Sonna
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Am Anfang war ich ganz klar und standhaft. Es hatte ja seinen Grund zu gehen, hatte Magenschmerzen, Herzrasen, Tinnitus, Schlaflosigkeit etc. Nach seinem Wutanfall und der Aufforderung „Ich solle mit meinem Hund verschwinden“, habe ich es endlich geschafft.
Zur Zeit habe ich jedoch ganz üble Gefühle, Gedanken und Zustände bzgl. „ich will nach Hause“, „so schlimm war’s auch nicht“…
Alles dreht sich hin und her in meinem Kopf, manchmal denke ich verrückt zu werden. Dort spielt eben die Musik, die Kinder sind dort zu Hause und ich als Mutter bin außen vor und bekomme kaum etwas mit. Melden tun sie sich leider auch nicht wirklich, im Gegenteil, ich bin die Böse und „wollte ja gehen“.
Das schmerzt mich so !
Ich denke dann manchmal an die schönen Zeiten mit ihm aber erinnere mich auch an die Beleidigungen, Respektlosigkeiten, Demütigungen, Schreiereien …und wie es mir ging. Er ist auch 19 Jhre älter als ich, so dass auf eine Änderung wohl kaum gehofft werden kann, zumal er ja auch völlig uneinsichtig ist.
Wenn ich allerdings mir vorstelle alleine zu wohnen und Scheidung etc. dann dreht sich auch mein Kopf und ich habe Angst all das nicht zu schaffen.
Ja, ich lenke mich auch ab, treffe Freunde, Gassi mit dem Hund, gehe arbeiten etc.
trotzdem wanke ich 5 Minuten hin und dann 5 Minuten wieder her.
Es ist anstrengend, kostet Kraft und bringt mich bald zur Verzweiflung.
HILFE: Kennt ihr das ?
Was soll ich noch tun ?