Aquaria47
Gast
Natürlich habe ich die kostenlose n Ratgeber dazu gelesen.
Dabei musste ich für mich feststellen, dass ein bestimmtes Verhalten von mir: immer fand ich etwa s zum kritisieren und zwar weil? Ich selber sehr bedürftig bin. D.h. emotional muss ich lernen, mich selber aufzufüllen. Dafür gibt es Profis, die helfen, Verhaltensänderung en zu erlernen.
Was mich bei den Ratgebern jedoch stört, dass Männer so dargestellt werden, als wären sie noch in ihrer Steinzeit Höhle. Frau müsste eigentlich latent sich verbiegen, um ihrem Objekt der Begierde begehrlich zu erscheinen.
Gerade aus unserer langjährige n Beziehung kann ich mitnehmen. Am Anfang stand die Bewunderung. Dann hat er sich fallen lassen und mich in die Muttirolle geschoben. Als ich nach und nach mit dieser Rolle nicht mehr klar kam, wurde ich nörgeliger, anhänglicher, fordender. Natürlich begann da sein innerer Rückzug und er begann sein Heil im Aussen zu suchen.Damit begann die Spirale.
Die Frage, die ich mir stelle: wenn Männer wirklich so gestrickt sind, will man damit zusammen leben? Reicht da nicht blosses Treffen, man hat Spass und freut sich.
Die Ratgeber klingen so, als wäre Mann ständig auf Bewunderung aus, damit er fühl en kann.Wo bleibt die Fähigkeit Kritik, schwere Zeiten, emotionale Tiefs auszuhalten?
Als Frau muss ich gestehen: manches Verhalten werde ich ändern. Mann hätte a er auch mal selber den Mund aufmachen können. Aber Rückholspiele?
Stehe diesen Ratgebern doch äußerst verwirrt gegenüber.
Ich denke nicht, dass alle Männer uns in die Muttirolle schieben möchten. Das wäre als Erklärung wohl zu einfach. Als Frauen haben wir auch dieses " Umsorgen-Gen" in uns und übernehmen solche Dinge ohne groß drüber nachzudenken. Aber soll man deshalb immer alleine bleiben? Ich für mich möcht das auch nicht. Aber wie kann man es verhindern, dass man in der Rolle landet? Das Wort " Bedürfnisse" kommt da ins Spiel. Wir verlieren oft in der Partnerschaft den Blick auf unsere eigenen Bedürfnisse und das macht auf Dauer sehr unzufrieden. Besser wäre es seine Bedürfnisse wichtig zu nehmen und auch sich dafür Zeit zu nehmen. Ich weiß, dass ist nicht immer einfach..