mrfreeman
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In diesem Beitrag geht es mir konkret um zwischenmenschliche Beziehungen, Gefühle, Sex, etc.
Inzwischen habe ich schon die ein oder andere Beziehung hinter mir, sehr viel Mist erlebt, sehr viel Schönes erlebt. Zwar sehe ich in der Bilanz sowohl die guten Zeiten, als auch die gewonnene Erfahrung, jedoch ist das Ergebnis, der Zustand, wie immer das/der selbe: Ich bin alleine.
Nun stehe ich an einer Weggabelung in meinem Leben, zweifle an meiner Ideologie, möchte lernen um das Ergebnis zu ändern. Ich frage mich, ob es in einer Welt wie dieser wirklich Sinn macht, jedem nur das beste zu wollen, auch wenn man dadurch selbst auf vieles verzichtet.
Beispiel: Eine Frau zeigt ernsthaftes Interesse an mir. Ich finde sie hübsch, könnte mir zwar keine Beziehung mit ihr vorstellen, jedoch etwas anderes.
Bisher bin ich stehts ehrlich und versuche keine Hoffnungen zu wecken.
Versteht mich nicht falsch, meine Frage lautet nicht, ob es in Ordnung ist andere Menschen zu verletzen.
Doch gibt es nicht auch dabei Grenzen? Möchte ich im späten Alter wirklich zu mir sagen "Du hast zwar wenig erlebt, aber gut dass du immer schön vorsichtig und ehrlich warst."
Doch wie wäre es mit "Du hattest viele schöne Momente, auch wenn du nicht jeden Menschen hast glücklich machen können."
Schadet es vielleicht doch nicht etwas egoistischer (als bisher) durchs Leben zu gehen?
Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will. Wie denkt ihr darüber?
