Nakai
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Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber ich brauche einen Ort, an dem ich ehrlich sein darf. Mein Herz ist schwer, mein Kopf überfordert, und vielleicht hilft es mir, alles einmal auszusprechen.
Ich war fünf Jahre mit meinem Ex zusammen. Wir lebten in getrennten Wohnungen, und das war für uns beide völlig in Ordnung. Irgendwann kam dann der Wunsch auf, zusammenzuziehen.
Von Anfang an wusste ich, dass seine Mutter in der Vergangenheit keine seiner Partnerinnen akzeptiert hatte – meistens, weil sie nicht die gleichen Voraussetzungen hatten oder aus anderen Gründen „nicht passten“. Er sagte mir gleich zu Beginn, dass ich sie nie kennenlernen würde. Nicht aus Scham, sondern um unsere Beziehung zu schützen, weil sie sich in alles einmischt und frühere Beziehungen dadurch gescheitert waren. Für mich war das okay. Ich dachte, so gäbe es keine Angriffsfläche.
Doch irgendwann erfuhr sie von mir – und ab da begann der Druck. Er erzählte mir nur wenig, aber ich merkte, dass es ihn belastete. Als wir zusammenzogen, wurde es schlimmer. Seine Mutter zog alle Register, und irgendwann holte sie sogar seinen Vater ins Boot. Die beiden sind getrennt, und er hatte eigentlich kaum Kontakt zu ihm. Plötzlich wollte der Vater wieder Nähe – aber nur, um ihm einzureden, sich von mir zu trennen, zu heiraten und eine „richtige Familie“ zu gründen. Als mein Ex sagte, er könne ja mich heiraten, meinte der Vater nur: „Nein, das passt nicht. Hör auf deine Mutter.“
Kurz darauf hatten wir einen kleinen Konflikt, nichts Dramatisches. Trotzdem zog er sich zurück, sprach tagelang nicht mit mir und begann plötzlich, an unserer Beziehung zu zweifeln. Dann sagte er, er wolle das nicht mehr. Ich war völlig fassungslos. Später erzählte er mir, er habe seinem Vater versprochen, mich zu verlassen und eine Familie zu gründen. Ich konnte es nicht begreifen.
Nach Tagen voller Tränen sagte er plötzlich, er wolle mich doch nicht gehen lassen. Ich bat ihn, ein paar Tage darüber nachzudenken, bevor ich ihm wieder vertraue. Er stimmte zu.
Wir hatten schon lange einen Urlaub geplant. Am Tag der Abreise wirkte er depressiv. Auf mein Nachfragen sagte er schließlich: „Ich kann mir nicht vorstellen, mit dir alt zu werden. Ich habe die Bindung verloren.“ Trotzdem flogen wir. Im Urlaub waren wir distanziert, fast wie Freunde, bis wir uns an den letzten Abenden wieder näherkamen. Er sagte, es falle ihm schwer, aber er habe „keine Wahl“, weil Familie das Wichtigste sei.
Diese Ambivalenz hat mich fast wahnsinnig gemacht.
Ich fand schnell eine eigene Wohnung. Er half mir beim Umzug, baute Möbel auf, suchte den Kontakt. Wir verbrachten Weihnachten und Silvester wie ein Paar. Er sagte, er vermisse mich, fühle sich allein, wisse, dass er wieder in uns hineinfallen würde – und entschied sich trotzdem gegen mich.
Jetzt sitze ich hier, zwischen neuen Wänden und alten Gefühlen. Mein Kopf sagt mir, dass es besser ist, loszulassen. Aber mein Herz vermisst ihn jede Sekunde. Ich kann den Schock nicht verarbeiten. Ich kann es nicht logisch einordnen. Ich suche nach Antworten, die es vielleicht nicht gibt.
Das Loslassen ist unheimlich schwer und das Herz sucht nach romantischen Happy end, und mein Kopf hält mich für bescheuert,😅.
Ich war fünf Jahre mit meinem Ex zusammen. Wir lebten in getrennten Wohnungen, und das war für uns beide völlig in Ordnung. Irgendwann kam dann der Wunsch auf, zusammenzuziehen.
Von Anfang an wusste ich, dass seine Mutter in der Vergangenheit keine seiner Partnerinnen akzeptiert hatte – meistens, weil sie nicht die gleichen Voraussetzungen hatten oder aus anderen Gründen „nicht passten“. Er sagte mir gleich zu Beginn, dass ich sie nie kennenlernen würde. Nicht aus Scham, sondern um unsere Beziehung zu schützen, weil sie sich in alles einmischt und frühere Beziehungen dadurch gescheitert waren. Für mich war das okay. Ich dachte, so gäbe es keine Angriffsfläche.
Doch irgendwann erfuhr sie von mir – und ab da begann der Druck. Er erzählte mir nur wenig, aber ich merkte, dass es ihn belastete. Als wir zusammenzogen, wurde es schlimmer. Seine Mutter zog alle Register, und irgendwann holte sie sogar seinen Vater ins Boot. Die beiden sind getrennt, und er hatte eigentlich kaum Kontakt zu ihm. Plötzlich wollte der Vater wieder Nähe – aber nur, um ihm einzureden, sich von mir zu trennen, zu heiraten und eine „richtige Familie“ zu gründen. Als mein Ex sagte, er könne ja mich heiraten, meinte der Vater nur: „Nein, das passt nicht. Hör auf deine Mutter.“
Kurz darauf hatten wir einen kleinen Konflikt, nichts Dramatisches. Trotzdem zog er sich zurück, sprach tagelang nicht mit mir und begann plötzlich, an unserer Beziehung zu zweifeln. Dann sagte er, er wolle das nicht mehr. Ich war völlig fassungslos. Später erzählte er mir, er habe seinem Vater versprochen, mich zu verlassen und eine Familie zu gründen. Ich konnte es nicht begreifen.
Nach Tagen voller Tränen sagte er plötzlich, er wolle mich doch nicht gehen lassen. Ich bat ihn, ein paar Tage darüber nachzudenken, bevor ich ihm wieder vertraue. Er stimmte zu.
Wir hatten schon lange einen Urlaub geplant. Am Tag der Abreise wirkte er depressiv. Auf mein Nachfragen sagte er schließlich: „Ich kann mir nicht vorstellen, mit dir alt zu werden. Ich habe die Bindung verloren.“ Trotzdem flogen wir. Im Urlaub waren wir distanziert, fast wie Freunde, bis wir uns an den letzten Abenden wieder näherkamen. Er sagte, es falle ihm schwer, aber er habe „keine Wahl“, weil Familie das Wichtigste sei.
Diese Ambivalenz hat mich fast wahnsinnig gemacht.
Ich fand schnell eine eigene Wohnung. Er half mir beim Umzug, baute Möbel auf, suchte den Kontakt. Wir verbrachten Weihnachten und Silvester wie ein Paar. Er sagte, er vermisse mich, fühle sich allein, wisse, dass er wieder in uns hineinfallen würde – und entschied sich trotzdem gegen mich.
Jetzt sitze ich hier, zwischen neuen Wänden und alten Gefühlen. Mein Kopf sagt mir, dass es besser ist, loszulassen. Aber mein Herz vermisst ihn jede Sekunde. Ich kann den Schock nicht verarbeiten. Ich kann es nicht logisch einordnen. Ich suche nach Antworten, die es vielleicht nicht gibt.
Das Loslassen ist unheimlich schwer und das Herz sucht nach romantischen Happy end, und mein Kopf hält mich für bescheuert,😅.