F
fladiv
Mitglied
- Beiträge:
- 6
- Themen:
- 1
- Mitglied seit:
Ich möchte es mal direkt formulieren. Ich habe eine Frau kennen gelernt. Leider wohnen wir nicht im gleichen Ort, Absprachen sind also Pflicht.
Wir haben beide relativ zeitlich intenstive Hobbys, sind in Vereinen aktiv. Ich bin geringfügig flexibler, da ich andere Arbeitszeiten habe als sie, muss also meistens dann mich nach ihr richten.
Leider habe ich recht schnell schon festgestellt, dass ich wohl (ihrer Ansicht nach) nicht in ihren Freundeskreis zu passen scheine. Anfangs habe ich ihr immer mal wieder das Angebot gemacht, sie zu Freunden oder auch Geburtstagen mit zu nehmen, sie ging entweder nicht direkt darauf ein, was ich dann als "nein" gewertet habe oder sie hatte selbst was anderes vor. Ich wurde von ihrer Seite aus nie gefragt umgekehrt mit ihren Freunden mit zu gehen. Ich hörte immer nur "heute gehen wir grillen", Wer ist denn "wir", Antwort: "Freunde". Ich meine, ich lade mich ja nicht selber ein.
Ich fühlte eher, dass sie glaubt, ich passe da nicht hinein, weil ihre Freunde wohl ziemliche Randgruppen repräsentieren also ich falle als Akademiker glaube ich auch aus ihrem Bildungskreis heraus. Ich empfinde und sehe mich zwar nicht so, aber ich glaube fast, sie schämt sich ein wenig für ihre Leute.
Hinzu kommt, dass wir nicht bei einander wohnen, sie geht gern auf Konzerte, ich mag das überhaupt nicht. Ich bin eher ein häuslicher Typ, zwar auch mal weg, aber eben nur begrenzt.
Wenn wir zusammen sind, etwas zu zweit unternehmen, ist alles toll, es könnte nicht toller sein, ich habe sie sehr gern bei mir. Leider beruflich und distanztechnisch viel zu selten.
Ich frage mich aber dennoch, ob das dauerhaft gut gehen kann und vor allem, was entscheidend und wichtig sind, um es gut weiter laufen zu lassen, denn ich sehe uns irgendwann mit wenigen Schnittstellen verbunden und das macht mir ein bisschen Bedenken, dass wir irgendwann nichts mehr mit einander zu reden wissen.
Gibt es Erfahrungen mit Paaren, die größtenteils ihr Ding machen und sich dann für die Beziehung in der Mitte treffen? Oder geht das dauerhaft sowieso schief, wenn zu wenig gemeinsame Hobbys, Freunde vorhanden sind?
Wir haben beide relativ zeitlich intenstive Hobbys, sind in Vereinen aktiv. Ich bin geringfügig flexibler, da ich andere Arbeitszeiten habe als sie, muss also meistens dann mich nach ihr richten.
Leider habe ich recht schnell schon festgestellt, dass ich wohl (ihrer Ansicht nach) nicht in ihren Freundeskreis zu passen scheine. Anfangs habe ich ihr immer mal wieder das Angebot gemacht, sie zu Freunden oder auch Geburtstagen mit zu nehmen, sie ging entweder nicht direkt darauf ein, was ich dann als "nein" gewertet habe oder sie hatte selbst was anderes vor. Ich wurde von ihrer Seite aus nie gefragt umgekehrt mit ihren Freunden mit zu gehen. Ich hörte immer nur "heute gehen wir grillen", Wer ist denn "wir", Antwort: "Freunde". Ich meine, ich lade mich ja nicht selber ein.
Ich fühlte eher, dass sie glaubt, ich passe da nicht hinein, weil ihre Freunde wohl ziemliche Randgruppen repräsentieren also ich falle als Akademiker glaube ich auch aus ihrem Bildungskreis heraus. Ich empfinde und sehe mich zwar nicht so, aber ich glaube fast, sie schämt sich ein wenig für ihre Leute.
Hinzu kommt, dass wir nicht bei einander wohnen, sie geht gern auf Konzerte, ich mag das überhaupt nicht. Ich bin eher ein häuslicher Typ, zwar auch mal weg, aber eben nur begrenzt.
Wenn wir zusammen sind, etwas zu zweit unternehmen, ist alles toll, es könnte nicht toller sein, ich habe sie sehr gern bei mir. Leider beruflich und distanztechnisch viel zu selten.
Ich frage mich aber dennoch, ob das dauerhaft gut gehen kann und vor allem, was entscheidend und wichtig sind, um es gut weiter laufen zu lassen, denn ich sehe uns irgendwann mit wenigen Schnittstellen verbunden und das macht mir ein bisschen Bedenken, dass wir irgendwann nichts mehr mit einander zu reden wissen.
Gibt es Erfahrungen mit Paaren, die größtenteils ihr Ding machen und sich dann für die Beziehung in der Mitte treffen? Oder geht das dauerhaft sowieso schief, wenn zu wenig gemeinsame Hobbys, Freunde vorhanden sind?