Lillilone226
Gast
Es ist viel vorgefallen, er hatte eine Art Doppelleben mit Affäre, Lügen usw. vor 6 Jahren. Er sagte wegen seinen Minderwertigkeitskomplexe, dass er dort eine Show abziehen konnte und sich stark gefühlt hat. Ich kenne halt seine schwachen Seiten. Es hat richtig geknallt. Wir hatten eine 10 Monatige Pause. Wir haben Abstand bekommen und dann viel gesprochen. Ich bin wieder zurück. Es lief richtig gut, weil wir uns beide bemüht haben, ca. 1 Jahr. Es war aber immer wieder Thema, da die andere Frau immer wieder (1-2x im Jahr) aufgetaucht ist (bis letztes Jahr) und behauptet hat, dass die beiden eine Beziehung haben. Ich habe ihm geglaubt, dass es nicht stimmt und es vorbei sei. In der Zeit kamen auch einige familiäre Schicksalsschläge, die uns umgeworfen haben und alles ist wieder komplett abgeflacht, weil er auch mit Depressionen zu kämpfen hat. Oft fühlt es sich wie eine Zweckgemeinschaft an. Eine WG. Ohne körperliche Nähe. Dann wieder Phasen, wo wir emotional unzertrennlich sind, aber körperlich trotzdem nicht zueinander finden. Es ist eine reine Achterbahnfahrt. Es ist so viel passiert. Eigentlich müsste mein Vertrauen komplett aufgebraucht sein - aber das Wissen, dass er eigentlich ein guter Mensch ist mit einem guten Herz, lässt mich immer wieder an uns festhalten. Wir haben so viel durchgemacht und brauchen einander irgendwie und sind sehr verbunden. Deshalb geht keiner. Natürlich mit der Hoffnung, dass das ganze Leid irgendwann sich in etwas Gutes wandelt und es sich quasi gelohnt hat, die ganzen Jahre zu kämpfen. Das sagt mein Herz voller Liebe für diesen Menschen, aber mein Verstand warnt mich regelmäßig und wirft mich um, dass es und er sich nicht so ändern kann, dass es irgendwann gut ist. Ich hab so viel schon ausgehalten und getragen.
Im Moment läuft es verhältnismäßig gut, es gibt keinen aktuellen Anlass, sich zu trennen. Nur das Große Ganze beschäftigt mich, die generelle Frage über meine Zukunft.
Ich bin richtig handlungsunfähig teilweise und will mit diesem Gedanken Karussell garnichts zu tun haben. Dann verdränge ich alles und ignoriere die Realität und mache weiter. Monat für Monat, Jahr für Jahr . Ich habe das Gefühl, dass ich mir selbst mein Herz brechen muss und leiden muss. Das macht ja keiner freiwillig. Aber ich gehe vermutlich kaputt darüber, wenn das mein ganzes Leben sein soll. Wie soll ich das nur schaffen. ?
Mein Herz kämpft mit meinem versta8und umgekehrt.