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jaccy
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Mir ist heute ganz klar geworden, dass es in den letzten 15 Jahren mein größtes Ziel war eine stabile Beziehung aufzubauen und ich jedesmal daran gescheitert bin, da ich überhaupt kein Fundament dafür besitze. Ich habe weder einen großen Freundeskreis, noch große Interessen oder Dinge, für die ich mich begeistern kann. Auch mein Selbstwertgefühl war nie besonders groß. Ich habe immer gedacht mit einer Beziehung kommt das ganze Glück von alleine und ich bin endlich im Leben und in der Gesellschaft angekommen. Das hat immer für 2-3 Jahre gehalten, ich habe mich glücklich und angenommen gefühlt und dann kam jedesmal der große Crash (zuletzt vor 3 Tagen). Ich konnte mir und kann mir nicht vorstellen, dass man alleine ein erfülltes Leben leben kann. Dennoch wusste ich bei jeder neuen Beziehung im Unterbewusstsein, dass es nicht richtig ist, aber habe mich von dem kurzen Hochgefühl blenden lassen, wie eine Dro., der man den Stoff vor die Nase hält und sie jedesmal wieder zugreift. Trotzdem hat sich keine der Beziehung 100% angefühlt.
Ich habe mich dazu immer für eine besonders reflektierte Person gehalten und muss mir eingestehen, dass ich in der Hinsicht so viel falsch gemacht habe. Jetzt kann man sagen "besser spät als nie", was aber nur bedingt über die verschenkte Zeit hinwegtröstet.
Ich hab großen Respekt vor dem Weg, der vor mir liegt, aber die Chance aus diesem Kreislauf auszubrechen, zaubert mir ein kleines Lächeln ins Gesicht!
Danke an dieses tolle Forum und eure Offenheit
Ich habe mich dazu immer für eine besonders reflektierte Person gehalten und muss mir eingestehen, dass ich in der Hinsicht so viel falsch gemacht habe. Jetzt kann man sagen "besser spät als nie", was aber nur bedingt über die verschenkte Zeit hinwegtröstet.
Ich hab großen Respekt vor dem Weg, der vor mir liegt, aber die Chance aus diesem Kreislauf auszubrechen, zaubert mir ein kleines Lächeln ins Gesicht!
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