Ehemaliger User
Gast
bevor ich meine Geschichte hier darstellen wollte, habe ich erstmal ein paar andere Beiträge gelesen. Es ist schockierend zu erfahren, wie viele Menschen nach wirklich langen Beziehungen einfach verlassen, oder besser gesagt im Stich gelassen werden. Trotz gemeinsamer Kinder, einem Haus und vieler gemeinsamer Jahre. Ich denke mir gerade, dass man da ja ein vielfaches meines eigenen Schmerzes ertragen muß. Stelle ich mich vielleicht nur an?
Meine Geschichte dauerte etwas mehr als zwei Jahre und ist gemessen an ihrer Dauer voller Komplexität. Zu komplex um es hier in ein paar Zeilen darzustellen. Letztendlich habe ich dem ganzen ein Ende gemacht, obwohl diese Frau die Liebe meines Lebens ist. Die Vernunft erforderte das unbedingt, das Herz aber schreit vor Schmerz.
Es war nicht meine erste Beziehung und im Vergleich mit den vergangenen Trennungen ist das der blanke Horror. Mich quält immerwährend die Frage, wie lange das noch dauert, bis die Schmerzen aufhören. Verschwinden sie überhaupt? Ich winde mich wie unter einer Krankheit, die nicht behandelt werden kann. Sie kontrolliert und bestimmt meinen Tag. Und ich wünsche mir so sehr, dass ich eines Tages sagen kann, dass es nicht mehr wehtut, wenn ich an sie denke. Noch mehr wünsche ich mir, dass alles wieder so wird, wie es einmal war. Das ist wohl hirnrissig... Ich will eigentlich nur wissen: Wie lange dauert diese Tortour? Hat das schonmal jemand überstanden?