die Wahrheit ist wahrscheinlich auch, was in diesem Forum schon oft gesagt wurde:
Wenn er Dich wirklich lieben würde, hätte er Dich nicht gehen lassen!

13.03.2015 19:24 • #3


Bääääm


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Mmh...ich weiß auch nicht warum man manchmal so "blöd" ist und sich so schwer tut.

Aber einfach den Schlußstrich ziehen...einfach sein lassen alles.

13.03.2015 20:31 • #4


traurig 456788


Aber wenn man alles durchdacht hat und alles versucht hat und die Gegenseite spielt nicht zu 100% mit, dann muss man aus Selbstschutz einen Schlussstrich ziehen!
Dann muss man nach vorne schauen, sich ablenken etc.
Wahre Liebe geht grade Wege!

13.03.2015 20:40 • #5


Bääääm


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Bei uns war immer alles "anders" und gerade das fand ich so schön.

EInfach lassen? Kein Kontakt,versuchen nicht mehr darüber nach zudenken?

DAS ist ja das Problem

13.03.2015 21:06 • #6


blauerHimmel


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Solange du dir wünscht, daß alles wieder so sein wird wie es mal war
solange du dich in Träumen verlierst
solange du in der Vergangenheit festhängst

Solange wirst du nicht in die Zukunft gehen können.

Versuch dir das mal bildlich vorzustellen.
Du läufst vorwärts, zögerlich, bleibst stehen und schaust zurück. Gehst wieder ein kleines Stück vorwärts, bleibst stehen, vielleicht gehst du dann einen Schritt wieder zurück.
Gehst weiter, hast aber die ganze Zeit den Kopf nach hinten gerichtet, schaust zurück zu Dingen, die vergangen sind.

Stell dir dieses Bild vor und frage dich selbst: Wie kann ich in dieser Haltung abschließen und in die Zukunft gehen?
Zwangsläufig wirst du stolpern, immer wieder hinfallen. Zwangsläufig siehst du nicht, was Positives vor dir liegt. Zwangsläufig werden deine Schritte in die Zukunft zögerlich und unsicher sein.

VOR dir liegt deine Zukunft, dahin solltest du deinen Fokus legen. Was willst du sein? Wo willst du hin? Wie soll das aussehen? Und wie kommst du dahin?
Das sind Gedanken, die dich weiterbringen.
Lenke deine Gedanken und deine Blickrichtung in die Zukunft.

13.03.2015 21:32 • x 6 #7


Bääääm


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@blauerHimmel
...einfach machen,einfach nach vorne schauen und weiter machen....das hat mich sehr zum nachdenken angeregt und muss das gerade sacken lassen. Vielen Dank

13.03.2015 21:53 • #8


kuttelehmann

kuttelehmann


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@blauerhimmel: leichter gesagt als getan ! ich denke das ich ein selbstständiger mensch bin und auch bis jetzt alles auf die reihe bekommen habe und auch auf die reihe bekommen werde ! jedoch eine trennung ist immer eine ausnahmesituation und wenn man diesen partner noch geliebt hat und das schluß aus heiteren himmel kam, ist es doppelt hart und dann kann man auch mal ein paarmal zurück schauen !

06.12.2015 20:39 • #9


luckyhappy


Blauer Himmel,

Du hast Recht, den Focus in die Zukunft legen ...

Mich hatte die Trennung sehr geschmerzt, neben dem Schmerz habe ich mein Leben geführt und von Monat zu Monat wurde der Trennungsschmerz leichter, ich hatte auch Heulzeiten 'festgelegt', beim Autofahren, oder abends mal.

Was mir auch geholfen hat, ich habe alles weg, was mich zu sehr an ihn erinnerte.

Leider dauert es seine Zeit ...

07.12.2015 17:18 • #10


Jesus

Jesus


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man muß sich immer weider den gedanken an die freude die die unabhängigkeit bringt in den kopf rufen.

12.12.2015 00:09 • x 1 #11


Chris65


Zitat von traurig 456788:
Ich weiß es auch nicht...
Die Wahrheit ist, dass es wahrscheinlich sehr lange dauern wird, bis das Leiden ein Ende hat.
Ich versuche auch, einen Schlussstrich zu ziehen, aber es gelingt nicht, dauernd dieses Kreisen im Kopf, ob das wirklich im Moment alles so richtig ist......

Ich glaube, sobald man wieder Kontakt hat, wird alles auf Anfang gesetzt.

LGe


Und genau so ist es- dumm wenn der( die) Andere im selben Haus lebt- das macht die Sache ganz schwierig!

02.07.2016 16:13 • #12


Sabine 49


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Dann ist das sehr schwierig.

Irgendwas bei dir passiert?

02.07.2016 16:33 • #13


jane-alone


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Zitat:
und dann kann man auch mal ein paarmal zurück schauen !


ich glaube sogar, dass das sehr wichtig ist, dass man sich die zeit zum trauern nimmt. zurückblicken ist wichtig. reflektion ist wichtig. alle schmerzvolle erfahrungen haben ein gutes: man kann daraus lernen. das passiert aber nur, wenn man sich mit dem was war auseinandersetzt und sich nicht notorisch versucht abzulenken. schmerz will gefühlt werden .. stell ihn dir wie ein kleines kind vor, um das du dich jetzt kümmern kannst. klingt seltsam, nicht? es hilft aber einen guten abschluss damit zu finden.

09.09.2016 20:38 • x 2 #14


qlbkenny

qlbkenny


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@jane-alone
Das hast du gut erklärt. Ich denke auch das man den Schmerz zulassen soll und ihn nicht verdrängen sollte.

09.09.2016 22:43 • x 1 #15




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