Schellegretl
Gast
Ich denke ich brauche nicht zu erwähnen das ich verzweifelt bin, sonst würde ich hier ja nicht schreiben
Mein Freund und ich sind seit 2 Jahren zusammen und davon leben wir seit 1.25 Jahren räumlich zusammen.
Er ist nicht der Papa meines Kindes aber hat es mit 2.75 Jahren kennen gelernt und die Paparolle angenommen/übernommen. Auch der kleine liebt ihn sehr.
Nun ist es so, das wir recht schnell wussten das wie noch Nachwuchs wollen der aich nicht lange auf sich warten ließ
Aktuell bin ich in der SSW37.
Ich habe meinen Partner ganz anders kennen und lieben gelernt als er jetzt ist. Er war super sensibel, aufmerksam, liebevoll, fürsorglich und einfach toll.
Es fing sich alles an zu ändern mit meiner Schwangerschaft. Wir sind deswegen umgezogen in ein Haus eine Ortschaft weiter damit beide Kids Zimmer haben und Garten ect.
Er hat sich über die Schwangerschaftsnachricht rießig gefreut mit Tränen und allen drum herum.
Die ersten Wochen hatte ich sehr mit Übelkeit und hormonschwankungen zu kämpfen. Er wurde immer genervter irgendwie . . .
Mittlerweile ist es so, das wir seit Monaten fast jede Woche streiten und ich schon oft mit dem Trennunggedanken gespielt und gedroht habe
Nicht falsch verstehn: er hilft im Haushalt, geht arbeiten und wenn ich ihn um was bitte macht er es meistens auch.
Leider erfüllt er nicht so ganz meine Erwartungen (Babybauch eincremen, allgemeines Interesse, Nestbautrieb) alles was auf der emotionalen Ebene statt findet.
Er wusste das er mehr Gehalt fordern muss, was er bis heute noch nicht geschafft hat
Jetzt ist es zwar so, dass es sich gebessert hat aber ich merke das er oft absichtlich Streit anfängt um Zeit für sich alleine zu haben und sein hobby/sucht: Handy Tablet!
Er spielt ausnahmslos jeden Tag!
Heute zb 4 Stunden nach der Arbeit!
Er hat sich gerade mal 2 Minuten Zeit genommen um mir die Beine einzucremen
Für den kleinen nimmst er sich auch weniger Zeit uns Motz sehr viel herum an uns beiden!
Er meckert rum sobald ich was zusammen machen will, er meckert wegen fast allen. was mir auf den Keks geht.
Hab schon oft das Gespräch gesucht, liebevoll, hab versucht Grenzen zu setzen. das hilft allerdings alles nur kurzfristig
Hilfe. in 3 - 4 Wochen wird unsere Tochter geboren und ich möchte mich nur auf sie konzentrieren und genug Kraft haben für Sie . . .
Ich fühl mich so verdammt alleine und einsam